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Blogeinnahmen Oktober 2012

Nun ist der November ein paar Tage alt, höchste Zeit also, die Blogeinnahmen im Oktober 2012 zu veröffentlichen. Diesmal bei mir mit einem Novum: Ich werde auch etwas zu den Besucherzahlen preisgeben.

Einnahmen im Oktober 2012

Quelle Oktober September Veränderung
Affiliate 345,04 € 166,96 € +107%
Direktvermarktung 20,50 € 281,00 € -93%
Google Adsense 11,75 € 14,88 € -21%
Summe 377,29 € 462,84 € -18%

Insgesamt sind die Einnahmen im Oktober ganz ordentlich gewesen: Sie liegen in meinem persönlichen Mittelfeld. Während die Einnahmen von Adsense etwa auf gleichem Niveau blieben, haben sich die Affiliate-Einnahmen ganz gut entwickelt. Das hängt insbesondere aber auch mit mehrern Leads aufgrund der iPhone 5 Einführung zusammen.

Bei der Direktvermarktung ist derzeit nicht viel zu gewinnen. Ich gebe nur zu bedenken, dass die Einnahmen im September wegen einer Werbeplatz-Vermietung für ein ganzes Jahr so hoch ausgefallen sind. Von daher sind auch die Einnahmen aus der Direktvermarktung als Mittelfeld zu bezeichnen. Wobei mich sehr enttäuscht, dass über Blogads derzeit nichts mehr reinkommt.

Ausgaben im Oktober

Die Ausgaben im Oktober waren neben den 8,- EUR für Hosting (wie in jedem Monat) vor allem durch zusätzliche 10,- EUR für eine neue Domain (kleiner Social Media Gag [peinlicher Vertipper]: Schanzenbäckerei Hamburg) gekennzeichnet. Mit diesen insgesamt 18,- EUR Ausgaben bleiben also erst einmal knapp 360,- EUR über. Steuern und Abgaben wie immer noch nicht eingerechnet.

Besucher im Oktober 2012

Weil offensichtlich das Interesse daran steigt neben den nackten Einnahmen auch etwas zu den Besucherzahlen zu erfahren, möchte ich an dieser Stelle dazu auch mal etwas sagen. Hier sei jedoch zunächst wiederholt, dass meine Einnahmen sich im Wesentlichen aus drei Angeboten zusammensetzen, die ich hier jedoch immer summiert aufliste; Das Auseinanderrechnen der einzelnen Einnahmen ist mir z.T. nicht möglich oder es ist mir schlicht zu aufwendig. Bei den Besucherzahlen ist das natürlich einfach, deshalb werden die Seiten hierbei getrennt gelistet:

  • wpLove.de
    • Besucher: 1.655
    • Seiten: 3.113 d.h. 1,88 Seiten/Besucher
    • durchschnittliche Besuchsdauer: 02:00 Minuten
    • Absprungrate: 66,22%
    • neue Besuche: 70,21%
  • GeldimWWW.de
    • Besucher: 308
    • Seiten: 654 d.h. 2,12 Seiten/Besucher
    • durchschnittliche Besuchsdauer: 01:35 Minuten
    • Absprungrate: 61,69%
    • neue Besuche: 83,12%
  • Artikelwissen.info
    • Besucher: 1.733
    • Seiten: 2.362, d.h. 1,36 Seiten/Besucher
    • durchschnittliche Besuchsdauer: 00:52 Minuten
    • Absprungrate: 82,86%
    • neue Besuche: 92,96%

Aus diesen Werten ziehe ich ganz unterschiedliche Schlüsse: Während wpLove.de solide “läuft” und nur mal wieder neue Artikel bräuchte, kann ich mein “Experiment” Artikelwissen.info wohl bald einstellen. Die aktuellen Werte bilden nur noch etwa 10% der Besuchszahlen von vor einem Jahr. Da lohnt der Aufwand bald nicht mehr. GeldimWWW.de entwickelt sich ganz gut, bräuchte aber dringend mehr Artikel. Immer dann, wenn ich Artikel veröffentlicht habe (also im September und früher), waren deutliche Peaks zu bemerken.

Insgesamt stelle ich jedoch immer wieder erstaunt fest: Dafür, dass die Projekte eindeutig in die Kategorien “sehr klein” und “Hobby” fallen, sind die Einnahmen, die daraus entstehen, ausgesprochen gut.

Besucher binden

Viel kann man über Traffic lesen: Wie wichtig der sei um im Internet Geld zu verdienen, wie man am einfachsten an Besucher kommt, ja sogar wahre Besucher-Maschinen werden zum Einsatz vorgeschlagen. Das Problem der meisten Vorschläge um Besucher auf die eigene Seite zu locken: Die bleiben nur so lang, wie die Konzepte gedacht sind. Um es auf den Punkt zu bringen: Die meisten Besucher, die auf diese Weise gefangen werden sind nichts wert.

Nutzlose Besucher

Schlechte Besuchsdauer

Schlechte Besuchsdauer

Wahre Trafficwunder – oder Versprechen dazu – gibt es im Internet zu Hauf. Ebooks versprechen den Server zum Glühen zu bringen und der ein oder andere wird sich sicherlich noch an eBesucher.de erinnern. Das Konzept dort: Durch das (automatische) Besuchen fremder Seiten bekam man Punkte, mit denen man dann wiederum eigene Besucher einkaufen konnte. Keiner dieser Besucher hat sich aber jemals die besuchten Seiten überhaupt angeschaut, es konnten bis zu 5 Frames gleichzeitig zum Sammeln von Punkten genutzt werden.

Solche Besucher sind nichts wert: Nicht nur, dass sie sich besuchte Seiten nicht anschauen. Nein, sie zerstören m.E. auch Rankings in den SERPs von Google und Co.

Hochwertige Besucher

Einen hochwertigen, guten Besucher machen vor allem zwei Dinge aus: Die Besuchsdauer und die besuchten Seiten pro Besuch (und die daraus resultierende Absprungrate). Diese zu steigern, sollte im Interesse eines jeden Seitenbetreibers liegen. Wie aber schafft man das? Einige Vorschläge folgen!

Qualitativ hochwertige Artikel und Texte

Qualität ist das, was zählt. Das glaubt nicht nur Google und passt daher in regelmäßigen Abständen den eigenen Algorithmus an. Das glauben alle, die im Netz nach Informationen suchen. Schrott gibt es im Netz viel, gute und hilfreiche Informationen manchmal zu wenig. Und genau dort musst du ansetzen: Schaffe Artikel mit Mehrwert!

Mehrwert

Besucher binden

Besucher binden

Ein solcher Mehrwert liegt beispielsweise in einmaligen und neuen Informationen, ein Mehrwert kann aber auch in Bildern oder Infografiken liegen. Das Wichtigste überhaupt aber: Man muss Zeitgeist und Verständnis der gesuchten Besucher treffen. Doch jede Information kann noch so gut sein, wenn sie einfach blöd verpackt ist. So spielt etwa der Schreibstil eine nicht unerhebliche Größe und auch Schriftart und -größe können das Besuchsverhalten enorm beeinflussen.

Tipp: Nicht einfach das schreiben, was schon hundert andere getan haben, sondern einen Schritt weitergehen.

Nebeneffekt: Backlinks

Dass (hochwertige) Backlinks eine noch immer große Rolle bei der Beurteilung durch Google – unabhängig von Algorithmus-Änderungen – spielen, dürfte jedem klar sein. Ein netter Nebeneffekt von qualitativ hochwertigem Content ist, dass man genau solche Backlinks für lau bekommt. Mit langweiligen, überflüssigen oder schlecht recherchierten Inhalten wird man diese Links nicht bekommen.

Verwandte Inhalte

Eine immer noch gute Idee ist es, verwandte Inhalte zu verlinken. Verwandt bedeutet, dass sie dem Besucher weitere Informationen zur Verfügung stellen und ihm somit dabei helfen, das eigene Informationsbedürfnis zu befriedigen. Das Verlinken weiterer Informationen kann dabei auf ganz unterschiedliche Arten geschehen.

Links im Text

Hat man bereits zu einem Thema Artikel geschrieben oder findet es sinnvoll, an einer Stelle auf einen alten Beitrag zu verlinken, so sollte man das im Text tun. Wer etwa mit WordPress die eigenen Plattformen betreibt, der bekommt dafür auch gleich ein nettes Tool an die Hand, mit dem alte Beiträge mit wenigen Klicks verlinkt sind.

Doch auch ein Link kann trotz toller Informationen nutzlos werden. Nämlich dann, wenn er blöd verlinkt ist. Ein Link macht nur dann Sinn, wenn er mit einem aussagekräftigen Keyword verlinkt ist und zudem noch einen informativen und weiterführenden Title verpasst bekommt.

Und dämliche Links spart man sich besser gleich. 😉 Mich persönlich ärgert etwa auf großen Nachrichtenseiten das ständige Verlinken auf “Themenseiten”. Da wird in einem Artikel zum Iran das Keyword “Anreicherung” verlinkt, ich erwarte Informationen und einen alten Artikel zum Thema “Urananreicherung im Iran” und erhalte stattdessen eine Themenseite zum Thema Energiegewinnung mit tausenden Informationen, aber eben nicht der gesuchten.

Verwandte Beiträge

Ebenso sinnvoll kann sein, einem Artikel am Ende verwandte Beiträge anzufügen. Mit den richtigen Mitteln geht das auch vollkommen automatisch, so gibt es etwa für WordPress zahlreiche Plugins. Solche Plugins müssen nur einmal installiert und angepasst werden und übernehmen das Anzeigen verwandter Beiträge dann vollkommen automatisch. Alternativ tut es auch ein wenig Programmierarbeit.

Immer gilt aber: Zu verwandten Beiträgen gehört auch ein Bild und die verknüpften Bilder sollten dann auch eine gewisse Relevanz und Aussagekraft haben.

Nervend können hingegen Angebote wie Plista sein, die verwandte Artikel und Werbung so miteinander verknüpfen, dass sie kaum noch auseinander zu halten sind. Das kann zwar zu höheren Umsätzen führen, wird imho die Besucherbindung aber langfristig eher verschlechtern.

Externe Links

Auch externe Links können übrigens helfen und gehören irgendwie dazu. Denn wenn es eine weiterführende Information gibt, dann erwartet der Besucher diese. Unabhängig davon, ob diese Information auf der gerade besuchten oder einer anderen Website zu finden ist.

Im Übrigen herrscht in Deutschland ein Linkgeiz, den ich zuweilen etwas ärgerlich finde, weil er die Auszeichnung guter Websites verhindert. Und: Das Verlinken anderer Seiten verschlechtert nicht die eigenen Rankings bei Google; Im Gegenteil: Es kann auch helfen. Und wer eine andere Seite nicht unterstützen will, aber dennoch auf die Information verweisen möchte, der kann ja immer noch das nofollow-Attribut im Link verwenden.

Fazit

Die hier gemachten Vorschläge sind sicherlich nur ein Anfang und keinesfalls erschöpfend.

Wichtig ist eben nur: Besucher sind nicht gleich Besucher. Meine Erfahrungen in den letzten Jahren waren immer: Auf Schrott verzichten und lieber wenige und dafür gute Besucher bekommen. Das zahlt sich auch langfristig in höheren Besuchszahlen aus; Und auch diese Besucher sind dann hochwertiger.

Auf Ebooks und Traffic-Maschinen aller Art kann man getrost verzichten.

Werbung in Blogs

Beim Webmasterfriday wurde in dieser Woche eine interessante Frage gestellt, die sich eigentlich eher an die Leser eines Blogs richtet: “Wie reagiert ihr auf Werbung in Blogs?” Dieses Thema ist jedoch nicht nur eines, dass direkt die Leser eines Blogs anspricht, sondern in seiner Konsequenz auch die Möglichkeiten und Grenzen der Vermarktung eines Blogs aufzeigt. Deshalb wollte auch ich mich einmal – wie auch schon andere Blogger – dieses Thema annehmen und will versuchen immer beide Seiten der Medaille abzubilden: Den Leser, der von Werbung wohlmöglich genervt ist und den Webseitenbetreiber, der auf die Werbeeinnahmen angewiesen ist.

Wann nervt Werbung?

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Die wohl wichtigste Frage ist, wann Werbung zu nerven beginnt. Die Antwort wird immer sehr subjektiv sein: Der Eine fühlt sich schon von einem winzigen Banner oder einem Referal-Link genervt, ein anderer flüchtet erst dann von einer Website, wenn die eigentlich nciht mehr als eine Bannerwüste ist. Die Antwort ist immer sehr subjektiv, alle haben jedoch eines gemein: Werbung nervt vor allem dann, wenn sie sehr aufdringlich ist und vom eigentlichen Inhalt der Seite ablenkt. Dafür kann es wiederum mehrere Faktoren und Beispiele geben; Einige möchte ich im Folgenden aufgreifen

Belästigende Werbung

Belästigend ist Werbung immer dann, wenn sie ohne Zutun des Webseitenbesuchers eine Aktion ausführt oder ihn daran hindert, etwas zutun. Beispiele dafür gibt es viele: Was früher vor allem die Popups sind, waren dann eine Zeit lang Layer-Werbung. Die Häufigkeit dieser Werbung hat in den letzten Jahren jedoch stark abgenommen und das liegt nur zum Teil an gut funktionierenden Popup-Blockern.

Jetzt jedoch gibt es nicht weniger stark belästigende Werbung. Ich zähle dazu vor allem Videobotschaften, die automatisch zu starten beginnen, oder Flash-Werbung, die plötzlich den ganzen Bildschirm einnimmt. Das ist extrem nervig und für mich häufig ein Grund, eine Seite direkt wieder zu verlassen. Ähnlich sieht es bei Intext-Werbung auf: Man vermutet hinter einer Markierung einen echten Link, ein Mouse-Over öffnet dann aber ein seltsames Werbefenster, dass man nur mit Mühe wieder wegbekommt. Nervig!

Werbung, die vom Inhalt ablenkt

Nicht weniger nervig, aber auch immer wieder gern genommen: Werbung die vom Inhalt ablenkt oder mich beim Lesefluss stört. Dazu zähle ich vor allem Webseiten, auf denen ich mehr als 5 Banner, teilweise an den unmöglichsten Stellen finde oder Werbung, die so blöd in einen Artikel integriert ist, dass ich diese durch viel scrollen überspringen muss.

Wann nervt Werbung also nicht?

Die Frage stellt sich also, wann Werbung nicht nervt. Und die Antworten darauf sind ziemlich eindeutig. Im Grunde sind es auch nur zwei.

Werbung muss sich dem Inhalt anpassen

Wichtig ist vor allem, dass sich die Werbung dem Content und der Webseitenstrukturierung unterordnet; Nicht anders herum. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Werbung nicht zu stark ablenkt. Das mag zwar kurzfristig für niedrigere Klickraten (und somit ggf. auch Umsätze) sorgen, führt langfristig jedoch dazu, dass  – wenn denn auch der Inhalt stimmt – Besucher auch ein zweites und drittes Mal wiederkommen oder gar zu Stammlesern werden.

Um dennoch Werbung einzubinden ohne den Lesefluss des Lesers zu unterbrechen, sind verschiedene Bereiche sinnvoll: In der Sidebar etwa stören Banner nur wenig, ein Header-Banner lenkt auch nicht ab und über und unter dem Artikel ist Werbung auch verkraftbar. Kritischer wird es, wenn Werbung innerhalb eines Artikels eingebunden werden soll. Dann kommt es vor allem darauf an, dass die Werbung richtig eingebunden ist. Diese richtige Einbindung wird von vielen Dingen beeinflusst, vor allem sollte man jedoch Werbegrößen wählen, die nicht zu groß sind und weiterhin dafür sorgen, dass der Text die Werbung umfließt (das float-Element ist dafür ziemlich geeignet).

Werbung muss einen Mehrwert bieten

Werbung wird auch dann immer als weniger störend empfunden, wenn sie dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Wer über Äpfel schreibt, aber Werbung zu Birnen einbindet, wird damit auf wenig Gegenliebe beim Leser stoßen. Passt sich die Werbung aber dem Inhalt insofern an, als dass sie den Nutzer bei dem Finden von Informationen unter die Arme greift, dann ist schon viel gewonnen. Das funktioniert manchmal gut, wenn man die Anpassung automatisiert Werbeformaten wie Google Adsense überlässt. Das funktioniert aber auch dann gut, wenn man auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website nur themenverwandte Werbung einbindet oder sich die Mühe macht zu jedem Artikel das passende Partnerprogramm zu finden.

Keine nervende Werbung: Zufriedene Leser

Die Ursprungsfrage war jedoch, wie Leser auf Werbung in Blogs reagieren. Und – das ist jetzt stark meine persönliche Meinung – grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen solche Werbung: Werbung hilft dabei, eine lebendige Blogosphäre aufrecht zu erhalten. Denn schließlich sind die meisten Blogger auf die Werbeeinnahmen angewiesen um beispielsweise Serverkosten zu decken. Da ich genauso handle, habe ich gegen Werbung in Blogs: Nichts!

Werbung in Blogs stößt nur dann bei mir auf Missfallen, wenn mich die Werbung nervt, wenn durch die Werbung das verhindert wird, was ich auf dem Blog eigentlich wollte. Und ich glaube, dass es so vielen Surfern geht.

Konsequenzen für Webmaster

Diese Einstellungen vieler Surfer hat entscheidende Konsequenzen für Webmaster und Blogger, die mit ihrem Angebot mehr verdienen wollen als nur die monatlichen Hostinggebühren. Die Art und Weise wie man Werbung einbindet, hat extreme Auswirkungen darauf, wie sich die Leser verhalten. Entweder “nötigt” man sie zum Klick: Dann ist der Besucher nach wenigen Sekunden wieder weg. Oder aber man baut sich durch das behutsame Einbinden von Werbung einen Besucherstamm auf, der treu ist und gerne wieder kommt. Dann wird man nach einiger Zeit über die Direktvermarktung wahrscheinlich mehr Geld verdienen.

Mein Tipp daher: Behutsam vorgehen!

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs