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Blogeinnahmen Oktober 2011

Auch wenn es hier im Oktober sehr ruhig war, so möchte ich dennoch auch die Blogeinnahmen Oktober 2011 hier veröffentlichen. Diesmal sogar mit deutlich mehr Informationen: Bei Selbständig-im-Netz wurden die wenigen Informationen zu meiner Statistik bemängelt. Das soll sich ab heute ändern.

Blogeinnahmen Oktober 2011

Blogeinnahmen Oktober 2011

Blogeinnahmen Oktober 2011

Zunächst aber einmal die harten Fakten. Heißt genau: Zum einen die Blogeinnahmen Oktober 2011, natürlich aber auch wieder die Ausgaben, die mit diesen Einnahmen in direkter Verbindung stehen.

Einnahmen

Auf der Einnahmenseite war der Oktober gar nicht so schlecht, auch wenn er deutlich unter dem September liegt. Die Blogeinnahmen September 2011 waren – wir erinnern uns – aber nur so hoch, weil ich zwei Jahresverträge abschließen konnte. Diese Einnahmen werden nun natürlich nicht noch einmal gelistet.

Betrachtet man die Statistik jedoch genauer, so fallen in vielen Bereichen extreme Einbrüche auf. Das hat verschiedene Gründe, dazu weiter unten mehr.

Quelle Oktober September Veränderung
Affiliate-Netzwerke 176,14 € 194,02 € -9%
Direktvermarktung 0 € 386,50 € -100%
Google Adsense 22,34 € 40,61 € -45%
Contaxe 2,49 € 2,51 € -1%
Sonstiges 145,73 € 50,81 € +286%
Summe 346,70 € 674,46 € -49%

Da mehr Informationen gewünscht waren, soll es die natürlich geben:

  • Affiliate-Netzwerke: Die Einnahmen der Affiliate-Netzwerke stammen aus insgesamt vier Quellen. Hier sei zunächst ADCELL genannt: Insgesamt 164,90 Euro stammen nur von diesem Netzwerk. Die restlichen Einnahmen verteilen sich gleichermaßen auf affilinet, Tradedoubler und Fotolia.
  • Sonstiges: In der Einnahmenkategorie “Sonstiges” verbirgen sich diejenigen Quellen, über die ich nicht so gerne spreche. Eine sei aber genannt: Der Großteil der Einnahmen stammt aus dem relativ neuen “Netzwerk” ranksider.

Wie bereits bei den September-Einnahmen erwähnt, werden in meiner Einnahmenrechnung insgesamt mehrere Blogs und Websites zusammengefasst. Eine Auflistung dieser Quellen findet sich im Folgenden, die Höhe der Einzeleinnahmen wird jedoch nicht berücksichtigt (mir liegen diese Daten schlichtweg nicht vor):

  • ArtikelWissen.info: Mein etwa 1 Jahr altes Portal zu ganz verschiedenen Themen. Das Projekt ist für mich eine gute Möglichkeit, meine SEO-Kenntnisse zu testen und auszubauen.
  • blog.akpix.de: Mein privates Blog. Ist zwar seit einiger Zeit eingestellt, das Projekt wirft aber nach wie vor hohe Einnahmen ab.
  • beste-partnerprogramme.de: Eher unbedeutend bei der Einnahmengenerierung und zudem für den Verkauf vorbereitet.
  • affili-lexikon.de: Eher eine kleine SEO-Spielerei.
  • wpLove.de: wpLove.de ist meine WordPress-Ressource, die mehr der Befriedigung meiner Interessen, als der Einnahmengenerierung geschuldet ist. Dankenswerterweise gibt es einen Sponsor, der die jährlichen Kosten übernimmt und noch ein bisschen Luft für kleinere Anschaffungen lässt.

Gründe für eingebrochene Einnahmen

Es fällt auf, dass die Einnahmen im Oktober bei mir zum Teil heftig eingebrochen sind. Das hat verschiedene Gründe, einige konnte ich identifizieren:

  • Fehlende Zeit: Im Oktober fehlte mir vor allem die Zeit, um mich um die verschiedenen Projekte ausreichend zu kümmern. Das liegt zum einen am Uni-Beginn: Seit Mitte Oktober verlangt meine wissenschaftliche Ausbildung wieder viel Zeit. Zum anderen gab es – erfreulicherweise – im Oktober aber auch jede Menge Aufträge im Rahmen meiner Selbstständigkeit. Das bringt mehr Geld als die Vermarktung meiner Webprojekte, raubt aber natürlich auch Zeit.
  • Eingebrochene Besucherzahlen: Den Großteil meines Traffics auf ArtikelWissen.info habe ich über das Keyword “iPhone 5” generiert; Apple hat aber das iPhone 4S vorgestellt. Das Suchvolumen für das iPhone 5 ist daher extrem eingebrochen, ich habe einfach auf das falsche Pferd gesetzt. Das ist wohl der schwerwiegendste Grund, warum vor allem die Adsense-Einnahmen eingebrochen sind.
  • Adsense-Optimierung: Anfang Oktober wollte ich eigentlich versuchen, die Einnahmen über Adsense zu erhöhen und habe im Rahmen dessen eine ganze Menge von Optimierungsberichten gelesen und umgesetzt. Das Erstaunliche: Der Effekt war nicht der, den ich erwartet habe. Statt steigenden Einnahmen ist die Klickrate sogar noch gesunken. Da muss ich noch einiges tun.

Ausgaben im Oktober 2011

Meine Ausgaben im Oktober 2011 sind sehr übersichtlich: Für Hosting vielen 7,71 Euro an, das war’s. Der “Gewinn” bleibt somit bei knapp 339 Euro. Eigentlich ganz gut. Um es aber kurz zusammen zu fassen: Die Blogeinnahmen Oktober 2011 machen mich eigentlich gar nicht so unglücklich!

Nicht berücksichtigt werden bei diesen Ausgaben Dinge wie Abschreibungen, Büroausgaben oder Reisekosten. Streng genommen drücken diese Kosten (in nicht geringer Höhe) den Gewinn enorm, aber die Abrechnung dieser Kosten findet erst im Rahmen meiner Steuererklärung nächstes Frühjahr statt.

Weiter optimieren

Für mich heißt das Erkenntnis aus dem Oktober vor allem: Weiter optimieren!

Die Adsense-Anzeigen muss ich nun mal wirklich den Bedürfnissen meiner Besucher anpassen. Zudem werde ich nun mal wieder einiges an Content erstellen müssen, um die iPhone-Einbrüche zu kompensieren.

Neues WordPress-Theme

Und noch etwas muss ich ganz dringend tun: Ein eigenes WordPress-Theme entwickeln, dass meinen Anforderungen entspricht. Das hier eingesetzte Premium-Theme etwa sieht schön aus, ist für viele Dinge aber einfach nicht zu gebrauchen. Gerade in SEO-Sicht könnte man da noch viel tun.

Daher möchte ich bis zum Jahreswechsel ein eigenes Theme entwickeln, dass dann all meinen Anforderungen (gerade in den Bereichen SEO und Werbeplatzierung) gerecht wird. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Einnahmen anderer Blogs

Auch andere Blogs haben bereits ihre Einnahmen für Oktober 2011 aufgeführt. Hierfür eine kleine Übersicht:

Blogeinnahmen Oktober 2011

Blogeinnahmen Oktober 2011

Werbung in Blogs

Beim Webmasterfriday wurde in dieser Woche eine interessante Frage gestellt, die sich eigentlich eher an die Leser eines Blogs richtet: “Wie reagiert ihr auf Werbung in Blogs?” Dieses Thema ist jedoch nicht nur eines, dass direkt die Leser eines Blogs anspricht, sondern in seiner Konsequenz auch die Möglichkeiten und Grenzen der Vermarktung eines Blogs aufzeigt. Deshalb wollte auch ich mich einmal – wie auch schon andere Blogger – dieses Thema annehmen und will versuchen immer beide Seiten der Medaille abzubilden: Den Leser, der von Werbung wohlmöglich genervt ist und den Webseitenbetreiber, der auf die Werbeeinnahmen angewiesen ist.

Wann nervt Werbung?

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Die wohl wichtigste Frage ist, wann Werbung zu nerven beginnt. Die Antwort wird immer sehr subjektiv sein: Der Eine fühlt sich schon von einem winzigen Banner oder einem Referal-Link genervt, ein anderer flüchtet erst dann von einer Website, wenn die eigentlich nciht mehr als eine Bannerwüste ist. Die Antwort ist immer sehr subjektiv, alle haben jedoch eines gemein: Werbung nervt vor allem dann, wenn sie sehr aufdringlich ist und vom eigentlichen Inhalt der Seite ablenkt. Dafür kann es wiederum mehrere Faktoren und Beispiele geben; Einige möchte ich im Folgenden aufgreifen

Belästigende Werbung

Belästigend ist Werbung immer dann, wenn sie ohne Zutun des Webseitenbesuchers eine Aktion ausführt oder ihn daran hindert, etwas zutun. Beispiele dafür gibt es viele: Was früher vor allem die Popups sind, waren dann eine Zeit lang Layer-Werbung. Die Häufigkeit dieser Werbung hat in den letzten Jahren jedoch stark abgenommen und das liegt nur zum Teil an gut funktionierenden Popup-Blockern.

Jetzt jedoch gibt es nicht weniger stark belästigende Werbung. Ich zähle dazu vor allem Videobotschaften, die automatisch zu starten beginnen, oder Flash-Werbung, die plötzlich den ganzen Bildschirm einnimmt. Das ist extrem nervig und für mich häufig ein Grund, eine Seite direkt wieder zu verlassen. Ähnlich sieht es bei Intext-Werbung auf: Man vermutet hinter einer Markierung einen echten Link, ein Mouse-Over öffnet dann aber ein seltsames Werbefenster, dass man nur mit Mühe wieder wegbekommt. Nervig!

Werbung, die vom Inhalt ablenkt

Nicht weniger nervig, aber auch immer wieder gern genommen: Werbung die vom Inhalt ablenkt oder mich beim Lesefluss stört. Dazu zähle ich vor allem Webseiten, auf denen ich mehr als 5 Banner, teilweise an den unmöglichsten Stellen finde oder Werbung, die so blöd in einen Artikel integriert ist, dass ich diese durch viel scrollen überspringen muss.

Wann nervt Werbung also nicht?

Die Frage stellt sich also, wann Werbung nicht nervt. Und die Antworten darauf sind ziemlich eindeutig. Im Grunde sind es auch nur zwei.

Werbung muss sich dem Inhalt anpassen

Wichtig ist vor allem, dass sich die Werbung dem Content und der Webseitenstrukturierung unterordnet; Nicht anders herum. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Werbung nicht zu stark ablenkt. Das mag zwar kurzfristig für niedrigere Klickraten (und somit ggf. auch Umsätze) sorgen, führt langfristig jedoch dazu, dass  – wenn denn auch der Inhalt stimmt – Besucher auch ein zweites und drittes Mal wiederkommen oder gar zu Stammlesern werden.

Um dennoch Werbung einzubinden ohne den Lesefluss des Lesers zu unterbrechen, sind verschiedene Bereiche sinnvoll: In der Sidebar etwa stören Banner nur wenig, ein Header-Banner lenkt auch nicht ab und über und unter dem Artikel ist Werbung auch verkraftbar. Kritischer wird es, wenn Werbung innerhalb eines Artikels eingebunden werden soll. Dann kommt es vor allem darauf an, dass die Werbung richtig eingebunden ist. Diese richtige Einbindung wird von vielen Dingen beeinflusst, vor allem sollte man jedoch Werbegrößen wählen, die nicht zu groß sind und weiterhin dafür sorgen, dass der Text die Werbung umfließt (das float-Element ist dafür ziemlich geeignet).

Werbung muss einen Mehrwert bieten

Werbung wird auch dann immer als weniger störend empfunden, wenn sie dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Wer über Äpfel schreibt, aber Werbung zu Birnen einbindet, wird damit auf wenig Gegenliebe beim Leser stoßen. Passt sich die Werbung aber dem Inhalt insofern an, als dass sie den Nutzer bei dem Finden von Informationen unter die Arme greift, dann ist schon viel gewonnen. Das funktioniert manchmal gut, wenn man die Anpassung automatisiert Werbeformaten wie Google Adsense überlässt. Das funktioniert aber auch dann gut, wenn man auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website nur themenverwandte Werbung einbindet oder sich die Mühe macht zu jedem Artikel das passende Partnerprogramm zu finden.

Keine nervende Werbung: Zufriedene Leser

Die Ursprungsfrage war jedoch, wie Leser auf Werbung in Blogs reagieren. Und – das ist jetzt stark meine persönliche Meinung – grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen solche Werbung: Werbung hilft dabei, eine lebendige Blogosphäre aufrecht zu erhalten. Denn schließlich sind die meisten Blogger auf die Werbeeinnahmen angewiesen um beispielsweise Serverkosten zu decken. Da ich genauso handle, habe ich gegen Werbung in Blogs: Nichts!

Werbung in Blogs stößt nur dann bei mir auf Missfallen, wenn mich die Werbung nervt, wenn durch die Werbung das verhindert wird, was ich auf dem Blog eigentlich wollte. Und ich glaube, dass es so vielen Surfern geht.

Konsequenzen für Webmaster

Diese Einstellungen vieler Surfer hat entscheidende Konsequenzen für Webmaster und Blogger, die mit ihrem Angebot mehr verdienen wollen als nur die monatlichen Hostinggebühren. Die Art und Weise wie man Werbung einbindet, hat extreme Auswirkungen darauf, wie sich die Leser verhalten. Entweder “nötigt” man sie zum Klick: Dann ist der Besucher nach wenigen Sekunden wieder weg. Oder aber man baut sich durch das behutsame Einbinden von Werbung einen Besucherstamm auf, der treu ist und gerne wieder kommt. Dann wird man nach einiger Zeit über die Direktvermarktung wahrscheinlich mehr Geld verdienen.

Mein Tipp daher: Behutsam vorgehen!

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs