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7 Tipps zum Beschleunigen einer Website

Die Geschwindigkeit einer Website spielt für Google (und damit auch für die Positionierung in Suchergebnissen) eine immer größere Rolle. Ein Indiz für diese Annahme ist etwa auch, dass der Spagespeed einer Seite mittlerweile auch in den Webmastertools von Google angezeigt wird; Dazu ist nicht einmal mehr die Installation des Page Speed Plugins (Firefox und Chrome) notwendig.

Ladezeiten optimieren

Ladezeiten optimieren

Für Google macht es auch Sinn, schnellere Websites zu belohnen:

  • Die Nutzererfahrungen mit schnellen Websites sind immer besser
  • Google spart Geld und Ressourcen: Wenn 1 Millionen Websites nur 1 Sekunde schneller sind, dann bedeutet das bei Google für jedes Crawlen eine Ersparnis von etwas mehr als 277 Stunden Rechenzeit (mit den daraus resultierenden Implikationen für das Vorhalten von Serverkapazitäten, Stromersparnis, etc.).

Website-Betreiber sind also angehalten, die Geschwindigkeit ihrer Websites stetig zu verbessern. Um erstens in den Suchergebnissen besser gelistet zu werden und um zweitens Nutzern ein besseres Erlebnis zu garantieren und so Conversions, Beuschszeiten, etc. zu verbessern.

Ich möchte an dieser Stelle 7 (meist) einfache Möglichkeiten vorstellen, die unabhängig vom eingesetzten CMS von allen Website-Betreibern durchgeführt werden können.

Bilder verkleinern

In der Regel bleiben zwei Grafikformate, die für Bilder auf Websites genutzt werden können: JPEG und PNG; Bei GIF gibt es irgendwelche Rechteinhaber, die eigentlich die Nutzung lizensieren müssten, BMP werden nicht von allen Browsern angezeigt und sind viel zu groß. Das Gleiche gilt auf für TIFFs und Raw-Formate. Nur JPEGs werden von allen Browsern dargestellt und lassen sich vernünftig komprimieren, für PNGs gilt – soweit man PNGs für ältere IEs lesbar macht – Ähnliches.

ImageOptim

ImageOptim

Doch nicht jede JPEG oder PNG, die ein Grafikprogramm ausspuckt, sind auch für Websites geeignet. Denn: In der Regel sind sie viel zu groß und können noch ordentlich komprimiert werden. Einsparungen von bis zu 80% (Dateigröße) sind durchaus machbar. Daher einige Tipps:

  • Auflösung des Bildes an Erfordernisse anpassen: Es macht keinen Sinn, ein Bild mit 1200×800 Pixel zu verwenden, dass dann aber nur mit 600×400 Pixel angezeigt wird. Also: Bilder in die richtige Größe beschneiden.
  • EXIF-Daten löschen: Gerade bei echtes Fotos werden von der Kamera viele EXIF-Daten (also Informationen zu Blende, Belichtungszeit, Kamerahersteller, ggf. Ort, etc.) im Bild gespeichert. Diese Informationen braucht man bei der Verwendung auf der eigenen Website also nicht. Also: EXIF-Daten löschen. Dafür gibt es entsprechende Programme, die aber auch obsolet werden, wenn man den folgenden Tipp beachtet:
  • Bilder komprimieren: Fotos und Grafiken sind meistens in sehr guten Qualitätsstufen gespeichert. Für Websites kann man aber auch niedrigere Qualitätsstufen verwenden. Die optische Beeinträchtigung (Schlieren bei JPEGs zum Beispiel) wird – sofern die Komprimierung nicht zu klein ist – von Besuchern gar nicht wahrgenommen, die Dateigrößen können manchmal aber halbiert werden.
    Für Mac-Anwender empfehle ich immer das kleine Tool “ImageOptim” – sowohl Sergej als auch Ralf haben über das Tool schon einmal ausführlich berichtet.
    Für Windows-Nutzer habe ich leider kein Tool zur Hand.
    Die Komprimierung kann allerdings auch im Web gemacht werden: Yahoo! bietet mit Smush.it einen tollen “Bildverbesserer” im Netz, die Ergebnisse des Tools sind durchaus ordentlich!

