Tag Archive » Direktvermarktung

Blogeinnahmen März 2012

Wie versprochen gibt es jetzt für den März wieder eine regelmäßige und vor allem etwas ausführlichere Situationsbeschreibung zu Blogeinnahmen und -ausgaben.

Nachdem Januar und Februar 2012 etwas schwächer als die Vormonate waren und im Dezember ein Wert erreicht war, der für mich nicht noch einmal zu erreichen schien, war direkt zu Beginn des Monats März gleich wieder alles anders: Bereits in den ersten Tagen des Monats zeichnete sich ab, dass die Einnahmen nicht die schlechtesten würden. Und das obwohl ich bis in die erste Märzwoche noch im Ausland war und auch die Wochen zuvor nicht wirklich etwas für die Projekte machen konnte. Besonders deutlich wurde das in den Bereichen Direktvermarktung und Affiliate-Marketing, die auch im Gesamtergebnis den (deutlich!) größten Anteil ausmachen.

Hingegen sind Werbeformen, die von Besuchern und deren Klicks abhängig sind (wie Google Adsense oder Contaxe) deutlich schlechter gefahren als im Vormonat. Doch auch das ist nicht überraschend: Es zählt die alte Weisheit “Wer nichts tut, der nichts gewinnt!”; Gibt es kaum neue Artikel, so gehen die Besucherzahlen massiv nach unten und damit auch die Views/Klicks, die dann zu Einnahmen führen.

Genug Vorrede, hier also das für mich sehr gute Ergebnis.

Blogeinnahmen März 2012

Quelle März Februar Veränderung
Affiliate-Netzwerke 183,53 € 193,92 € -6%
Direktvermarktung 382,92 € 144,90 € +164%
Google Adsense 69,87 € 81,65 € -15%
Contaxe 2,26 € 2,75 € -18%
Summe 638,58 € 423,22 € +51%

Ausgaben

Den Blogeinnahmen März 2012 standen natürlich auch Ausgaben gegenüber. Zum Einen sind dort normale Serverkosten. Insgesamt (für laufende und ein neues Projekt) sind dafür etwa 25 Euro angefallen. Zudem habe ich über Blogads nun auch das erste Mal Werbung gebucht, sehr günstig weil zum Ausprobieren. Dafür wurden noch einmal etwa 7,50 EUR fällig. Macht insgesamt Ausgaben von etwas mehr als 32,- EUR. Der “Gewinn” (ohne Berücksichtigung von Steuern, steuerlichen Abschreibungen, etc.) liegt damit im März bei etwa 600 Euro. Für die knapp 10 investierten Arbeitsstunden würde der Stundensatz dann bei etwa 60 Euro liegen, das ist in Ordnung.

Andere Blogs

Auch andere Blogs haben bereits Einnahmen veröffentlicht. Ohne Gewähr auf Vollständigkeit einfach mal eine kleine Linkliste von denen, die ich schon gefunden habe. 😉

Blogeinnahmen Januar/Februar 2012

Nachdem das letzte Jahr – aus finanzieller Sicht – für mich schon sehr erfolgreich zuende ging, fehlte im neuen Jahr vor allem eines: Zeit. Dieser fehlenden Zeit ist es auch geschuldet, dass die Einnahmenreports für die Monate Januar und Februar nicht zur gewohnten Zeit erstellt werden konnten. Diese sollen aber nun an dieser Stelle (zusammengefasst) nachgeholt werden. Für den Monat März und dann hoffentlich alle folgenden Monate gibt es die Blogeinnahmen aber wieder in gewohnter Form.

Eins vorweg: Ich habe die Kategorien etwas abgeändert und angepasst, damit die Erstellung der Einnahmenreports in Zukunft etwas flüssiger von der Hand geht!

Blogeinnahmen Januar 2012

Quelle Januar Dezember Veränderung
Affiliate-Netzwerke 155,38 € 304,89 € -49%
Direktvermarktung 105,13 € 66,48 € +59%
Google Adsense 116,29 € 53,67 € +116%
Contaxe 4,35 € 3,75 € +16%
Summe 380,15 € 428,79 € -11%

Zwar konnte ich in den meisten Bereichen gut zulegen, aber insbesondere der für mich so wichtige Bereich des klassischen Affiliate-Marketings hat doch stark nachgelassen. Das schiebe ich vor allem auf ein gutes Weihnachtsgeschäft, nachdem bekanntermaßen die Umsätze ja immer zurückgehen.

Insgesamt ist der Rückgang aber verkraftbar. Den Einnahmen von etwa 380 Euro standen Ausgaben für Hosting und Textarbeiten in Höhe von etwa 100 Euro gegenüber.

Blogeinnahmen Februar 2012

Quelle Februar Januar Veränderung
Affiliate-Netzwerke 193,92 € 155,38 € +25%
Direktvermarktung 144,90 € 105,13 € +38%
Google Adsense 81,65 € 116,29 € -30%
Contaxe 2,75 € 4,35 € -37%
Summe 423,22 € 380,15 € +11%

Die in einigen Bereichen (vor allem bei Werbung, die per Klick vergütet wird) negative Veränderung im Februar hat mich so nicht überrascht: Da ich mehr als die Hälfte des Monats im Ausland war und in dieser Zeit nichts für meine Projekte tun konnte, sind die Besucherzahlen stark nach unten gegangen. Umso erfreulicher war dann, dass dort “fehlendes” Geld durch Direktvermarktung und Verkaufsprovisionen wieder ausgeglichen werden konnte.

Blogeinnahmen Dezember 2011

Blogeinnahmen Dezember 2011

Blogeinnahmen Dezember 2011

Das Bild, das sich bereits im vergangenen Monat abzeichnete, hat sich tatsächlich bestätigt: Ich konnte meine Blogeinnahmen Dezember 2011 enorm steigern, für meine Verhältnisse liegen sie auf einem enorm hohen Wert. Zunächst einmal die nackten Zahlen, dann wie gewohnt einige Ausführungen, Erklärungen, Ergänzungen.

Blogeinnahmen Dezember 2011

Quelle Dezember November Veränderung
Affiliate-Netzwerke 304,89 € 120,95 € +152%
Direktvermarktung 10,50 € 136,50 € -92%
Google Adsense 53,67 € 21,61 € +148%
Contaxe 3,75 € 2,64 € +42%
Sonstiges 55,98 € 75,59 € -26%
Summe 428,79 € 357,29 € +20%

Besonders stark war – wie immer Dank ADCELL – wieder einmal der Bereich Affiliate-Marketing. Dort konnten die Einnahmen mehr als verdoppelt werden, sie machen zudem den Großteil aller Einnahmen aus. Stark war diesmal auch Google Adsense; Die Gründe hierfür sehe ich vor allem im Weihnachtsgeschäft. Gleiches gilt für Contaxe, auch wenn ich diese Einnahmen bei eigenen Strategie-Überlegungen gern vernachlässige. Einen gesonderten Beitrag zu Contaxe und anderen Intext-Werbeformen sollte es in den nächsten Tagen mal geben.

Die sonstigen Einnahmen sind etwas gesunken. Das hängt vor allem auch damit zusammen, dass ich mich erfolgreich von einem Projekt trennen konnte. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart, er liegt aber um ein Vielfaches über den dadurch verlorenen Einnahmen. Sonst hätte sich der Verkauf ja auch nicht gelohnt. 😉

Ausgaben Dezember 2011

Außer den normalen Hosting-Kosten von etwa 8,- EUR habe ich im Dezember noch für etwa 100 EUR Texte für meine SEO-Spielwiese ArtikelWissen.info gekauft. Als Reingewinn vor Steuern bleiben somit im Dezember also etwa 300 Euro übrig.

Chancen und Risiken der kommenden Monate

Blogeinnahmen Dezember 2011

Blogeinnahmen Dezember 2011

Ich scheue Realismus nicht: Vermutlich werden die Einnahmen in den kommenden Monaten insgesamt niedriger ausfallen. Das wird vor allem am fehlenden Weihnachtsgeschäft liegen, das ja ohne Zweifel seinen Beitrag zu den Blogeinnahmen Dezember 2011 geliefert hat.

Viel größer ist das Risiko aber deshalb, weil ADCELL im Affiliate-Bereich immer noch über 90% aller Einnahmen ausmacht, generiert werden die ADCELL-Einnahmen ausschließlich über zwei Partnerprogramme. Bricht dieser Bereich weg, brechen die Einnahmen zum Großteil weg. Ziel der nächsten Wochen und Monate ist daher vor allem eine Diversifizierung, in der andere Affiliate-Netzwerke und Partnerprogramme ein stärkeres Gewicht bekommen werden. Die Vorbereitungen dazu laufen schon, insbesondere in der Optimierung auf spezielle Produkte und dazu passende Partnerprogramme sehe ich eine Chance; Deshalb setze ich nun auch erstmalig das Amazon-Programm ein.

Einziges Manko: Zeit zur Optimierung habe ich eigentlich nicht. Im Januar und Februar stehen bei mir wieder Klausuren an für die es zu lernen gilt. Ab Mitte Februar bin ich dann noch auf Forschungsreise in Israel. Richtig losgehen kann es daher eigentlich erst im März.

Andere Blogs: Blogeinnahmen Dezember 2011

Auch andere Blogger und Selbstständige haben ihre Blogeinnahmen Dezember 2011 schon veröffentlicht. Eine kleine Auswahl folgt hier:

Blogeinnahmen Dezember 2011

Blogeinnahmen Dezember 2011

Blogeinnahmen September 2011

Auch ich will hier nun regelmäßig meine Einnahmen veröffentlichen. Das hat einen dann doch sehr einfachen Grund: Wer über das Geld verdienen im Internet schreibt, sollte vielleicht auch zeigen, dass es tatsächlich geht. Beginnen soll das jetzt mit den Blogeinnahmen September 2011, aber auch in Zukunft wird es natürlich immer wieder Updates geben!

Aber eines vorweg: Ich bin nicht nur mit einem Angebot im Internet vertreten, sondern es sind gleich mehrere. Für diese ganz unterschiedlichen Angebote jeweils die Einnahmen getrennt zu erfassen, ist mir doch ein wenig viel Arbeit. Daher veröffentliche ich die Einnahmen zwar nach Kategorien, gehe jedoch nicht darauf ein, woher diese Einnahmen im Einzelnen stammen.

Blogeinnahmen September 2011

Blogeinnahmen September 2011

Blogeinnahmen September 2011

Der September 2011 war für mich trotz Sommerloch ein sehr erfolgreicher Monat. Das mag zum Einen am oft schlechten Wetter gelegen haben. Zum anderen konnte ich jedoch auch zwei langfristige Werbeverträge abschließen. Diese Verträge laufen zwar über mehrere Monate, die Zahlung erfolgte aber im September. Daher weise ich sie auch für den September aus.

Im Einzelnen konnte ich folgende Umsätze generieren:

  • Affiliate-Netzwerke: 194,02 Euro
  • Direktvermarktung: 386,50 Euro
  • Google Adsense: 40,61 Euro
  • Contaxe: 2,52 Euro
  • Sonstiges: 50,81 Euro

Die Einnahmen für den Monat September belaufen sich somit insgesamt auf ganze 674,46 Euro. Zieht man davon die langfristigen Verträge ab, bleibt mit 298,46 Euro ein Verdienst übrig, der für meine Verhältnisse im guten Mittelfeld angesiedelt ist.

Ausgaben im September 2011

Die Ausgaben im September 2011 sind recht übersichtlich:

  • Hosting und Domains: 57,21 Euro
  • gekaufte Texte: 79,97 Euro

Insgesamt musste ich somit Kosten von 137,18 Euro tragen. Auch hierbei gilt wieder zu beachten, dass die Domains (5 an der Zahl, die im September fällig wurden) natürlich jährlich laufen und diese Kosten daher in den nächsten 11 Monaten nicht anfallen.

Überschuss September 2011

Nimmt man auf langfristige Verträge keine Rücksicht, so ergibt sich ein ganz ordentlicher Überschuss von 537,28 Euro. Für meine Verhältnisse schon ganz gut, aber sicherlich ausbaufähig.

Notwendige Optimierungen

In den nächsten Tagen und Wochen wird zunächst einmal wichtig, die Anzeigen weiter zu optimieren. Viele der Anzeigenplätze weisen leider viel zu geringe Klickraten auf. Mit ein wenig Optimierung kann ich hier sicherlich noch ein paar Euro mehr in den nächsten Monaten generieren. Insbesondere das Weihnachtsgeschäft muss jetzt vorbereitet werden: Nachdem in vielen Supermärkten schon wieder Spekulatius und Marzipankartoffeln verkauft werden, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der Shopingwahn im Internet wieder beginnt. Zwar fehlt mir – aufgrund vieler Aufträge und bald beginnendem Semester – wieder einmal viel Zeit. Aber ein kleines, winziges Stück vom riesengroßen Kuchen möchte ich mir dann doch irgendwie sichern.

Auch in den nächsten Monaten will ich regelmäßig meine Blogeinnahmen veröffentlichen. Zunächst, um euch einen Anreiz zu geben, mehr mit euren Projekten zu machen. Auf der anderen Seite ist das eine ganz gute Dokumentationsform für mich und außerdem wird damit mein Ehrgeiz natürlich noch mehr geweckt. Übrigens: Bei selbststaendig-im-netz.de findet ihr auch regelmäßig die Einnahmen anderer deutscher und englischsprachiger Blogs, ein Blick lohnt sich!

Blogeinnahmen September 2011

Blogeinnahmen September 2011

Werbung in Blogs

Beim Webmasterfriday wurde in dieser Woche eine interessante Frage gestellt, die sich eigentlich eher an die Leser eines Blogs richtet: “Wie reagiert ihr auf Werbung in Blogs?” Dieses Thema ist jedoch nicht nur eines, dass direkt die Leser eines Blogs anspricht, sondern in seiner Konsequenz auch die Möglichkeiten und Grenzen der Vermarktung eines Blogs aufzeigt. Deshalb wollte auch ich mich einmal – wie auch schon andere Blogger – dieses Thema annehmen und will versuchen immer beide Seiten der Medaille abzubilden: Den Leser, der von Werbung wohlmöglich genervt ist und den Webseitenbetreiber, der auf die Werbeeinnahmen angewiesen ist.

Wann nervt Werbung?

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Die wohl wichtigste Frage ist, wann Werbung zu nerven beginnt. Die Antwort wird immer sehr subjektiv sein: Der Eine fühlt sich schon von einem winzigen Banner oder einem Referal-Link genervt, ein anderer flüchtet erst dann von einer Website, wenn die eigentlich nciht mehr als eine Bannerwüste ist. Die Antwort ist immer sehr subjektiv, alle haben jedoch eines gemein: Werbung nervt vor allem dann, wenn sie sehr aufdringlich ist und vom eigentlichen Inhalt der Seite ablenkt. Dafür kann es wiederum mehrere Faktoren und Beispiele geben; Einige möchte ich im Folgenden aufgreifen

Belästigende Werbung

Belästigend ist Werbung immer dann, wenn sie ohne Zutun des Webseitenbesuchers eine Aktion ausführt oder ihn daran hindert, etwas zutun. Beispiele dafür gibt es viele: Was früher vor allem die Popups sind, waren dann eine Zeit lang Layer-Werbung. Die Häufigkeit dieser Werbung hat in den letzten Jahren jedoch stark abgenommen und das liegt nur zum Teil an gut funktionierenden Popup-Blockern.

Jetzt jedoch gibt es nicht weniger stark belästigende Werbung. Ich zähle dazu vor allem Videobotschaften, die automatisch zu starten beginnen, oder Flash-Werbung, die plötzlich den ganzen Bildschirm einnimmt. Das ist extrem nervig und für mich häufig ein Grund, eine Seite direkt wieder zu verlassen. Ähnlich sieht es bei Intext-Werbung auf: Man vermutet hinter einer Markierung einen echten Link, ein Mouse-Over öffnet dann aber ein seltsames Werbefenster, dass man nur mit Mühe wieder wegbekommt. Nervig!

Werbung, die vom Inhalt ablenkt

Nicht weniger nervig, aber auch immer wieder gern genommen: Werbung die vom Inhalt ablenkt oder mich beim Lesefluss stört. Dazu zähle ich vor allem Webseiten, auf denen ich mehr als 5 Banner, teilweise an den unmöglichsten Stellen finde oder Werbung, die so blöd in einen Artikel integriert ist, dass ich diese durch viel scrollen überspringen muss.

Wann nervt Werbung also nicht?

Die Frage stellt sich also, wann Werbung nicht nervt. Und die Antworten darauf sind ziemlich eindeutig. Im Grunde sind es auch nur zwei.

Werbung muss sich dem Inhalt anpassen

Wichtig ist vor allem, dass sich die Werbung dem Content und der Webseitenstrukturierung unterordnet; Nicht anders herum. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Werbung nicht zu stark ablenkt. Das mag zwar kurzfristig für niedrigere Klickraten (und somit ggf. auch Umsätze) sorgen, führt langfristig jedoch dazu, dass  – wenn denn auch der Inhalt stimmt – Besucher auch ein zweites und drittes Mal wiederkommen oder gar zu Stammlesern werden.

Um dennoch Werbung einzubinden ohne den Lesefluss des Lesers zu unterbrechen, sind verschiedene Bereiche sinnvoll: In der Sidebar etwa stören Banner nur wenig, ein Header-Banner lenkt auch nicht ab und über und unter dem Artikel ist Werbung auch verkraftbar. Kritischer wird es, wenn Werbung innerhalb eines Artikels eingebunden werden soll. Dann kommt es vor allem darauf an, dass die Werbung richtig eingebunden ist. Diese richtige Einbindung wird von vielen Dingen beeinflusst, vor allem sollte man jedoch Werbegrößen wählen, die nicht zu groß sind und weiterhin dafür sorgen, dass der Text die Werbung umfließt (das float-Element ist dafür ziemlich geeignet).

Werbung muss einen Mehrwert bieten

Werbung wird auch dann immer als weniger störend empfunden, wenn sie dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Wer über Äpfel schreibt, aber Werbung zu Birnen einbindet, wird damit auf wenig Gegenliebe beim Leser stoßen. Passt sich die Werbung aber dem Inhalt insofern an, als dass sie den Nutzer bei dem Finden von Informationen unter die Arme greift, dann ist schon viel gewonnen. Das funktioniert manchmal gut, wenn man die Anpassung automatisiert Werbeformaten wie Google Adsense überlässt. Das funktioniert aber auch dann gut, wenn man auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website nur themenverwandte Werbung einbindet oder sich die Mühe macht zu jedem Artikel das passende Partnerprogramm zu finden.

Keine nervende Werbung: Zufriedene Leser

Die Ursprungsfrage war jedoch, wie Leser auf Werbung in Blogs reagieren. Und – das ist jetzt stark meine persönliche Meinung – grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen solche Werbung: Werbung hilft dabei, eine lebendige Blogosphäre aufrecht zu erhalten. Denn schließlich sind die meisten Blogger auf die Werbeeinnahmen angewiesen um beispielsweise Serverkosten zu decken. Da ich genauso handle, habe ich gegen Werbung in Blogs: Nichts!

Werbung in Blogs stößt nur dann bei mir auf Missfallen, wenn mich die Werbung nervt, wenn durch die Werbung das verhindert wird, was ich auf dem Blog eigentlich wollte. Und ich glaube, dass es so vielen Surfern geht.

Konsequenzen für Webmaster

Diese Einstellungen vieler Surfer hat entscheidende Konsequenzen für Webmaster und Blogger, die mit ihrem Angebot mehr verdienen wollen als nur die monatlichen Hostinggebühren. Die Art und Weise wie man Werbung einbindet, hat extreme Auswirkungen darauf, wie sich die Leser verhalten. Entweder “nötigt” man sie zum Klick: Dann ist der Besucher nach wenigen Sekunden wieder weg. Oder aber man baut sich durch das behutsame Einbinden von Werbung einen Besucherstamm auf, der treu ist und gerne wieder kommt. Dann wird man nach einiger Zeit über die Direktvermarktung wahrscheinlich mehr Geld verdienen.

Mein Tipp daher: Behutsam vorgehen!

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Blogads.de – Neue Chance für Blogger?

Die Direktvermarktung der eigenen Werbeplätze ist kein einfaches Los, gehört zum optimalen Werbemix der eigenen Website jedoch dazu. Um – vor allem, aber nicht ausschließlich – Blogger bei der Vermarktung ihrer Werbeplätze zu unterstützen, gibt es seit August 2011 den Dienst blogads.de

Was ist Blogads?

Blogads.de ist eine Plattform, die Blogger und Webseitenbetreiber bei der Vermarktung ihrer Werbeplätze unterstützen will. Der Clou dabei: Blogads.de bietet dabei nur die Plattform und das Abrechnungssystem, die tatsächlichen Preise für einen Werbeplatz legt der Blogger selbst fest. Somit soll gewährleistet sein, dass sich niemand unter Wert verkauft, sich aber dennoch reichlich Interessenten einfinden.

Kategorisierung nach Themengebieten

Denn: Alle verzeichneten Blogs werden gleichberechtigt nach Kategorien sortiert angezeigt. Sucht ein Interessent also Blogs, die das Themengebiet Apple bedienen, so findet er unter dieser Kategorie alle Blogs nebeneinander aufgelistet. Die weitere Auswahl erfolgt dann über eine Filterfunktion, in der Preis und Werbeformat ausgewählt werden können. Sortiert werden die Blogs auf Wunsch dann noch nach Impressions oder Preis.

Alle wichtigen Daten auf einen Blick

In der Detailübersicht erhält jeder Anzeigeninteressent dann auf einen Blick Informationen zu einigen SEO-Werten, sieht aber direkt auch die monatlichen Impressions des Werbeplatzes und den dafür fälligen Preis.

Anmeldung: Ganz einfach

Die Anmeldung eines neuen Blogs ist denkbar einfach: Kurz die wichtigsten Daten angegeben, die Website eingetragen und den Werbeplatz festgelegt. Das war’s. Über die Integration eines JavaScript-Schnipsels holt sich Blogads.de dann selbst alle weiteren Informationen und beginnt mit der Impression-Zählung.

Preis: Wird selbst festgelegt

Der unglaubliche Vorteil bei Blogads.de: Niemand anders entscheidet, wieviel ein Werbeplatz “wert” ist, das macht nur der Webseitenbetreiber selbst. Entscheidest du also, dass dein Werbeplatz mindestens 50,- EUR im Monat kosten soll, dann trägst du das so ein. Jeder, der dann Werbung bei dir schalten will, muss diesen Preis auch bezahlen. Blogads.de hält sich bei dieser Entscheidung raus. Und das ist auch gut so!

Kleine Einschränkung: Die Kosten

Eine erste kleine Einschränkung meiner Begeisterung ist jedoch das Abrechnungverfahren. Blogads.de behält 30% des Umsatzes ein, um damit die eigenen Kosten zu decken. Das ist soweit auch okay, schließlich wird dem Blogger dafür ja auch eine gute Plattform zur Direktvermarktung geboten. Nur finde ich diese Angaben dann doch etwas versteckt. Ich habe eine Zeit gebraucht, um zu verstehen, wie viel mich dieser Service jetzt kostet.

Eine andere Sache finde ich jedoch viel bedenklicher!

Die Sache mit JavaScript

Ärgerlich, aber nicht vermeidbar ist es, dass Werbeplätze nur über JavaScript “aktiviert” werden können. Jeder Besucher, der JavaScript deaktiviert hat, sieht die Werbung nicht und erscheint auch nicht in den Impressions. Und zudem weiß doch jeder, dass JavaScript nicht das Optimum ist, wenn es um schnelle Ladezeiten geht.

Hier sollte Blogads noch nachbessern und schleunigst auf PHP oder eine andere Auslieferungsart wechseln. JavaScript hält mich derzeit jedoch noch davon ab, noch mehr Blogs auf der Plattform zu vermarkten. Denn der JavaScript-Schnipsel muss auch dann eingebaut werden, wenn es gar keine Buchung gibt. Ärgerlich!

Warten auf die Freischaltung…

Und noch eine äußerst “blöde” Erfahrung musste ich bei meiner ersten Buchung machen: Ich wusste vom Werbetreibenden persönlich, dass er Werbung gebucht hatte. Eine Information per Mail gab es für mich aber nicht und auch im System konnte ich nichts freischalten. Nach Kontaktaufnahme mit dem Support gab es dann die Lösung: Jede gebuchte Anzeige wird erst noch von Blogads direkt freigeschaltet, bevor der Blogger entscheiden kann. Und das kann manchmal ein paar Stunden dauern.

Das System an sich finde ich gut und dass es längere Wartezeiten gibt, ist auch verständlich. Nur sollte man das auch offener kommunizieren, um Missverständnissen vorzubeugen. Spannend ist zudem auch, ob man als Blogger eine Info bekommen wird, wenn mal eine Anzeige von Blogads abgelehnt wird. Denn am Ende übernimmt ja doch irgendwie jemand Fremdes die Entscheidung darüber, welche Werbung ausgeliefert wird. Und das finde ich bedenklich.

Der Erfolg bleibt fraglich

Letztlich wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen, wie überzeugend das System ist. Erfolg oder Misserfolg werden auch maßgeblich davon abhängen, wie viele Blogger mitmachen und ob es Blogads schafft, das System bei wichtigen Werbetreibenden bekannt zu machen. Denn wenn die Blogger nur unter einander die Werbung austauschen, kann man’s auch gleich sein lassen.

Weiterführende Links
Blogads.de

Blogads.de