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Wikipedia – Aus SEO-Sicht

Beim Webmasterfriday wird aktuell gefragt, was man persönlich von Wikipedia hält. Nun will ich keine langen Monologe halten: Natürlich ist Wikipedia toll, hat aber auch Macken (zum Teil verquere Autoren, die es Neulingen schwer machen, im wissenschaftlichen Kontext wird Wikipedia noch immer nicht als Quelle akzeptiert und und und).

Ich will eine persönliche Bewertung der Wikipedia anderen überlassen und an dieser Stelle versuchen, Wikipedia mal aus einer anderen Sicht zu beurteilen. Nämlich aus der der Suchmaschinenoptimierung.

Wikipedia aus SEO-Sicht

Wikipedia SEO

Wikipedia aus SEO-Sicht

Zur Bedeutung von SEO im Webmaster-Alltag will ich hier nicht lang ausschweifen. Martin Mißfeldt hat jetzt erst sehr schön dargelegt, dass SEO neben 4 anderen Faktoren eine gleichberechtigte Möglichkeit ist, Traffic zu generieren. Zur Bedeutung von SEO lest daher bitte seinen Artikel. Ich gehe aber eh davon aus, dass alle Besucher und Leser dieses Blogs eh schon mal davon gehört haben, welche Bedeutung SEO hat und wissen, wie es ungefähr geht. 😉

Es ist daher auch nichts Neues, dass zu einem SEO-Bundle auch (die richtigen) Links gehören. Links aus der Wikipedia gelten dabei seit eh und je als Ritterschlag: Wer es schafft in der Wikipedia einen Link unterzubringen, kann davon ausgehen, dass Google der Seite einen großen Schub an Relevanz für ein bestimmtes Thema zuweist. Auch mit den letzten Algorithmus-Änderungen (Panda, Penguin und Konsorten) hat sich damit meines Erachtens nicht viel dran geändert.

Aber genau da liegt die Krux an der Sache und ein Problem, mit dem Wikipedia massiv zu kämpfen hat.

Spammy Links aus der Wikipedia

Dadurch, dass Google Links aus der Wikipedia eine relativ hohe Relevanz zuteilt wird nämlich dann ein echtes Problem, wenn wirklich jedermann versucht, eigene Links in der Wikipedia unterzubringen. Doch Wikipedia ist eben keine reine Linksammlung sondern basiert auf dem Prinzip gemeinsamer Wissensteilung: Experten aus bestimmten Bereichen verfassen gemeinsam einen Artikel zu einem bestimmten Thema, überarbeiten diesen gemeinsam und verlinken – wie im wissenschaftlichen Kontext – glaubwürdige Quellen zur Untermauerung einer bestimmten These. Das funktioniert meistens gut, manchmal steht in der Wikipedia aber auch einfach nur Quatsch.

Wenn aber selbsternannte Experten zu einem Theme halbgare Wahrheiten schreiben und diese dann mit ihren halbgaren Thesen auf Landingpages etc. untermauern wollen, dann verliert Wikipedia an Qualität. Doch genau das zeichnet Wikipedia bislang ja aus: Wissen auf relativ hohem Niveau. Verliert aber Wikipedia an Qualität, sot täten es in Googles Augen auch langfristig die ausgehenden Links.

Zwar gibt es immer wieder echte Wikipedia-Nutzer, die mangelhafte Beiträge und Verweise ins Nirvana schicken. Aber nicht immer ist das der Fall. Manchmal schafft es dann doch ein selbsternannter Finanz-, Bodenbelag- oder Ernährungsexperte schlechte Links und Beiträge unterzubringen. Immer wieder fällt mir das auf. So aber hat die Wikipedia keine Zukunft.

Content ist immer noch King – Vielleicht mehr denn je!

Nun komme ich mit – dem zugegebenener Maßen etwas ausgelutschten Spruch – “Content is King” daher. Schon immer hatte dieser Spruch Relevanz und seit den letzten Änderungen am Google-Algorithmus wahrscheinlich noch ein bisschen mehr: Google will keinen Schrottcontent mehr, Wikipedia wollte es noch nie.

Diese zwei Faktoren sollten eigentlich zeigen, worauf der Fokus eines Webmasters/Bloggers/SEOs/etc liegen sollte: Auf gutem Content; Nicht aber auf dem zwanghaften Versuch Links aus Wikipedia abzugreifen.

Wer guten Content schafft und dem Nutzer damit einen Mehrwert liefert, der wird vermutlich irgendwann sogar ganz automatisch in der Wikipedia verlinkt. Gute Mehrwerte sind aber nicht endlose Bilderstrecken, tausende Infografiken und hingeklatschter Content. Nein, es sind die Besonderheiten, die Webseiten für Wikipedia-Autoren interessant machen. Das können Interviews mit (echten) Experten sein, das kann aber auch das Aufstellen einer ganz neuen These sein.

Wichtig ist: Einzigartigkeit, Verständlichkeit, Nutzen.

Übrigens: Wikipedia auch mal verlinken

Gerade in diesem Zusammenhang gilt: Guter Content ist nur dann wirklich gut, wenn er auf verwandte Quellen verweist; Ich habe das hier schon einmal ausgeführt. Und daher gilt: Auch Wikipedia zu zitieren und zu verlinken, kann aus SEO-Sicht nur richtig sein.

Fazit

Ich habe nichts gegen Links aus der Wikipedia. Im Gegenteil: Externe Links bei Wikipedia helfen, die Verlässlichkeit der Informationen zu überprüfen. Es gilt aber, dass Wikipedia in seiner Einzigartigkeit nicht zerstört werden sollte. Genau das passiert aber, wenn jeder Webseitenbetreiber eigenen, manchmal schlechten Content auf Wikipedia verlinkt wissen möchte.

Wir sollten uns nicht auf die Links fokussieren, sondern Nutzer und Inhalte wieder mehr in den Mittelpunkt stellen. Dann kommen die Links aus Wikipedia ganz automatisch und Google wird es uns danken.

Was denkt ihr?

Besucher binden

Viel kann man über Traffic lesen: Wie wichtig der sei um im Internet Geld zu verdienen, wie man am einfachsten an Besucher kommt, ja sogar wahre Besucher-Maschinen werden zum Einsatz vorgeschlagen. Das Problem der meisten Vorschläge um Besucher auf die eigene Seite zu locken: Die bleiben nur so lang, wie die Konzepte gedacht sind. Um es auf den Punkt zu bringen: Die meisten Besucher, die auf diese Weise gefangen werden sind nichts wert.

Nutzlose Besucher

Schlechte Besuchsdauer

Schlechte Besuchsdauer

Wahre Trafficwunder – oder Versprechen dazu – gibt es im Internet zu Hauf. Ebooks versprechen den Server zum Glühen zu bringen und der ein oder andere wird sich sicherlich noch an eBesucher.de erinnern. Das Konzept dort: Durch das (automatische) Besuchen fremder Seiten bekam man Punkte, mit denen man dann wiederum eigene Besucher einkaufen konnte. Keiner dieser Besucher hat sich aber jemals die besuchten Seiten überhaupt angeschaut, es konnten bis zu 5 Frames gleichzeitig zum Sammeln von Punkten genutzt werden.

Solche Besucher sind nichts wert: Nicht nur, dass sie sich besuchte Seiten nicht anschauen. Nein, sie zerstören m.E. auch Rankings in den SERPs von Google und Co.

Hochwertige Besucher

Einen hochwertigen, guten Besucher machen vor allem zwei Dinge aus: Die Besuchsdauer und die besuchten Seiten pro Besuch (und die daraus resultierende Absprungrate). Diese zu steigern, sollte im Interesse eines jeden Seitenbetreibers liegen. Wie aber schafft man das? Einige Vorschläge folgen!

Qualitativ hochwertige Artikel und Texte

Qualität ist das, was zählt. Das glaubt nicht nur Google und passt daher in regelmäßigen Abständen den eigenen Algorithmus an. Das glauben alle, die im Netz nach Informationen suchen. Schrott gibt es im Netz viel, gute und hilfreiche Informationen manchmal zu wenig. Und genau dort musst du ansetzen: Schaffe Artikel mit Mehrwert!

Mehrwert

Besucher binden

Besucher binden

Ein solcher Mehrwert liegt beispielsweise in einmaligen und neuen Informationen, ein Mehrwert kann aber auch in Bildern oder Infografiken liegen. Das Wichtigste überhaupt aber: Man muss Zeitgeist und Verständnis der gesuchten Besucher treffen. Doch jede Information kann noch so gut sein, wenn sie einfach blöd verpackt ist. So spielt etwa der Schreibstil eine nicht unerhebliche Größe und auch Schriftart und -größe können das Besuchsverhalten enorm beeinflussen.

Tipp: Nicht einfach das schreiben, was schon hundert andere getan haben, sondern einen Schritt weitergehen.

Nebeneffekt: Backlinks

Dass (hochwertige) Backlinks eine noch immer große Rolle bei der Beurteilung durch Google – unabhängig von Algorithmus-Änderungen – spielen, dürfte jedem klar sein. Ein netter Nebeneffekt von qualitativ hochwertigem Content ist, dass man genau solche Backlinks für lau bekommt. Mit langweiligen, überflüssigen oder schlecht recherchierten Inhalten wird man diese Links nicht bekommen.

Verwandte Inhalte

Eine immer noch gute Idee ist es, verwandte Inhalte zu verlinken. Verwandt bedeutet, dass sie dem Besucher weitere Informationen zur Verfügung stellen und ihm somit dabei helfen, das eigene Informationsbedürfnis zu befriedigen. Das Verlinken weiterer Informationen kann dabei auf ganz unterschiedliche Arten geschehen.

Links im Text

Hat man bereits zu einem Thema Artikel geschrieben oder findet es sinnvoll, an einer Stelle auf einen alten Beitrag zu verlinken, so sollte man das im Text tun. Wer etwa mit WordPress die eigenen Plattformen betreibt, der bekommt dafür auch gleich ein nettes Tool an die Hand, mit dem alte Beiträge mit wenigen Klicks verlinkt sind.

Doch auch ein Link kann trotz toller Informationen nutzlos werden. Nämlich dann, wenn er blöd verlinkt ist. Ein Link macht nur dann Sinn, wenn er mit einem aussagekräftigen Keyword verlinkt ist und zudem noch einen informativen und weiterführenden Title verpasst bekommt.

Und dämliche Links spart man sich besser gleich. 😉 Mich persönlich ärgert etwa auf großen Nachrichtenseiten das ständige Verlinken auf “Themenseiten”. Da wird in einem Artikel zum Iran das Keyword “Anreicherung” verlinkt, ich erwarte Informationen und einen alten Artikel zum Thema “Urananreicherung im Iran” und erhalte stattdessen eine Themenseite zum Thema Energiegewinnung mit tausenden Informationen, aber eben nicht der gesuchten.

Verwandte Beiträge

Ebenso sinnvoll kann sein, einem Artikel am Ende verwandte Beiträge anzufügen. Mit den richtigen Mitteln geht das auch vollkommen automatisch, so gibt es etwa für WordPress zahlreiche Plugins. Solche Plugins müssen nur einmal installiert und angepasst werden und übernehmen das Anzeigen verwandter Beiträge dann vollkommen automatisch. Alternativ tut es auch ein wenig Programmierarbeit.

Immer gilt aber: Zu verwandten Beiträgen gehört auch ein Bild und die verknüpften Bilder sollten dann auch eine gewisse Relevanz und Aussagekraft haben.

Nervend können hingegen Angebote wie Plista sein, die verwandte Artikel und Werbung so miteinander verknüpfen, dass sie kaum noch auseinander zu halten sind. Das kann zwar zu höheren Umsätzen führen, wird imho die Besucherbindung aber langfristig eher verschlechtern.

Externe Links

Auch externe Links können übrigens helfen und gehören irgendwie dazu. Denn wenn es eine weiterführende Information gibt, dann erwartet der Besucher diese. Unabhängig davon, ob diese Information auf der gerade besuchten oder einer anderen Website zu finden ist.

Im Übrigen herrscht in Deutschland ein Linkgeiz, den ich zuweilen etwas ärgerlich finde, weil er die Auszeichnung guter Websites verhindert. Und: Das Verlinken anderer Seiten verschlechtert nicht die eigenen Rankings bei Google; Im Gegenteil: Es kann auch helfen. Und wer eine andere Seite nicht unterstützen will, aber dennoch auf die Information verweisen möchte, der kann ja immer noch das nofollow-Attribut im Link verwenden.

Fazit

Die hier gemachten Vorschläge sind sicherlich nur ein Anfang und keinesfalls erschöpfend.

Wichtig ist eben nur: Besucher sind nicht gleich Besucher. Meine Erfahrungen in den letzten Jahren waren immer: Auf Schrott verzichten und lieber wenige und dafür gute Besucher bekommen. Das zahlt sich auch langfristig in höheren Besuchszahlen aus; Und auch diese Besucher sind dann hochwertiger.

Auf Ebooks und Traffic-Maschinen aller Art kann man getrost verzichten.

Backlinks verkaufen; Das gefährliche Geschäft mit Links

Wer Backlinks verkaufen will, dem winken hohe Einnahmen: Beträge im zweistelligen Bereich sind – sofern die eigene Website die entsprechenden SEO-Faktoren vorweisen kann – keine Seltenheit bei monatlichen Linkvermietungen; Für einen langfristigen Verkauf eines Backlinks können auch schon einmal 3-stellige Beträge winken. Das Problem nur: Google sieht den Handel mit Textlinks gar nicht gern und wüsste ihn gern zu unterbinden. Als Webmaster/Blogger steckt man in einer Zwickmühle: Backlinks verkaufen und hohe Einnahmen sichern oder dafür sorgen, dass das Ranking gut bleibt und auf dieser Schiene Geld verdienen?

Backlinks verkaufen: Verschiedene Anbieter locken

Backlinks verkaufen

Backlinks verkaufen

Wer als Blogger oder Webseitenbetreiber Backlinks verkaufen will, der muss nicht lang nach entsprechenden Vermittlern suchen; Gleich mehrere deutschsprachige Vermittler und Netzwerke versprechen, hohe Einnahmen zu generieren und den Aufwand der Integration zu minimieren. Das nicht alles was glänzt auch Gold ist, müssen Linkverkäufer auch immer wieder merken.

Doch nur zu Übersicht, wo man alles Backlinks verkaufen und kaufen kann, liste ich mal alle mir bekannten Netzwerke hier auf:

Wie funktioniert der Backlink-Verkauf

Grundsätzlich läuft das Verfahren des Backlink-Verkaufs immer ähnlich ab: Nach der Account-Anmeldung muss man eine Website registrieren, auf der die Links verkauft werden sollen. Ist das geschehen, wird die Seite freigegeben. Danach kann ein Script-Schnipsel (bei automatischen Verkäufen) eingefügt werden oder man muss auf die Mail mit der ersten Buchung warten. Das kann – je nach SEO-Werten und Keywords – mal schneller, mal langsamer gehen.

Worauf sollten man beim Link-Verkauf achten

Google mag es nicht, wenn Links verkauft und gekauft werden, um Rankings in der Suchmaschine zu beeinflussen. Das hat einen einfachen Grund: Die Rankings bei Google sollen so natürlich wie möglich entstehen. Gekaufte Links sind aber nicht natürlich entstanden: Der langweiligste Content kann so – prinzipiell – auch mit guten Rankings ausgestattet werden. Google verspricht daher, Linkkäufe abzustrafen und darunter sollen auch die Verkäufer leiden. Inwiefern das aber tatsächlich auch durchgeführt wird, ist fraglich. Denn so recht weiß dann doch niemand, wann Google manuell in die Suchergebnisse eingreift.

Damit man aber nicht erwischt wird, sollte man  – wenn man denn Backlinks verkaufen will – darauf achten, alles so natürlich wie möglich aussehen zu lassen. Das heißt konkret: Links aus Footer oder Sidebar sind (weitestgehend) pfui, Links aus dem Content (sogenannte Contentlinks) sind (weitestgehend) hui!

Keine Sidebar- oder Footerlinks!

Auf den Verkauf von Sidebar- oder Footerlinks sollte man grundsätzlich verzichten. Zwar gibt das Geld, aber der verkauf fällt auch auf. Und dann ist eine Abstrafung (SEOs sprechen hierbei von “Penalty”) umso wahrscheinlicher. Wenn man um die Platzierung von Links in der Sidebar nicht umher kommt, sollte man dann aber wenigstens darauf achten, dass sich die Anzahl dieser Links im Rahmen hält: Je mehr Links, umso auffälliger ist das für Google.

Wenn, dann im Content

Besser geht der Verkauf im Content.

Zwar ist der Link dann auf eine Seite beschränkt, kann aber unauffällig in den eigentlichen Inhalt integriert werden. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass der ausgehende Link auch für den eigenen Content relevant ist.

Doch auch hierbei gilt: Nicht die Masse macht es! Der Verkauf von maximal zwei Links pro Artikel ist deutlich besser geeignet, als der Verkauf von 10 Links. Das gibt (pro Artikel) vielleicht weniger Geld, sichert aber auch die eigenen Rankings

Vorteil von Link-Verkäufen

Der wohl größte Vorteil von Link-Verkäufen liegt klar auf der Hand: Reichen die anderen Monetarisierungsformen nicht aus, um das nötige Kleingeld in die eigene Tasche zu spülen, so kann das Verkaufen von Backlinks hier eine gute zusätzliche Einnahmequelle sein. Fehlen die Einnahmen über Direktvermarktung oder Google Adsense, etc. kann das Verkaufen von Backlinks einen wahren Geldsegen bescheren.

Bei starken Rankings und umkämpften Keywords sind sicherlich zwischen 10 und 20 Euro pro Link und Monat drin, verkauft man einen Backlink auf unbegrenzte Zeit, sind auch dreistellige Beträge denkbar.

Nachteile von Link-Verkäufen

Doch ist es beim Verkaufen von Backlinks wie überall im Leben: Die sprichtwörtliche Medaille hat zwei Seiten; Und diese zweite Seite ist nicht zu unterschätzen.

Auf der einen Seite gibt es da die Krux, dass man bei vielen Backlinkverkäufern keinen Einfluss auf die tatsächlichen Linkpreise hat. Die Wertschätzung einer Arbeit geht dann mit seltsamen Rankingkriterien verloren.

Zum anderen viel bedrohlicher: Wird man erst einmal von Google für den Verkauf von Links abgestraft, sitzt man in der Tinte! Zum einen kommen weniger Besucher durch die eingebrochenen Rankings auf die Seite, das bedeutet in den meisten Fällen sinkende Werbeeinnahmen. Und sind die Rankingkriterien erst einmal schlechter, fehlen auch die zukünftigen Linkverkäufe: Wer will auf einer abgestraften Seite schon noch Links kaufen?!

Backlinks verkaufen – Wenn, dann mit Vosicht!

Wer also Backlinks verkaufen will, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er sich auf einem schmalen Grat bewegt. Und um dort richtig zu balancieren, gilt es, Ordnung zu wahren: Am besten also nur wenige und dafür gut bezahlte Links verkaufen; Am besten nur direkt aus dem Content.

Sidebar- und Footerlinks sollten tabu sein, ebenso wie das Überladen einer Seite mit Textlinks. Lieber also mal einen Link weniger und dafür mehr ausgesuchte setzen!

Und grundsätzlich am besten so agieren, dass niemand Wind von dem Linkverkauf bekommt. Denn es gibt leider auch immer solche, die anderen den Erfolg nicht gönnen und von Googles Meldefunktion Gebrauch machen.

Wer Backlinks verkaufen will, sollte immer daran denken, behutsam vorzugehen.

Backlinks verkaufen

Backlinks verkaufen

Bild: Beth Knittle (flickr, Lizenz)

Werbung in Blogs

Beim Webmasterfriday wurde in dieser Woche eine interessante Frage gestellt, die sich eigentlich eher an die Leser eines Blogs richtet: “Wie reagiert ihr auf Werbung in Blogs?” Dieses Thema ist jedoch nicht nur eines, dass direkt die Leser eines Blogs anspricht, sondern in seiner Konsequenz auch die Möglichkeiten und Grenzen der Vermarktung eines Blogs aufzeigt. Deshalb wollte auch ich mich einmal – wie auch schon andere Blogger – dieses Thema annehmen und will versuchen immer beide Seiten der Medaille abzubilden: Den Leser, der von Werbung wohlmöglich genervt ist und den Webseitenbetreiber, der auf die Werbeeinnahmen angewiesen ist.

Wann nervt Werbung?

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Die wohl wichtigste Frage ist, wann Werbung zu nerven beginnt. Die Antwort wird immer sehr subjektiv sein: Der Eine fühlt sich schon von einem winzigen Banner oder einem Referal-Link genervt, ein anderer flüchtet erst dann von einer Website, wenn die eigentlich nciht mehr als eine Bannerwüste ist. Die Antwort ist immer sehr subjektiv, alle haben jedoch eines gemein: Werbung nervt vor allem dann, wenn sie sehr aufdringlich ist und vom eigentlichen Inhalt der Seite ablenkt. Dafür kann es wiederum mehrere Faktoren und Beispiele geben; Einige möchte ich im Folgenden aufgreifen

Belästigende Werbung

Belästigend ist Werbung immer dann, wenn sie ohne Zutun des Webseitenbesuchers eine Aktion ausführt oder ihn daran hindert, etwas zutun. Beispiele dafür gibt es viele: Was früher vor allem die Popups sind, waren dann eine Zeit lang Layer-Werbung. Die Häufigkeit dieser Werbung hat in den letzten Jahren jedoch stark abgenommen und das liegt nur zum Teil an gut funktionierenden Popup-Blockern.

Jetzt jedoch gibt es nicht weniger stark belästigende Werbung. Ich zähle dazu vor allem Videobotschaften, die automatisch zu starten beginnen, oder Flash-Werbung, die plötzlich den ganzen Bildschirm einnimmt. Das ist extrem nervig und für mich häufig ein Grund, eine Seite direkt wieder zu verlassen. Ähnlich sieht es bei Intext-Werbung auf: Man vermutet hinter einer Markierung einen echten Link, ein Mouse-Over öffnet dann aber ein seltsames Werbefenster, dass man nur mit Mühe wieder wegbekommt. Nervig!

Werbung, die vom Inhalt ablenkt

Nicht weniger nervig, aber auch immer wieder gern genommen: Werbung die vom Inhalt ablenkt oder mich beim Lesefluss stört. Dazu zähle ich vor allem Webseiten, auf denen ich mehr als 5 Banner, teilweise an den unmöglichsten Stellen finde oder Werbung, die so blöd in einen Artikel integriert ist, dass ich diese durch viel scrollen überspringen muss.

Wann nervt Werbung also nicht?

Die Frage stellt sich also, wann Werbung nicht nervt. Und die Antworten darauf sind ziemlich eindeutig. Im Grunde sind es auch nur zwei.

Werbung muss sich dem Inhalt anpassen

Wichtig ist vor allem, dass sich die Werbung dem Content und der Webseitenstrukturierung unterordnet; Nicht anders herum. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Werbung nicht zu stark ablenkt. Das mag zwar kurzfristig für niedrigere Klickraten (und somit ggf. auch Umsätze) sorgen, führt langfristig jedoch dazu, dass  – wenn denn auch der Inhalt stimmt – Besucher auch ein zweites und drittes Mal wiederkommen oder gar zu Stammlesern werden.

Um dennoch Werbung einzubinden ohne den Lesefluss des Lesers zu unterbrechen, sind verschiedene Bereiche sinnvoll: In der Sidebar etwa stören Banner nur wenig, ein Header-Banner lenkt auch nicht ab und über und unter dem Artikel ist Werbung auch verkraftbar. Kritischer wird es, wenn Werbung innerhalb eines Artikels eingebunden werden soll. Dann kommt es vor allem darauf an, dass die Werbung richtig eingebunden ist. Diese richtige Einbindung wird von vielen Dingen beeinflusst, vor allem sollte man jedoch Werbegrößen wählen, die nicht zu groß sind und weiterhin dafür sorgen, dass der Text die Werbung umfließt (das float-Element ist dafür ziemlich geeignet).

Werbung muss einen Mehrwert bieten

Werbung wird auch dann immer als weniger störend empfunden, wenn sie dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Wer über Äpfel schreibt, aber Werbung zu Birnen einbindet, wird damit auf wenig Gegenliebe beim Leser stoßen. Passt sich die Werbung aber dem Inhalt insofern an, als dass sie den Nutzer bei dem Finden von Informationen unter die Arme greift, dann ist schon viel gewonnen. Das funktioniert manchmal gut, wenn man die Anpassung automatisiert Werbeformaten wie Google Adsense überlässt. Das funktioniert aber auch dann gut, wenn man auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website nur themenverwandte Werbung einbindet oder sich die Mühe macht zu jedem Artikel das passende Partnerprogramm zu finden.

Keine nervende Werbung: Zufriedene Leser

Die Ursprungsfrage war jedoch, wie Leser auf Werbung in Blogs reagieren. Und – das ist jetzt stark meine persönliche Meinung – grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen solche Werbung: Werbung hilft dabei, eine lebendige Blogosphäre aufrecht zu erhalten. Denn schließlich sind die meisten Blogger auf die Werbeeinnahmen angewiesen um beispielsweise Serverkosten zu decken. Da ich genauso handle, habe ich gegen Werbung in Blogs: Nichts!

Werbung in Blogs stößt nur dann bei mir auf Missfallen, wenn mich die Werbung nervt, wenn durch die Werbung das verhindert wird, was ich auf dem Blog eigentlich wollte. Und ich glaube, dass es so vielen Surfern geht.

Konsequenzen für Webmaster

Diese Einstellungen vieler Surfer hat entscheidende Konsequenzen für Webmaster und Blogger, die mit ihrem Angebot mehr verdienen wollen als nur die monatlichen Hostinggebühren. Die Art und Weise wie man Werbung einbindet, hat extreme Auswirkungen darauf, wie sich die Leser verhalten. Entweder “nötigt” man sie zum Klick: Dann ist der Besucher nach wenigen Sekunden wieder weg. Oder aber man baut sich durch das behutsame Einbinden von Werbung einen Besucherstamm auf, der treu ist und gerne wieder kommt. Dann wird man nach einiger Zeit über die Direktvermarktung wahrscheinlich mehr Geld verdienen.

Mein Tipp daher: Behutsam vorgehen!

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Keyword(s) wählen

Am Anfang war das Keyword. Oder es sollte zumindest an dieser zeitlichen Stelle stehen. Denn was die meisten Anfänger – aber nicht nur die – vergessen: Vor dem Start eines neuen Angebots muss mit einer sehr genauen Analyse beobachtet werden, welche Keywords sich überhaupt zur Bearbeitung lohnen. Denn das Internet ist groß!

Überlaufene Keywords wohin das Auge reicht

Keywords finden

Keywords finden

Nicht selten hatte ich schon Anfragen für SEO-Jobs, die mir Kopfzerbrechen bereitet haben. Da gab es beispielsweise mal die Anforderung, mit einer komplett neuen Webseite beim Keyword “KFZ Versicherung” irgendwo auf der ersten Seite der entsprechenden Google-Suchergebnisse zu landen. Keine Frage: Diesen Auftrag habe ich abgelehnt. Er hätte mich zwar für lange Zeit beschäftigt, die Kosten hätten allerdings das Budget des Auftraggebers gesprengt und der Erfolg wäre fraglich gewesen.

Denn: Es gibt Keywords, die umkämpft sind. Um bei diesen Keywords Erfolg zu haben, reicht meist nicht nur viel Ausdauer. Gerade wenn ein neues Angebot gestartet werden soll, steht man dann vor der Frage, welche Keywords man auswählt. Diese Frage lässt sich nur mit einer tiefgehenden Konkurrenz- und Ist-Analyse beantworten.

Keyword-Auswahl: Vorab zu klärende Fragen

Um nicht böse auf die Nase zu fallen, müssen vorab einige Fragen geklärt werden. Für die Beantwortung dieser Fragen gibt es im Netz reichlich Hilfsmittel, die zu unterschiedlichen hohen Kosten genutzt werden können. Das meiste und einen ersten Überblick kann man aber auch ohne diese Tools meistern. Konkret muss man zunächst wissen:

  • Bei welchen Keywords will ich gut ranken?
  • Welche Synonyme für diese Keywords gibt es zusätzlich noch?
  • Nach was suchen tatsächlich die Benutzer einer Suchmaschine?
  • Wie viele Suchergebnisse gibt es zu diesem Keyword bereits?
  • Was machen meine schärfsten Konkurrenten?

Im Detail müssen dabei also eine ganze Menge Faktoren berücksichtigt werden. Etwas konkreter also…

Bei welchen Keywords will ich gut ranken?

Diese Frage ist zunächst eine sehr entscheidende. Sie hängt vor allem davon ab, über was auf dem neuen Angebot berichtet werden soll. Wer einen Blog zum Thema “Katzen” eröffnet, wird wohl Keywords wie “Katzen”, “Katzenbabys” oder “Kätzchen” wählen. Ein Finanzblog sollte wohl besser unter Keywords wie “Versicherung”, Girokonto” oder “Kredit” ranken. Und genau da liegt aber schon das Problem: Mit einigen Stunden des Nachdenkens wird man für jedes Thema wahrscheinlich hundert Keywords finden und in Schritt 2 wird es dann noch einmal mehr.

Keyword-Synonyme

Für jedes Keyword gibt es dann nämlich noch Synonyme. Und auch die gilt es zu finden.

Während zudem Rechtschreibfehler früher noch eine Rolle spielten und nicht wenige sich darauf fixierten, auf eben solche Vertipper zu optimieren, dürfte das heute kaum noch eine Rolle spielen: Google verbessert beim Eintippen einer Suchanfrage automatisch Rechtschreibfehler (wenigstens in den meisten Fällen) und liefert daher auch primär solche Ergebnisse aus, auf denen das Keyword richtig geschrieben ist.

Am Ende der Synonym-Suche dürfe man jedenfalls eine Menge unterschiedlicher Keywords haben. Hier kommt nun der erste Aussortierungsschritt. Denn wer glaubt auf alle diese Keywords zu optimieren mache Sinn, der irrt; Gewaltig!

Nach was suchen echte Nutzer?

Von den Massen aller Keywords werden nämlich längst nicht alle gleichhäufig gesucht. Während das eine Keyword tausendmal am Tag gesucht wird, schafft ein anderes Keyword vielleicht nur tausend Suchen im Jahr. Hier kann und muss dann aussortiert werden. Das Zauberwort dabei heißt “Suchvolumen“. Hierfür bietet Google ein nettes Tool an, mit dem man – kostenlos – prüfen kann, welches der gesammelten Keywords eigentlich wie häufig gesucht wird. Zwar ist das Tool eigentlich für den Google-Werbedienst “AdWords” gedacht, kann aber auch wunderbar für SEO-Zwecke “missbraucht” werden: Google Suchvolumen.

Suchergebnisse zu einem Keyword

Weiß man dann, was die Nutzer überhaupt suchen, muss man ermitteln, wie viele Suchergebnisse es zu einem Keyword schon gibt. Mit einer neuen Seite gegen 2 Millionen bereits existierende Seite zu kämpfen macht beispielsweise weniger Sinn, als wenn es nur 200.000 potenzielle Konkurrenten gibt. Das einfachste, die Suchergebniss-Anzahl zu ermitteln ist die Suche mit Google. Der Wert, der über den Suchergebnissen angezeigt wird, ist relativ genau und ein guter erster Schritt.

Mit diesen zwei Möglichkeiten sollte die Liste an Keywords jetzt schon geschrumpft sein. Bei allen verbleibenden Keywords gilt es nun zu schauen, was die Konkurrenz so macht

Konkurrenzanalyse: Was machen die anderen?

Wenn man selbst Erfolg haben will, ist es nicht verboten zu schauen, mit was andere Erfolg haben. Dazu zählen vor allem die harten Fakten. Wie sind die Konkurrenz-Websites aufgebaut, wie alt ist der Content und wie häufig gibt es neuen? Wie viele Backlinks hat die Website und woher kommen die? Wie sind die Keywords markiert und vertreten (siehe hierzu auch die SEO-Faktoren)? Und welche Synonyme werden zudem noch benutzt?

All diese Punkte liefern gute Anhaltspunkte für die eigene Arbeit. Sie sollten aber nicht Maß aller Dinge sein. Nur weil der Konkurrent gut rankt, muss das ja nicht heißen, dass er alles perfekt macht. Man erhält aber einen guten Einblick dafür, warum der Konkurrenz schon Erfolg hat. Betrachtet man beispielsweise die Backlinks, so wird man feststellen können, dass der Konkurrent vielleicht viele und besonders alte und vertrauenswürdige davon hat. Die wird man selbst in kurzer Zeit nicht generieren können. Deswegen bleibt die Konkurrenzanalyse Pflicht für jeden Anfänger!

Die Sache mit der Nische

Immer wieder hört man – weil es bei schwer umkämpften Keywords so schwierig ist mit einem neuen Angebot an die Spitze zu kommen -, dass man sich möglichst eine Nische, bzw. ein Nischenthema suchen sollte, um im Netz Geld zu verdienen.

Unter einem Nischenthema versteht man ja häufig ein Thema, dass noch nicht “abgegrast” ist, zudem es noch nicht viele Ergebnisse bei Google gibt, dass ganz neu ist oder auf dessen Gebiet man selbst Experte ist. Die Krux an der Sache: Die Idee ein solches Thema zu bedienen hatten schon andere und eine echte Nische wird – weil das Thema eben so speziell ist – manchmal von echten Benutzern auch nicht sonderlich häufig gesucht. Eine Nische funktioniert m.E. nur mit viel Glück. Dann nämlich, wenn es wirklich ein Thema gibt, das noch unbekannt ist (Netbooks waren so etwas mal) oder einfach noch niemand auf die Idee gekommen ist, darüber zu schreiben (elektrische Zahnbürsten waren hier mal ein Beispiel). Ein solches Thema zu finden, wo es dann auch noch etwas zu verkaufen gibt (denn nur so verdient man als Affiliate ja sein Geld), ist nicht ganz einfach.

Leichter geht es da auf eine andere Weise.

Die Sache mit dem langen Schwanz: Longtail

Einfacher, schneller und nachhaltiger geht es oft mit der Optimierung auf Longtail-Suchbegriffe. Ein Beispiel (wenn auch nicht das beste, weil sehr umkämpft) ist beispielsweise das Thema “Kredite”. Statt alle Artikel und die komplette Website auf das Thema “Kredite” zu optimieren, ist es vielleicht einfacher auf das Thema “Kredite ohne SCHUFA” zu optimieren. Damit bekommt man zwar längst nicht alle Nutzer auf die eigene Seite, die Informationen zu Krediten suchen. Man bekommt aber – und das mit geringerem Aufwand – die Nutzer, die Kredite suchen, für die keine SCHUFA-Abfrage notwendig ist.

Und gleich ein weiterer Vorteil ist bei diesem und vielen anderen Themen vorhanden: Jemand, der gezielt nach besonders vielen zusammenhängenden Informationen sucht, ist in seinem Entscheidungsprozess schon einen Schritt weitergegangen. Um beim Thema zu bleiben: Wer einen “Kredit ohne SCHUFA” sucht, der hat sich vorab schon über Kredite allgemein informiert. Jetzt sucht er den passenden Kredit und ist mit großer Wahrscheinlichkeit gewillter, einen solchen Kredit gleich online abzuschließen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Nicht selten lassen sich mit Longtail-Artikeln mehr Leads, Klicks und Sales erzeugen.

Ein Angebot entwickelt sich

Hat man am Anfang Schwierigkeiten die passenden Keywords zu finden, so muss man trotzdem die grundsätzliche Frage des Themenbereichs klären. Das ist eine deutlich leichtere Aufgabe. Denn ein Angebot – so zumindest meine bisherigen Erfahrungen – entwickelt sich immer weiter, Longtail-Artikel entstehen automatisch, ja fast ungewollt. Man sollte sich nur an den Zustand gewöhnen, dass man in den ersten Wochen meist nicht so viel wird reißen können. Und auch das ist normal.

Zu jedem Artikel gehört auch ein Bild

Zu einem perfekten Artikel gehören ganz verschiedene Dinge: Er muss gut durchdacht und strukturiert sein; Er sollte so gut geschrieben sein, dass Rechtschreib- und Grammatikfehler eine Seltenheit sind und die Leser den Text verstehen; Beim Schreiben des Artikel sollten für Suchmaschinen eine ganze Reihe von SEO-Faktoren beachtet werden. Was aber der ein oder andere häufig mal vergisst: Zu einem richtig guten Artikel gehört auch ein aussagekräftiges Bild!

Bilder in Artikeln: Das Salz in der Suppe

Ein Bild in einem Artikel ist das sprichwörtliche Salz in der Suppe eines guten Artikels. Bilder sorgen nicht nur für eine optische Aufwertung des Artikels; Sie sorgen in aller Regel auch dafür, dass die wichtigen Kennzahlen eines Angebots verbessert werden.

Längere Besuchsdauer dank Bild

Bilder in Artikeln

Bilder in Artikeln

Ich selbst habe den Test gemacht, im Prinzip war das eine einfache Form eines A/B-Tests: Der gleiche Artikel wurde erst eine Zeit ohne Bilder im Netz bereitgestellt und danach durch Bilder aufgewertet. Der Test wurde allerdings erst begonnen, nachdem sich die Suchergebnisposition des Wunsch-Keywords bereits etwas gefestigt hatte.

Das Erstaunliche: Die Version des Artikels mit Bildern konnte nicht nur die durchschnittliche Besuchsdauer mehr als verdoppeln und die Besucher dazu animieren sich auch andere Artikel desselben Angebots anschauen. Nein, auch die Position des Artikels in den Suchergebnissen wurde davon positiv beeinflusst: Um durchschnittlich 6 Plätze verbesserte sich die Position; Bei gleichem Keyword und sonst gleichen Grundvoraussetzungen (Linkbuilding, etc. wurde nicht betrieben).

Wie viele Bilder pro Artikel?

Nun stellt sich die Frage, ob nur ein oder gleich mehrere Bilder pro Artikel verwendet werden sollte. Und wie immer kommt es darauf an. Es kommt darauf an, wie lang der Artikel ist, wie viele Bilder sinnvoll erscheinen (etwa wie viele Unterabschnitte der Artikel hat) und natürlich auch, wie viele Bilder das Web lizenzfrei (bzw. frei nutzbar) überhaupt zugänglich macht.

Ich selbst setze in der Regel 1 bis 5 Bilder pro Artikel ein, im Durchschnitt sind es etwa 3 Bilder.

Aussagekraft der Bilder

Ein gutes Bild ist eines, das sich eigentlich so gut wie selbst erklärt. Dazu einige Beispiele:

  • Mit einem Fotoapparat assoziiert man Bilder
  • Mit einem Gewehr assoziiert man Gewalt
  • Mit einem Stift assoziiert man das Schreiben und vielleicht auch eine gedankliche Leistung
  • Mit einer Menschenmasse assoziiert man eine Demonstration
  • Mit dem Bild einer Speise assoziiert man Genuss, Hunger, etc.
  • usw.

Es kommt bei der Wahl des Bildes immer darauf an, was der Besucher wohl am ehesten mit diesem Bild verbindet. Sieht man selbst eine besonders starke Verknüpfung, dann ist das Bild gut geeignet und wird dann nur noch von ästhetischen Faktoren beeinflusst. Ein ästhetisch schönes Bild ist dann immer noch besser geeignet, als ein verwackelter Schnappschuss. Meistens zumindest.

Richtige Anordnung der Bilder im Artikel

Es kommt jedoch nicht nur auf die Anzahl und die Wahl der Bilder an. Es kommt auch darauf an, wie diese in den Artikel eingebunden sind. Als besonders sinnig erweist sich hier das abwechselnde Einbinden auf linker und rechter Seite; Also im Zickzack.

Das hat einen ganz einfachen Grund: Das menschliche Auge – bzw. ist es wahrscheinlich das Gehirn – sucht beim Lesen stets Fixpunkte. Gelesen wird (in der westlichen Welt) von links nach rechts. Die Bilder liegen durch die Abwechslung also stets im Fokus des Lesers und vereinfachen so seinen Lesefluss.

Anordnung der Bilder

Anordnung der Bilder

Ich habe diese Zickzack-Bewegung auf dem Bild fälschlicherweise rechts beginnen lassen. Besser wäre links, aber das ist nur eine kleine Feinheit. Entscheidend ist tatsächlich die sinnvolle Reihenfolge und Abwechslung der Bilder. Diese sollten zudem nicht zu dicht aufeinander folgen, gleichzeitig aber auch nicht zu weit von einander entfernt sein. Hierbei kommt es auf das eigene Fingerspitzengefühl an.

Angepasst an den thematischen Fluss

Klar ist auch, dass die Bilder jeweils in den passenden thematischen Abschnitt eingefügt werden müssen. Geht es beispielsweise im ersten Abschnitt um Äpfel und im zweiten Abschnitt um Birnen, dann muss natürlich zunächst auch das Apfelbild sichtbar werden und erst im zweiten Abschnitt das Birnenbild eingebunden werden.

Wo findet man Bilder im Netz?

Das Beste und Einfachste ist es natürlich immer, wenn man für jedes Thema selbst die passenden Motive fotografiert hat oder Symbolbilder schnell mit einem Grafikprogramm erstellen kann. Dann muss man sich nämlich nicht um irgendwelche Lizenzen kümmern oder im Vorhinein Lizensierungsgebühren zahlen; Man ist einfach auf der sicheren Seite.

Weil das aber nicht immer möglich ist und die passenden Bilder nicht immer schon auf der heimischen Festplatte liegen, muss man manchmal auf Ressourcen im Netz zurückgreifen. Das Stichwort hierfür ist “Royalty free”, auf deutsch spricht man gern von lizenzfreien Fotos, auch wenn das etwas missverständlich ist. Fakt ist jedoch: Man findet im Internet zum Einen kostenpflichtige Fotos. Für eine geringe Gebühr kann man die dann bedenkenlos einsetzen. Oder man vertraut auf Fotos, die unter freien Lizenzen stehen (etwa Creative Commons). Die kosten zwar nichts, man muss aber häufig auf den Urheber verweisen.

Mit Bildmaterial von premiumpixels.com

Content 101 – SEO-Faktoren

“Content is King”. Jaja, das stimmt schon. Doch wer Erfolg im Web haben will, der kann sich – so gern das auch Google hätte – leider nicht nur an Besucher richten. Optimale Texte für’s Internet müssen sich auch anhand einer Reihe von SEO-Faktoren orientieren.

Diese SEO-Faktoren – die zum Teil meiner eigenen Erfahrung entsprechen, zum Teil aber auch in SEO-Ratgebern und -Foren zu finden sind – habe ich hier einmal niedergeschrieben. Trotz steter Änderungen des Google-Algorithmus halte ich diese Faktoren nach wie vor immer noch geeignet, um über Suchmaschinen Besucher auf die eigene Website zu locken.

SEO-Faktoren im Überblick

9 dieser Faktoren habe ich hier zusammengeschrieben. Bei Änderungen oder Erweiterungen werde ich diese Liste natürlich noch anpassen und ergänzen. Für alle die, die nur eine kurze Liste wollen, gibt es alle Infos hier noch einmal komprimiert. Zudem habe ich auch eine PDF-Checkliste zur freien Verwendung erstellt!

SEO Faktoren

SEO Faktoren

1 – Keyword in den Überschriften

Das Keyword, auf das optimiert werden soll, muss auch in den Überschriften vertreten sein. Dazu zählt nicht nur die Überschrift der Ordnung “H1”. Vielmehr muss das Keyword auch in den Überschriften “H2” und “H3”, besser sogar bis zu “H6” vertreten sein. Wichtig ist hierbei jedoch, dass diese Ordnung inhaltlich auch Sinn macht. Die Überschriften mit dem Keyword zu erzwingen, scheint mir nicht sinnvoll.

Bitte beachten – und das ist auf den ersten Blick ein Widerspruch: Die H1-Überschrift sollte weiterhin nur einmal auf jeder Seite vertreten sein. Wird sie schon für den Blogtitel im Header verwendet, kann man im Artikel selbst auch getrost darauf verzichten. Das ist allemal besser, als wenn es zweimal H1 gibt!

2 – Keyword in der Artikelüberschrift

Eigentlich selbsterklärend, aber immer noch ein häufiger Anfängerfehler: Das Keyword sollte natürlich auch in der Artikelüberschrift vertreten sein!

3 – Keyword in der Artikel-URL

Aus diesem Hinweis – nämlich das Keyword auch in der Artikelüberschrift zu verwenden – ergibt sich (zumindest in den allermeisten Fällen) gleich das Ergebnis für den nächsten Tipp: Das Keyword, auf das optimiert wird, sollte natürlich auch in der URL zum Artikel vertreten sein. Dazu müssen die URLs per .htaccess umgeschrieben werden können; Bei WordPress kann man das etwa in den Permalink-Einstellungen vornehmen. Doch anstatt die gesamte Artikelüberschrift in der URL zu verwenden, sollte man den Link soweit wie möglich einkürzen. Ein Beispiel kann man etwa in diesem Artikel selbst sehen: Alles Überflüssige wurde bei der URL ausgelassen, das Keyword ist aber vorhanden.

4 – Keywords markieren

Im Text selbst muss das gewählte Keyword auf gleich zwei Arten markiert werden: Einmal fett (<strong>), einmal kursiv (<em>). Es kann aber zudem auch durchaus Sinn machen, auch Synonyme und verwandte Begriffe einmal auf diese Weisen zu markieren.

5 – Keyworddichte

Ein Faktor, von dem ich selbst nicht so recht überzeugt bin, ist die Keyworddichte. Glaubt man anderen, so sollte die irgendwo zwischen 2% und 5% liegen; Die Angaben unterscheiden sich hier aber. Ich bin von diesem Kriterium nicht ganz so überzeugt, weil man eine gewissen Prozentzahl m.E. nicht erzwingen wollte. Dass das gewählte Keyword automatisch in einer bestimmten Häufigkeit im Artikel auftaucht, ist klar. Hier aber immer einen relativ fixen Wert einhalten zu wollen, sieht dann doch irgendwie sehr unnatürlich aus. Ich persönlich schreibe daher lieber so, dass es sich gut anhört. Das funktioniert auch.

6 – Optimale Artikellänge

Anders sieht es bei der optimalen Artikellänge aus. Zwar findet man in diversen Foren und Ratgebern ganz unterschiedliche Angaben. Eine Schnittmenge gibt es aber immer: Zu kurz sollte es nicht sein.

Gute Erfahrungen mache ich mit Artikeln, die etwa 500 Wörter haben. Auf der anderen Seite gibt es bei mir auch kürzere Artikel, die gut besucht werden. Auf der anderen Seite muss man zu bestimmten Themen auch mehr schreiben. Dann werden es schnell mal über 2.000 Wörter.

Das Wichtigste dürfte wohl sein, dass alles erklärt ist, aber nicht ausführlich in die Länge gezogen wird. Etwa 350-500 Wörter pro Artikel sind da wahrscheinlich ganz gut geeignet.

7 – Interne Links

Über diesen Punkt lässt sich nicht streiten: Google liebt Links. Auch solche, die innerhalb einer Website auf verwandte Artikel verweisen. Diese Liebe solltest du nutzen und daher immer wenn möglich, verwandte Artikel in deinem neuen Artikel verlinken. Ein Hinweis am Rande: WordPress bietet dafür seit einiger Zeit ein internes Tool, das man verwenden sollte.

Verwandte Artikel automatisch anzeigen

Sinn kann es zudem auch machen, verwandte Artikel automatisch unter deinem neuen Artikel anzeigen zu lassen. Diese verwandten Artikel werden dann etwa anhand der Tags oder Kategorien ausgewählt; Ohne zusätzliche Arbeit verbesserst du die interne Linkstruktur deiner Website. Noch ein WordPress-Hinweis: Mit etwas Programmieraufwand kann man bei WordPress automatisch verwandte Artikel anzeigen lassen.

8 – Bilder optimieren

SimsalaSEO

SimsalaSEO - Bilder-SEO-Wettbewerb

Bilder optimieren – Das ist ein ganz eigenes Thema über das schon viel geschrieben wurde und zudem es auch bereits den ersten SEO-Wettbewerb gab. Daher möchte ich hier gar nicht so sehr auf die Bilder-SEO-Faktoren eingehen, sondern eher die Auswirkungen der Bilder auf den Text beleuchten. Hierbei gibt es zwei wichtige Faktoren

Keyword im Dateinamen

Wenn du ein passendes Bild für deinen Artikel gefunden hast und das auf deinem Rechner bearbeitet hast, dann benenne dieses Bild auch um und beachte, dass das von dir gewählte Keyword auch im Dateinamen auftaucht!

Keyword im ALT- und TITLE-Tag

Wenn du dieses Bild dann in den Artikel einbindest, dann achte zudem darauf, dass das Keyword auch im ALT- und TITLE-Tag des Bildes auftaucht. Gleiches gilt, wenn du das Bild verlinkst. Auch im TITLE-Tag des Links sollte dann das Keyword auftauchen.

SEO-Faktoren

Für alle, für die das hier zu lang war, noch einmal alle SEO-Faktoren in der Kurzübersicht:

  1. Keyword in den Überschriften verwenden (H1-H6 sinnvoll)
  2. Keyword in der Artikelüberschrift verwenden
  3. Keyword in der Artikel-URL verwenden
  4. Keywords markieren (<strong> und <em>)
  5. Keyworddichte etwa 3-5%
  6. Artikellänge etwa zwischen 350 und 500 Wörtern
  7. Interne Links setzen
  8. Keyword in den Dateinamen der eingebundenen Bilder verwenden
  9. Keyword in ALT- und TITLE-Tags der eingebundenen Bilder verwenden

SEO-Faktoren: PDF-Checkliste

Wer sich nicht jedes Mal beim Schreiben eines neuen Artikels diese Checkliste anschauen will, der kann auch gern auf meine PDF-Checkliste zurückgreifen: Ausgedruckt können hier dann alle Punkte nach Erledigung abgehakt werden.

Die Checkliste darf frei verwendet und auch weitergegeben werden. Einzige Bedingung: Wer sie selbst zum Download anbietet, lädt sie bitte auf seinen eigenen Server hoch. 😉

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SEO Faktoren

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Bild: photosteve101 (flickr, Lizenz)