Vorteile dieser Lösungen: Sie komprimieren nicht nur das Bild, bzw. die Bildqualität; Nein, auch die EXIF-Daten werden automatisch gelöscht. Mit ein bisschen Arbeit kann man die Bildgrößen im Mittel mindestens um 50% verringern. Mit dem daraus folgenden Boost für die Website!

HTML und CSS optimieren

Ein Graus bei vielen Websites: Verschachteltes, unnötiges HTML und CSS. Auch ich nehme mich von dieser Kritik nicht aus. Doch auch wenn man den Quelltext der eigenen Website eher selten zu Gesicht bekommt: Vernachlässigen sollte man den nicht. Unnötige Klassen (HTML) oder Deklarationen (CSS) sind vermutlich die häufigsten Probleme.

Zwei Beispiele (in Anlehnung an die von Vladimir, der ähnliche Tipps für WordPress-Nutzer gibt):

Aus einer Deklaration wie:

.text {
	font-family: Verdana, Arial, sans-serif;
	font-size: 1.2em;
	font-style: italic;
	color: #000000;
	padding-bottom: 10px;
	padding-top: 10px;
	padding-left: 20px;
	padding-right: 20px;
	}

sollte man machen:

.text {
	font: italic 1.2em Verdana, Arial, sans-serif;
	color: #000;
	padding: 10px 20px;
	}

Auch das Zusammenfügen verschiedener Klassen mit den gleichen Inhalten ist enorm wichtig. Aus:

.infobox {
	padding: 10px;
	background-color: #ccc;
	color: #000;
	margin: 10px;
	font-size: 20px;
	}

.socialbox {
	padding: 10px;
	background-color: #ccc;
	color: #000;
	margin: 10px;
	font-size: 20px;
	}

wird dann:

.infobox, .socialbox {
	padding: 10px;
	background-color: #ccc;
	color: #000;
	margin: 10px;
	font-size: 20px;
	}

Übrigens: Um die CSS-Dateien noch ein bisschen mehr zu komprimieren, empfehle ich Sergejs Code-Compressor: Der entfernt unnötige Kommentare und Leerzeichen und komprimiert die Dateigröße von CSS-Dateien (JavaScript geht übrigens auch) schnell mal um bis zu 60%. Vor Einsatz dieses Tools gilt aber: Backup machen! Das Arbeiten in den komprimierten Versionen ist enorm anstrengend!

JavaScript auf dem Prüfstand

JavaScript (JS) ist von den meisten Websites nicht mehr wegzudenken: Schicke Startseitenslider oder elegante Dropdown-Menüs sind nur zwei Fälle, in denen JavaScript zum Einsatz kommt. Aber: JavaScript macht Websites einfach langsamer. Man sollte daher einmal der Frage nachgehen, welche schicken Elemente wirklich benötigt werden, oder worauf man nicht lieber verzichten sollte.

Gibt es JavaScript, auf das man nicht verzichten will oder kann, so sollte man das nach Möglichkeit aber ans Ende einer Seite (bzw. die Verweise auf die externen JS-Dateien) setzen. Grund: JavaScript wird erst dann ausgeführt, wenn die Seite vollständig geladen ist. Nicht nur vom Gefühl wird die Seite dann schneller.

Externe CSS- und JS-Dateien zusammenführen

Aus Gründen der Einfachheit und Übersichtlichkeit werden CSS- und JS-Inhalte oftmals in mehrere unterschiedliche Dateien ausgelagert. So gibt es dann beispielsweise eine style.css, eine shortcodes.css und auch eine layout.css (ähnliche Beispiele sind denkbar). Diese Dateien sollte man nach Möglichkeit in einer Datei zusammenfassen. Der Grund: Browser können vom selben Host gleichzeitig immer nur 5 Dateien laden. Werden diese “Slots” durch 5 CSS-Dateien “blockiert” verzögert sich das Laden anderer Elemente zwangsläufig.

Wer auf die Trennung unterschiedlicher CSS-Dateien indes nicht verzichten kann, der sollte die per “link” aufrufen, nicht per “@import”. “link” ist einfach performanter.

CSS-Sprites nutzen

CSS-Sprites

CSS-Sprites

Dieser Tipp ist in der Anwendung etwas anstrengender. Vor allem dann, wenn das eigene Website-Design schon steht und nicht geändert werden soll. Denn im Nachhinein, sind CSS-Sprites nicht so einfach umzusetzen.

CSS-Sprites sind Bilddateien, die viele kleinere “Bildchen” (etwa Icons, Hintergrundgrafiken, etc.) beinhalten. Statt im CSS dann bestimmten Elementen einzelne Grafiken zuzuweisen, wird die Sprite-Datei zugewiesen und der Ausschnitt per CSS definiert. Sprites beinhalten daher häufig viele kleine Grafiken, die auf den ersten Blick vollkommen unsortiert aussehen.

Der Vorteil liegt auf der Hand, wenn man wieder an die Begrenzung gleichzeitiger Ladevorgänge der Browser denkt: Statt beispielsweise 20 kleine Mini-Grafiken zu laden, wird nur eine größere Bilddatei geladen. Somit sind schneller Kapazitäten für weitere Ladevorgänge frei.

Ein nettes Tool um Sprites zu erstellen ist übrigens Spritecow.com. Mehr Informationen zum Einsatz und zur Umsetzung von Sprites gibt es bei Frank.

Cachen

Die Idee der meisten CMS ist ja, dass man Inhalte online erstellt, die dann in einer Datenbank ablegt und das System aufgrund vordefinierter Templates daraus dann HTML-Seiten macht. Das manuelle Erstellen von HTML-Seiten ist somit nicht mehr notwendig. Ein Problem nur: Für jeden Aufruf muss dieser Vorgang der “HTML-Erstellung” neu durchgeführt werden. Das belastet den Server und verlangsamt die Seitenaufrufe.

Abhilfe gibt es für Anwender mit Apache-Server (sofern man den Zugriff auf die .htaccess hat): Mit wenigen Einträgen kann man so den Server zum Cachen bestimmter Dateitypen auffordern. Statt eine Seite dann neu zu generieren, greift der Server auf bereits vorhandenen Cache zurück.

Die notwendigen Einträge in die .htaccess sind schnell gemacht, eine gute Anleitung gibt es hier.

Komprimierung

Ebenso sinnvoll und mit wenigen Handgriffen (bzw. Einträgen in der .htaccess) erledigt: Das Komprimieren von Dateien. Hier gilt wieder der bereits oben erklärte Ansatz: Je kleiner eine Datei, umso schneller wird sie geladen. Doch nicht nur bei Grafiken oder CSS-Dateien kann man das machen. Auch HTML-, Text- oder PHP-Dateien lassen sich komprimieren. Dazu reicht bereits ein Eintrag in der .htaccess:

<IfModule mod_deflate.c>
<FilesMatch "\.(html|css|js|xml|php|txt)$">
SetOutputFilter DEFLATE
</FilesMatch>
</IfModule>

HTML-, CSS-, JS-, XML-, PHP- und TXT-Dateien werden somit vom Server komprimiert und zusätzlich auch als GZIP-Version (die Google etwa beim Crawlen gern nutzt) zur Verfügung gestellt. Die Ladezeiten reduzieren sich somit deutlich.

gleichzeitiges Laden: Dateien auslagern

Ein Tipp, der sich eher an Profis richtet, ist das Auslagern von (statischen) Dateien auf andere Hosts. Die Idee dahinter ist der Aufbau eines CDN: Da Browser nur 5 Dateien gleichzeitig von einem Host laden, kann man statische Dateien auf andere Hosts auslagern, damit die gleichzeitig geladen werden. Das empfiehlt sich vor allem für Stylesheets oder Grafiken. Dabei muss man nicht einmal auf professionelle Dienstleister zurückgreifen, eine Subdomain tut es in der Regel auch schon.

Grafiken und CSS daher einfach extern auslagern und die neuen Adressen der Website hinzufügen, schon wird alles etwas flotter.

Onpage-SEO-Faktoren im Überblick

Die Onpage-Optimierung gehört ebenso wie der Linkaufbau etwa zu den festen Bestandteilen von SEO. Hier kann man viel falsch machen, eine echte Wahrheit gibt es allerdings auch nicht. Ich möchte an dieser Stelle daher einmal die Onpage-SEO-Faktoren vorstellen, mit denen ich sehr gute Erfahrungen mache. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass es nicht auch anders ginge. Für Verbesserungsvorschläge wäre ich sehr dankbar!

Aber: Diese Faktoren beziehen sich nur auf das Verfassen und Optimieren von Texten. Die Optimierung des Quelltextes findet in dieser Auflistung erst einmal keine Berücksichtigung!

Onpage-SEO-Faktoren

Nr Empfehlung Anmerkung (HTML)
1 Keyword ist erstes Wort in den META-Keywords Zudem sollte ein Synonym vorhanden sein.
2 Keyword ist eines der ersten Worte in der META-Description. Aber ordentliche Sätze schreiben. Zudem Nutzeransprache forcieren: Description wird als Snippet in den Google-Ergebnissen angezeigt!
3 Meta-Description nicht länger als 140 Zeichen. Das Datum wird ebenfalls in den Suchergebnissen angezeigt, daher schneidet Google ab 140 Zeichen ab.
4 Maximal 5 Worte in den META-Keywords eintragen.
5 Keyword ist im ersten Absatz des Textes vorhanden.
6 Keyword ist eines der ersten Worte im Titel.
7 Seitentitel darf nicht länger als 70 Zeichen sein. …danach schneidet Google in den SERPs ab.
8 Keyword-Häufigkeit im Text bei etwa 3%.
9 Synonyme des Keywords mit einer Häufigkeit von etwa 1-2%.
10 1x Fett-Markierung des Keywords. <strong>Keyword<⁄strong>
11 1x Kursiv-Markierung des Keywords. <em>Keyword<⁄em>
12 1x Fett-Markierung des Synonyms.
13 Textlänge etwa 400 Wörter.
14 Keyword-Dichte im letzten Absatz etwa 4%.
15 URL enthält das Keyword .htaccess-Einstellungen beachten
16 Keyword in 30% aller Überschriften
17 Bilder enthalten das Keyword als ALT-Text <img alt=”Keyword” ⁄>
18 Mindestens 1 ausgehender Link zu themenverwandter Authority-Site. Darf aber nicht auf eine Seite verweisen, die unter demselben Keyword rankt. Verwendung von Synonymen sinnvoll.

Grundsätzlich sind diese Empfehlungen nur Erfahrungswerte. Man kann es auch anders machen. Insbesondere für SEO-Anfänger dürfte diese Liste jedoch einige wichtige Hinweise enthalten.

Diese Hinweise beziehen sich zudem nur auf die Texte selbst. Auch den Quelltext einer Seite kann man in vielen Bereichen noch stark verbessern, dazu gehört dann beispielsweise auch das Ausnutzen der Rich Snippets, um in den Suchergebnissen besser wahrgenommen zu werden.

Als Lektüre empfehle ich zudem die Hinweise, wie man Texte formatieren sollte, damit sie angenehm lesbar sind und die Besucher länger bleiben,

Bilder-SEO – Bilder für Google optimieren

In einen guten Artikel gehören Bilder, sie sind zudem für die Suchmaschinenoptimierung eines Artikels wichtiger Bestandteil. Und trotzdem kann man mehr tun: Bilder sind nicht nur nette Beigabe zu einem Artikel, nach ihnen wird auch bewusst gesucht; Die Google Bildersuche spielt für immer mehr Nutzer keine unerhebliche Rolle mehr. Weil auch dieser Markt immer umkämpfter ist, reicht es nicht mehr, ein Bild nur noch hochzuladen, auch Bilder müssen suchmaschinenoptimiert werden. Das Ganze nennt sich daher Bilder-SEO.

Ein echter Experte auf diesem Gebiet ist Martin Mißfeldt, der unlängst mit SimsalaSEO auch den ersten Bilder-SEO-Contest ins Leben gerufen hatte. Von ihm stammen die Tipps, auf die tausende deutsche SEOs vertrauen, die ich euch hier auch nicht vorenthalten will. Bei mir gibt es aber nur die Kurzcheckliste, die ich anwende. Wer alles ausführlich wissen will, der schaut am besten direkt auf dem tagseoblog.

Bilder-SEO: Die wichtigsten Tipps

Bilder-SEO

Bilder-SEO

Die folgenden 10 Tipps helfen mir immer wieder und sind so etwas wie Pflicht! Man kann zwar viel mehr machen, aber die folgenden 10 Hinweise sind ein guter Anfang!

  1. Keyword im Dateinamen
    Das wohl wichtigste: Das Keyword muss auch im Dateinamen vorhanden sein. Wer ein auf das Keyword “Pferd” optimieren will, der wird nicht weit kommen, wenn die Bilddatei dann (beispielsweise) “DSC1001_23.JPG” heißt. Um beim Beispiel zu bleiben: Die Datei muss dann natürlich “pferd.jpg” (oder vergleichbar) heißen!
  2. Keyword im umliegenden Text
    Klar sollte auch sein: Ein Bild, das inhaltlich offenbar nicht zum Artikel passt, wird nicht weit kommen. Deshalb muss das zu optimierende Keyword auch im umliegenden Text des Bildes (also im Artikel) mit einiger Häufigkeit vertreten sein!
  3. Keyword im Seitentitel
    Ebenfalls nichts Neues: Auch im Seitentitel muss das Keyword auftauchen. Sollte einleuchten.
  4. Keyword in ALT- und TITLE-Tag
    Ebenfalls wichtig und nicht zu vernachlässigen: Das Keyword muss auch im ALT-Tag des Bildes auftauchen und sollte besser auch im TITLE-Tag vorhanden sein.
  5. Keyword in der URL
    Auch schon ein Tipp, der sowieso zum “normalen” SEO gehört und daher nicht überraschen sollte: Dass das Keyword auch in der URL (also das, was dann in der Adresszeile steht) auftaucht, ist Pflicht!
  6. Bildgröße: 800×600 funktioniert gut
    Martin schreibt, dass ein Bild pro Seitenkante mindestens 320 Pixel pro Seitenkante, aber auch nicht mehr als 1280 Pixel pro Kante haben sollte. Das liegt wohl einfach daran, dass die Auflösungen dazwischen am meisten Sinn für die Nutzer haben.
    Ich persönlich mache mit der Standardauflösung 800×600 gute Erfahrungen, aber auch 1024×768 läuft gut.
  7. Bild im Querformat
    Unabhängig von der Auflösung sollte das Bild aber unbedingt im Querformat sein. Google scheint – vielleicht aus optischen Gründen – solche Bilder zu bevorzugen.
    Nur eine Ausnahme gibt es: Je mehr Bilder im Hochformat es schon gibt, umso schlechter scheinen Querformat-Bilder dann zu funktionieren. Googelt mal nach spezieller Kleidung (z.B. “Dirndl”): Kaum ein Bild ist dann in Querformat. Würde ja auch komisch aussehen und vom eigentlichen Inhalt ablenken.
  8. Bildformat: JPG oder PNG
    Normale Fotos sollten im JPG-Format gespeichert werden, Grafiken besser in PNG (Achtung: An Besucher mit alten Versionen des Internet Explorers denken, der unterstützt PNG nicht von Haus aus!). Da beim GIF-Format irgendwelchen alten Rechte missbraucht werden, sollte man im Web grundsätzlich auf dieses Dateiformat verzichten.
  9. Dateigröße: Möglichst klein, aber ohne sichtbaren Qualitätsverlust!
    Komprimiert die Bilder soweit wie möglich. Dafür gibt es viele kleine Helferlein (etwa ImageOptim für Mac). Aber immer darauf achten: Es darf keinen sichtbaren Qualitätsverlust durch die Komprimierung geben. Insbesondere bei JPG ist das immer noch ein Problem.
  10. Originalität des Bildes!
    Es empfiehlt sich immer ein besonders originelles Bild zu verwenden, Google liebt Abwechslung. Statt also der Hundertste zu sein, der ein bestimmtes flickr-Bild verwendet, sollte man sich vielleicht besser die Mühe machen und selbst ein Foto schießen oder eine Grafik erstellen!

Ich habe bei diesen komprimierten Tipps bewusst auf allzu ausführliche Erklärungen verzichtet. Wichtig ist in meinen Augen die Einhaltung dieser Tipps. Die sind zwar längst nicht alles, aber sicherlich die wichtigsten Faktoren. Damit mache ich grundsätzlich gute Erfahrung!

Bilder-SEO

Bilder-SEO

Grafik: Mit Unterstützung durch Premiumpixels.com und designmoo.com

Content 101 – SEO-Faktoren

“Content is King”. Jaja, das stimmt schon. Doch wer Erfolg im Web haben will, der kann sich – so gern das auch Google hätte – leider nicht nur an Besucher richten. Optimale Texte für’s Internet müssen sich auch anhand einer Reihe von SEO-Faktoren orientieren.

Diese SEO-Faktoren – die zum Teil meiner eigenen Erfahrung entsprechen, zum Teil aber auch in SEO-Ratgebern und -Foren zu finden sind – habe ich hier einmal niedergeschrieben. Trotz steter Änderungen des Google-Algorithmus halte ich diese Faktoren nach wie vor immer noch geeignet, um über Suchmaschinen Besucher auf die eigene Website zu locken.

SEO-Faktoren im Überblick

9 dieser Faktoren habe ich hier zusammengeschrieben. Bei Änderungen oder Erweiterungen werde ich diese Liste natürlich noch anpassen und ergänzen. Für alle die, die nur eine kurze Liste wollen, gibt es alle Infos hier noch einmal komprimiert. Zudem habe ich auch eine PDF-Checkliste zur freien Verwendung erstellt!

SEO Faktoren

SEO Faktoren

1 – Keyword in den Überschriften

Das Keyword, auf das optimiert werden soll, muss auch in den Überschriften vertreten sein. Dazu zählt nicht nur die Überschrift der Ordnung “H1”. Vielmehr muss das Keyword auch in den Überschriften “H2” und “H3”, besser sogar bis zu “H6” vertreten sein. Wichtig ist hierbei jedoch, dass diese Ordnung inhaltlich auch Sinn macht. Die Überschriften mit dem Keyword zu erzwingen, scheint mir nicht sinnvoll.

Bitte beachten – und das ist auf den ersten Blick ein Widerspruch: Die H1-Überschrift sollte weiterhin nur einmal auf jeder Seite vertreten sein. Wird sie schon für den Blogtitel im Header verwendet, kann man im Artikel selbst auch getrost darauf verzichten. Das ist allemal besser, als wenn es zweimal H1 gibt!

2 – Keyword in der Artikelüberschrift

Eigentlich selbsterklärend, aber immer noch ein häufiger Anfängerfehler: Das Keyword sollte natürlich auch in der Artikelüberschrift vertreten sein!

3 – Keyword in der Artikel-URL

Aus diesem Hinweis – nämlich das Keyword auch in der Artikelüberschrift zu verwenden – ergibt sich (zumindest in den allermeisten Fällen) gleich das Ergebnis für den nächsten Tipp: Das Keyword, auf das optimiert wird, sollte natürlich auch in der URL zum Artikel vertreten sein. Dazu müssen die URLs per .htaccess umgeschrieben werden können; Bei WordPress kann man das etwa in den Permalink-Einstellungen vornehmen. Doch anstatt die gesamte Artikelüberschrift in der URL zu verwenden, sollte man den Link soweit wie möglich einkürzen. Ein Beispiel kann man etwa in diesem Artikel selbst sehen: Alles Überflüssige wurde bei der URL ausgelassen, das Keyword ist aber vorhanden.

4 – Keywords markieren

Im Text selbst muss das gewählte Keyword auf gleich zwei Arten markiert werden: Einmal fett (<strong>), einmal kursiv (<em>). Es kann aber zudem auch durchaus Sinn machen, auch Synonyme und verwandte Begriffe einmal auf diese Weisen zu markieren.

5 – Keyworddichte

Ein Faktor, von dem ich selbst nicht so recht überzeugt bin, ist die Keyworddichte. Glaubt man anderen, so sollte die irgendwo zwischen 2% und 5% liegen; Die Angaben unterscheiden sich hier aber. Ich bin von diesem Kriterium nicht ganz so überzeugt, weil man eine gewissen Prozentzahl m.E. nicht erzwingen wollte. Dass das gewählte Keyword automatisch in einer bestimmten Häufigkeit im Artikel auftaucht, ist klar. Hier aber immer einen relativ fixen Wert einhalten zu wollen, sieht dann doch irgendwie sehr unnatürlich aus. Ich persönlich schreibe daher lieber so, dass es sich gut anhört. Das funktioniert auch.

6 – Optimale Artikellänge

Anders sieht es bei der optimalen Artikellänge aus. Zwar findet man in diversen Foren und Ratgebern ganz unterschiedliche Angaben. Eine Schnittmenge gibt es aber immer: Zu kurz sollte es nicht sein.

Gute Erfahrungen mache ich mit Artikeln, die etwa 500 Wörter haben. Auf der anderen Seite gibt es bei mir auch kürzere Artikel, die gut besucht werden. Auf der anderen Seite muss man zu bestimmten Themen auch mehr schreiben. Dann werden es schnell mal über 2.000 Wörter.

Das Wichtigste dürfte wohl sein, dass alles erklärt ist, aber nicht ausführlich in die Länge gezogen wird. Etwa 350-500 Wörter pro Artikel sind da wahrscheinlich ganz gut geeignet.

7 – Interne Links

Über diesen Punkt lässt sich nicht streiten: Google liebt Links. Auch solche, die innerhalb einer Website auf verwandte Artikel verweisen. Diese Liebe solltest du nutzen und daher immer wenn möglich, verwandte Artikel in deinem neuen Artikel verlinken. Ein Hinweis am Rande: WordPress bietet dafür seit einiger Zeit ein internes Tool, das man verwenden sollte.

Verwandte Artikel automatisch anzeigen

Sinn kann es zudem auch machen, verwandte Artikel automatisch unter deinem neuen Artikel anzeigen zu lassen. Diese verwandten Artikel werden dann etwa anhand der Tags oder Kategorien ausgewählt; Ohne zusätzliche Arbeit verbesserst du die interne Linkstruktur deiner Website. Noch ein WordPress-Hinweis: Mit etwas Programmieraufwand kann man bei WordPress automatisch verwandte Artikel anzeigen lassen.

8 – Bilder optimieren

SimsalaSEO

SimsalaSEO - Bilder-SEO-Wettbewerb

Bilder optimieren – Das ist ein ganz eigenes Thema über das schon viel geschrieben wurde und zudem es auch bereits den ersten SEO-Wettbewerb gab. Daher möchte ich hier gar nicht so sehr auf die Bilder-SEO-Faktoren eingehen, sondern eher die Auswirkungen der Bilder auf den Text beleuchten. Hierbei gibt es zwei wichtige Faktoren

Keyword im Dateinamen

Wenn du ein passendes Bild für deinen Artikel gefunden hast und das auf deinem Rechner bearbeitet hast, dann benenne dieses Bild auch um und beachte, dass das von dir gewählte Keyword auch im Dateinamen auftaucht!

Keyword im ALT- und TITLE-Tag

Wenn du dieses Bild dann in den Artikel einbindest, dann achte zudem darauf, dass das Keyword auch im ALT- und TITLE-Tag des Bildes auftaucht. Gleiches gilt, wenn du das Bild verlinkst. Auch im TITLE-Tag des Links sollte dann das Keyword auftauchen.

SEO-Faktoren

Für alle, für die das hier zu lang war, noch einmal alle SEO-Faktoren in der Kurzübersicht:

  1. Keyword in den Überschriften verwenden (H1-H6 sinnvoll)
  2. Keyword in der Artikelüberschrift verwenden
  3. Keyword in der Artikel-URL verwenden
  4. Keywords markieren (<strong> und <em>)
  5. Keyworddichte etwa 3-5%
  6. Artikellänge etwa zwischen 350 und 500 Wörtern
  7. Interne Links setzen
  8. Keyword in den Dateinamen der eingebundenen Bilder verwenden
  9. Keyword in ALT- und TITLE-Tags der eingebundenen Bilder verwenden

SEO-Faktoren: PDF-Checkliste

Wer sich nicht jedes Mal beim Schreiben eines neuen Artikels diese Checkliste anschauen will, der kann auch gern auf meine PDF-Checkliste zurückgreifen: Ausgedruckt können hier dann alle Punkte nach Erledigung abgehakt werden.

Die Checkliste darf frei verwendet und auch weitergegeben werden. Einzige Bedingung: Wer sie selbst zum Download anbietet, lädt sie bitte auf seinen eigenen Server hoch. 😉

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SEO Faktoren

SEO Faktoren

Bild: photosteve101 (flickr, Lizenz)