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Affiliate-Netzwerk ADindex

Ein weiteres Affiliate-Netzwerk, das ich im Rahmen meiner kleinen Artikelserie vorstellen möchte, ist ADindex.de*. Denn: Eine Anmeldung bei dem eher kleinen Netzwerk kann sich lohnen. Das zeigt sich insbesondere beim Vergleich von Provisionen, sowie bei der Suche nach besonderen Partnerprogrammen.

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Was ist ADindex?

Affiliate-Netzwerk ADindex

Affiliate-Netzwerk ADindex

ADindex ist – wie etwa ADCELL oder affilinet auch – ein Affiliate-Netzwerk. Im Gegensatz zu vielen anderen Netzwerken ist ADindex aber wohl eher zu den kleinen Netzwerken zu rechnen: Ich komme auf knapp 50 gelistete Partnerprogramme (Stand: 02.08.2012). In der ADindex-Beschreibung wird das jedoch auch als Besonderheit verstanden, auf den man offenbar den Fokus legen will. Dort heißt es:

ADindex versteht sich nicht als Alternative zu etablierten Affiliate-Netzwerken, sondern stellt eine sinnvolle Ergänzung dieser Netzwerke dar. Bei ADindex ist Ihre Kampagne nicht eine von mehreren hundert, sondern eine von maximal 50 aktiven Kampagnen.

Und weiter:

Aus diesem Grund können wir jede Kampagne individuell betreuen und die richtigen Affiliates für Ihre Kampagne ansprechen. Auf diese Weise werden Sie deutlich mehr Affiliates und somit Endkunden erreichen, als wenn Sie Ihre Kampagne exklusiv in einem großen Netzwerk platzieren.

Was zunächst wie ein Vorteil für Merchants klingt, bringt aus meiner Sicht jedoch auch Vorteile für Publisher mit: ADindex listet zum Teil Programme, die es in den anderen Netzwerken gar nicht gibt (dazu zählt etwa das Programm der “o2 Freikarte“) oder zahlt z.T. erheblich bessere Provisionen.

Zu Vor- und Nachteilen von ADindex aber später mehr.

Auszahlungsgrenze bei ADindex

Ich selbst kenne kein anderes Affiliate-Netzwerk, das so früh die erzielten Provisionen auszahlt wie ADindex: Bereits ab 10 Euro kann man eine Auszahlung auf das Bankkonto veranlassen. Kostenfrei und relativ zügig (das wird zumindest versprochen, selbst austesten konnte ich es noch nicht).

Die niedrige Auszahlungsgrenze ist vielleicht einem noch sehr kleinen Stamm von Affiliates geschuldet; Ich konnte zumindest keine Angaben zur Anzahl der aktiven Affiliates oder Statistiken zur Werbemittelauslieferung finden. Vielleicht wird die Auszahlungsgrenze aus Verwaltungsgründen später einmal steigen. Derzeit gibt es dafür jedoch keine Anzeichen.

10 Euro Auszahlungsgrenze bei ADindex bedeuten somit aber auch, dass bereits wenige Leads (durchschnittlich wohl so etwa 10) pro Monat ausreichen, um die Auszahlungsgrenze zu erreichen. Deshalb ist ADindex auch vor allem für Publisher mit kleinen Websites und geringen Zugriffszahlen eine durchaus gute Wahl.

Anmeldeprozess bei ADindex

ADindex Anmeldung

ADindex Anmeldung

Die Anmeldung bei ADindex ist mehr als einfach und binnen weniger Sekunden erledigt: Es muss lediglich die Adresse eingetragen werden, eine E-Mail-Adresse angegeben und die AGB bestätigt werden. Schon ist man Affiliate bei ADindex. Um dann aber auch Kampagnen aktiv bewerben zu können, muss mindestens eine Website angelegt werden, angereichert mit Informationen zu Zugriffszahlen und Zielgruppe. Aber auch das dauert im Normalfall nur wenige Sekunden.

Leider hat man erst nach einer Anmeldung Zugriff auf alle angebotenen Kampagnen. Vor der Regisitrierung werden immer nur 10 zufällig ausgewählte in einer Übersicht angezeigt. Das ist etwas ärgerlich: Man kauft zwar keine Katze im Sack (die Anmeldung ist schließlich kostenfrei), kann aber vor der Anmeldung überhaupt nicht beurteilen, ob sich die Mitgliedschaft, bzw. Anmeldung eigentlich lohnt. Bei 50 Partnerprogrammen insgesamt ist eben nicht für jeden Publisher etwas dabei.

Vorteile von ADindex

ADindex* ist ein kleines Affiliate-Netzwerk. Das bringt – wie bereits angesprochen – sowohl für Merchants, als auch für Publisher Vorteile mit sich. Die für Publisher liegen klar auf der Hand: Hohe Provisionen, exklusive Programme, niedrige Auszahlungsgrenze.

Insbesondere die exklusiven sind ein echter Grund für eine Anmeldung: Regelmäßig laufen bei ADindex Partnerprogramme, die es so bei anderen Netzwerken nicht gibt und die damit exklusiv über ADindex beworben werden können. Bei diesen Partnerprogrammen warten dann hohe Leadraten, weil sie – aufgrund ihrer Exklusivität – eben von weniger Publishern beworben werden.

Bei anderen Partnerprogrammen überzeugt zudem der Vergleich von Provisionen: Diese liegen bei ADindex nicht selten über den Vergütungen, die in anderen Netzwerken an die Publisher ausgeschüttet werden. Ich vermute hier, dass ADindex für die Merchants günstiger ist und sie daher höhere Provisionen ausschütten können.

Nachteile von ADindex

Insbesondere die exklusiven Partnerprogramme machen ADindex interessant. Es gibt aber dennoch Stellen, an denen das Netzwerk noch arbeiten muss.

Dazu zählt vor allem das Statistik-Tool: Das ist ein wahrer Graus. Die fehlende Intuivität, die ich bereits bei der Statisitk von ADCELL bemängelt habe, setzt sich leider auch hier fort. Das Arbeiten macht keinen Spaß, das Suchen von bestimmten Werten ist teilweise so kompliziert, dass zumindest ich die Suche nach kurzer Zeit aufgebe.

Ebenso mir ein Dorn im Auge: Das Design. Wieder ein Punkt eher geringer Relevanz, aber für den Eindruck, den man behält eben nicht ganz unwichtig.

Viel wichtiger ist aber auch, dass die Einschränkung aktueller Kampagnen auch so ihre Tücken hat: Was auf der einen Seite von Vorteil ist, ist für Publisher aber auch ein Nachteil. Ein echter Ersatz für große Affiliate-Netzwerke kann ADindex mit nur 50 Partnerprogrammen nicht werden, viele wichtige Partnerprogramme fehlen einfach komplett. Dessen muss man sich bewusst sein, nur auf ADindex zu setzen wird wohl eher nicht zu langfristigem Erfolg führen.

Fazit

Trotz mancher Einschränkungen lohnt sich meines Erachtes eine Anmeldung bei ADindex unbedingt. Interessante und exklusive Programme sowie eine Auszahlung ab 10 Euro machen das kleine Affiliate-Netzwerk gerade auch für junge und kleine Websites sowie eher unerfahrene Publisher interessant.

Wenn ADindex* sich noch ein wenig verbessert und die Nachteile zu überbrücken schafft, dass sehe ich für das Netzwerk eine gute Zukunft voraus!

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Affiliate-Netzwerk ADCELL

ADCELL* ist schon seit langem eines meiner liebsten Affiliate-Netzwerke: Hohe Provisionen, interessante Programme, pünktliche Auszahlungen, netter Support. Die Anmeldung bei ADCELL kann sich wirklich lohnen, ich möchte im nun folgenden Beitrag mal erklären, warum genau das so ist.

Was ist ADCELL?

Affiliate-Netzwerk ADCELL

Affiliate-Netzwerk ADCELL

ADCELL ist ein ganz klassisches Affiliate-Netzwerk: Unter einem Dach führen verschiedene Unternehmen ihre Partnerprogramme. Die Werbemittelauswahl für den Publisher, die Abrechnung und Überweisung erzielter Provisionen erfolgt aber komplett über ADCELL. Der Publisher muss sich daher nur einmal anmelden, um Zugriff auf tausende unterschiedliche Partnerprogramme aus den verschiedensten Branchen zu haben. Für diesen Dienst verlangt ADCELL von den Partnerprogrammbetreibern wie fast jedes Affiliate-Netzwerk eine Provision, die Provision die ein Publisher erhält ist davon aber nur indirekt betroffen: Publisher erhalten alle erzielten Provisionen ohne Abzug.

Nach eigenen Angaben kommt das 2003 gegründete ADCELL derzeit auf über 70.000 Affiliates, die gemeinsam 1,1 Milliarden Impressions erzeugen und bis zu 250.000 Transaktionen liefern. Heute (Stand: 24. Juli 2012) listet ADCELL knapp 750 Partnerprogramme aus unterschiedlichen Bereichen, die von den Publishern beworben werden können.

Auszahlungsgrenze bei ADCELL

Die Auszahlungsgrenze liegt bei ADCELL bei nutzerfreundlichen 25,- EUR. Wie üblich werden nicht auszahlungsfähige Provisionen (weil entweder der Betrag unter 25 Euro liegt oder aber die Provisionen noch nicht freigegeben wurden) in die Folgemonate übertragen. Die Auszahlung ist jeden Monat einmal möglich und muss dazu zu Beginn des Monats angefordert werden. Eine automatische Auszahlung erfolgt nicht. Das Geld ist immer zwischen dem 14. und 17. eines jeden Monats auf dem eigenen Bankkonto verfügbar. Ausgezahlt wird ausschließlich auf Bankkonten (PayPal, etc. entfällt somit), eine Gebühr wird dafür nicht fällig.

Anmeldeprozess bei ADCELL

Anmeldung bei ADCELL

Anmeldung bei ADCELL

Die Anmeldung bei ADCELL ist denkbar einfach. Hat man zunächst den passenden Bereich (Partner=Affiliate, Programmbetreiber=Merchant oder Agentur=Agency) ausgewählt, so gilt es nur noch ein selbsterklärendes Formular auszufüllen, in dem (Publisher) neben Name, E-Mail-Adresse und Website zunächst erst einmal nichts eingetragen werden muss. Erst später müssen dann Adresse und (im Auszahlungsfall) Bankdaten erweitert werden.

Vorteile bei ADCELL

ADCELL ist tatsächlich eines meiner liebsten Affiliate-Netzwerke. Das hat gute Gründe, die ich hier nun etwas detaillierter vorstellen möchte.

Schnelle, pünktliche Auszahlung

Auszahlungen bei ADCELL

Auszahlungen bei ADCELL

Für die meisten kleinen Publisher wichtig: Das verdiente Geld muss schnell auf dem eigenen Konto sein. Schließlich müssen eigene Rechnungen und Server bezahlt werden, selbst kleine Verzögerungen von Provisionsauszahlungen können dann ärgerlich sein.

ADCELL glänzt hier mit ganz hervorragenden Diensten: Eine Auszahlung ab bereits 25,- EUR ist wirklich publisherfreundlich und die Auszahlungen werden jeden Monat um den 15. veranlasst, sind also nicht erst im Folgemonat auf dem Konto. Wer bis zum 11. eines Monats eine Auszahlung anfordert, der kann sicher gehen, dass die bereits 2 Wochen später auf dem Konto ist.

Wer sich übrigens nicht mit Kleckerbeträgen herumärgern will, der kann die Auszahlung auch verzögern und einfach nicht anfordern. Die Provisionen werden dann gesammelt und können zu Beginn eines jeden Monats zur Auszahlung angefordert werden.

Keine automatischen Auszahlungen

Nur drei Kleinigkeiten habe ich zu beanstanden:

  1. ADCELL bietet leider keine automatischen Auszahlungen an. Man muss sich also zu Beginn eines jeden Monats aktiv um die Auszahlung bemühen. Wer das vergisst und die Auszahlung bis zum 11. eines Monats nicht anfordert, der muss einen weiteren Monat warten.
    Diese Politik sollte ADCELL ggf. überdenken: Für viele Publisher ist es sehr entspannend, wenn die Auszahlungen automatisch veranlasst werden und man nicht in der Gefahr steht etwas zu vergessen.
  2. Die Auszahlungen sind jeweils nur zu Beginn des Monats möglich. Wer also auf die Freigabe von Provisionen (die am 1. des Monats noch nicht erfolgt sind) warten will, die Auszahlungsanforderung vergisst oder schlicht noch ein bisschen “Geld sammeln” will, der muss wieder bis zum nächsten Monatsanfang warten, bis er die Auszahlung anfordern kann. Eine vorgezogene Auszahlungsanforderung am Ende des Monats ist beispielsweise nicht möglich.
  3. Wer beispielsweise am 2. des Monats eine Auszahlung anfordert und sich am 4. dann noch über Provisionsfreigaben durch Merchants freuen kann, der hat bei diesen neuen Freigaben leider Pech: Diese Provisionen werden bei der Auszahlung am 15. dann nicht berücksichtigt, man muss einen weiteren Monat auf die Auszahlung warten.
    Ich vermute hier einen Zusammenhang mit der internen Rechnungslegung, trotzdem ist dieses Procedere manchmal ärgerlich.

Interessante Programme, hohe Provisionen

ADCELL zeichnet sich vor allem auch durch seine deutlichere Positionierung aus. Denn im Vergleich zu anderen großen Affiliate-Netzwerken wie affili.net oder Zanox werden bei ADCELL deutlich weniger Partnerprogramme insgesamt gelistet. Was zunächst als Nachteil erscheint, ist m.E. zugleich auch ein großer Vorteil: ADCELL legt einen stärkeren Fokus auf bestimmte Branchen und Produktbereiche.

So werden besonders viele Partnerprogramme aus dem Erotik-Bereich exklusiv bei ADCELL gelistet. Und die bieten dann oftmals hohe Provisionen an, nicht selten werden auch Lifetime-Provisionen garantiert.

Doch selbstverständlich gibt es nicht nur aus dem Erotik-Bereich Partnerprogramme. Wie andere Netzwerke auch bietet ADCELL eine große Vielfalt verschiedener Gewinnspiele (mit Lead-Provisionen), Finanzprodukte können ebenso beworben werden, wie auch Browsergames. Hier lohnt sich dann aber der Vergleich von Provisionen: Nicht selten schütten die Programmbetreiber bei ADCELL höhere Provisionen aus, als das bei anderen Netzwerken der Fall ist!

Klare Fehlermeldungen

Fehlermeldungen

Fehlermeldungen

Toll ist eine Funktion, die ich so nur von ADCELL kenne: Fehlerhafte Werbemittel-Einbindungen werden direkt auf der Startseite gezeigt. Dabei wird jedoch nicht nur das fehlerhafte Werbemittel genannt. Nein, auch der Referer (also die Seite, auf der das Werbemittel eingebunden ist), Zeitraum und  Fehlerursache (z.B. dass das Werbemittel nicht mehr vorhanden ist oder die Partnerschaft beendet wurde) werden ausgegeben. Eine langwierige Fehlersuche und der unnötige Verlust von Provisionen werden so verhindert.

Nachteile bei ADCELL

Wie wahrscheinlich jedes Affiliate-Netzwerk ist aber auch ADCELL nicht frei von Nachteilen. Diese sind zwar häufig subjektiver Wahrnehmungen geschuldet, dennoch möchte ich kurz auflisten, was mich ein wenig stört. Die weiter oben genannten drei Punkte sind hierbei mit einzubeziehen und werden daher nicht noch einmal aufgelistet.

Undurchsichtige Statistik

Die Statistiken sind sicherlich eines der größten Mankos bei ADCELL. Zwar gibt es auf der Startseite eine gute und hilfreiche Schnellübersicht, detaillierte Statistiken zu durchforsten macht aber einfach keinen Spaß: Sie sind nicht intuitiv bedienbar, spucken häufig nicht die Werte aus, die man bei der Anforderung erwarten würde und sind nur selten wirklich aufschlussreich. Will man zudem ältere Statistiken betrachtet (beispielsweise welche aus den vergangenen zwei Jahren) lädt sich die Seite einen Wolf, bis sie die Informationen dann endlich zusammen hat (insbesondere bei Ansicht nach Tagen).

Zwar werden Stornobegründungen (wenn man sich dann mal bis zu der Stelle vorgekämpft hat) angezeigt, wirklich erhellend waren die in meinen Fällen bislang aber auch nicht.

Ich weiß nicht, wie man die Statistik besser machen könnte. Ich weiß nur, dass ich damit nicht besonders glücklich bin und mich daher meistens nur auf die Grobübersicht auf der Publisher-Startseite verlasse. Ärgerlich insofern, als dass ich dann verlorengegangenes Potenzial nicht entdecken kann und so vielleicht sogar Einnahmen verschenke.

Look and Feel

ADCELL kommt optisch in weiß und grau daher, das macht schon wenig Lust. Schlimm finde ich diese optische Umsetzung allerdings bei allen Informationen, die in Tabellen dargestellt werden; Rechnungsübersicht, Statistiken oder FAQ zum Beispiel. Bei dem Arbeiten mit solchen Tabellen keine müden Augen zu bekommen, ist schon mehr als schwer. Insgesamt sieht das Design halt auch irgendwie wie aus dem letzten “Jahrhundert” aus. 😉

Sicherlich ist die Optik eines Affiliate-Netzwerkes nicht das ausschlaggebende Argument für oder gegen eine Zusammenarbeit. Aber es ist eben ein Argument. Und mir wäre eine schönere Optik durchaus lieber und würde mir die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk noch einfacher gestalten.

Aber bei diesem Thema ist ADCELL ja nicht allein. Ich glaube es gibt kein Affiliate-Netzwerk, das wirklich optisch ansprechend gestaltet ist…

Geschwindigkeit und Befehlsverarbeitung

Insgesamt lässt die Geschwindigkeit im Backend manchmal zu wünschen übrig. Das ist schade, denn ich zumindest habe oftmals nicht viel Geduld, wenn ich eigentlich nur schnell was nachschauen möchte. Zwar funktioniert die Werbemittelauslieferung nach meinen Erfahrungen mit einer Super-Geschwindigkeit, doch auch in der Verwaltung sollte man diese Geschwindigkeit anbieten.

Interessant ist zudem auch, dass manchmal die Verarbeitung von Befehlen offenbar gar nicht funktioniert. So versuche ich beispielsweise Tickets (bzw. absolut uninteressante Publisher-Nachrichten) zu löschen. Das funktioniert irgendwie nie… Fragt mich nicht…

Fazit

Insgesamt ist und bleibt ADCELL mein Lieblings-Affiliate-Netzwerk mit dem ich zudem bislang die höchsten und dauerhaftesten Provisionen einfahren konnte. Einige kleine Verbesserungen sind meines Erachtens notwendig, um ADCELL noch besser zu machen. Insgesamt kann ich die Anmeldung aber jetzt schon uneingeschränkt empfehlen!

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Artikelserie Affiliate-Netzwerke

Bei meinem alten Projekte “Beste Partnerprogramme” (das inzwischen von anderen betrieben wird) habe ich mir damals mal die Zeit genommen und verschiedene Affiliate-Netzwerke vorgestellt. Das will ich nun noch einmal tun.

Ziel dieser Artikelserie ist die detaillierte Vorstellung einzelner Netzwerke, die Nennung von Vor- und Nachteilen (aus meiner Sicht) und die Darlegung von gemachten Erfahrungen. Ich kann daher in dieser Artikelserie nur solche Netzwerke vorstellen, die ich auch selbst schon einmal getestet habe oder dauerhaft nutze.

Eure Hilfe ist gefragt

Artikelserie Affiliate-Netzwerke

Artikelserie Affiliate-Netzwerke

Da ich dann nicht alle Netzwerke vorstellen kann, bin ich auf eure Hilfe angewiesen: Wer hat Lust in Form eines Gastbeitrages ein Netzwerk vorzustellen? Das soll nicht ohne “Belohnung” erfolgen: Neben der Autorenschaft (inklusive Rich Snippets) könnt ihr in den Vorstellungen selbstverständlich einen Referal-Link zur Anmeldung verwenden (Voraussetzung ist, dass das Netzwerk das gestattet und dass der Referal-Link gekennzeichnet wird). Je nach Programmkonditionen könnt ihr dann also noch einige Euros mit eurem Beitrag verdienen.

Die folgenden Netzwerke werde ich selbst vorstellen, alle anderen können von einem von euch vorgestellt werden. Wer Interesse hat, möge sich bitte in den Kommentaren oder per Mail bei mir melden!

Es bleiben also schon mal Zanox und Superclix (z.B.) übrig, die ich euch gern überlassen würde! 😉

Die Mär vom “passivem Einkommen”

Hintergrund dieses Beitrags ist eine Diskussion, die ich bei Vincent Weisser begonnen habe; Thema: Passives Einkommen. Gern würde ich aber auch weitere Meinungen zu meinem Standpunkt hören und würde mich daher um eine lebhafte Diskussion in den Kommentaren freuen!

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Passives Einkommen – Was soll das bitte sein?

Immer wieder liest man auf ganz unterschiedlichen Seiten (nicht selten sind das aber Seiten wie diese, die sich grundsätzlich mit dem “Geld verdienen im Internet” beschäftigen) vom passivem Einkommen. Das oft gelesene Versprechen: Einmal was tun und dann für immer Geld verdienen, am liebsten im vierstelligen Bereich pro Monat. Weil man ja nichts mehr tun würde, würde das Geld dann ja quasi passiv zufließen. Daher der Ausdruck “passives Einkommen” (bzw. “passive income”).

Und genau darin liegt imho schon der erste Widerspruch: Einmal was getan zu haben bedeutet ja auch schon aktiv geworden zu sein. Warum sollte das ggf. später folgende Einkommen dann passiv sein? Aber es gibt m.E. noch mehr Belege dafür, dass die Rede vom passivem Einkommen eine Mär ist und bleibt.

Ohne Fleiß kein Preis

Passives Einkommen

Passives Einkommen

Jeder, der auch nur einmal eine Affiliate Projekt, einen Blog oder eine Nischenseite (wobei sich das meiste inhaltlich überschneiden dürfte) weiß, dass das Generieren von Einnahmen nur dann gut funktioniert, wenn man viel Zeit und Elan in dieses Projekt steckt.

Das Aufziehen eines Projektes ist nicht mit der WordPress-Installation und dem Anfertigen von drei Texten getan, sondern zieht sich zeitlich meist über viele Monate oder Jahre: Neben ständig neuen Inhalten müssen Backlinks aufgebaut werden, Partnerprogramme gesucht und ersetzt werden, Werbemittel angepasst oder Landingpages optimiert werden.

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Selbst wenn man dann irgendwann von Google relativ weit oben in den SERPs platziert wird und die Werbemittel auch ganz gute Einnahmen erzeugen, so ist es dann nicht möglich, die Beine hochzulegen. Denn: Die Konkurrenz schläft nicht. Auch ein schon erfolgreiches Projekt muss ständig angepasst und erweitert oder gepflegt werden. Von wegen passiv: Die meisten Menschen die ich kenne – und die auch einigermaßen ordentlich Geld mit ihren Webprojekten verdienen – sitzen nicht selten einige Stunden pro Woche an ihren Projekten.

Passive Income: Der vollkommen falsche Ausdruck

Auch wenn viele, die über “passive income” schreiben, selbst sehr aktiv sind, so ist der Ausdruck leider nicht totzukriegen. So führt beispielsweise Peer Wandiger – der selbst zwar vierstellige Erträge im Internet erzielt, dafür aber meines Wissens auch enorm viel tut – gleich verschiedene Kategorien ein, die seines Erachtens zum “passiven Einkommen” zählen. Darunter etwa: Affiliate Marketing, Referral Affiliate Marketing, Infoprodukte oder auch das Bloggen selbst. Doch Peer bleibt so ehrlich und ergänzt diese Aufzählung gleich mehrfach um den Hinweis, dass ein passives Einkommen nichts mit Faulenzen zutun habe.

Es geht nicht darum sich in die Sonne zu legen und wirklich nicht mehr zu arbeiten.

Daher finde ich die Aufzählung, die Peer in seinem Artikel wählt, auch etwas verwirrend und nicht klug gewählt.

Auch in einem von Peer durchgeführten Interview sagt ein anderer (namentlich Axel Schröder), dass die Geschichten vom “passive income” einen falschen Schluss bei vielen Interessierten erzeugen.

Meine erste Erfahrung als Unternehmensberater ist, daß derzeit unter dem Stichwort “passive Income” viele Glücksuchende im Internet nach der nie versiegenden Quelle ewigen Geldes suchen.

Ja, und wieder ja. Die Bereitschaft und der Wille Geld im Internet verdienen zu wollen, hat nichts mit viel Urlaub und teuren Luxusjachten zutun, auch wenn das diverse Ebook-Verkäufer immer wieder mal versprechen. Und genau deshalb ist der Ausdruck “passiv” vollkommen falsch gewählt. Durch Nichtstun ist noch niemand reich geworden. Und im Internet ist das nicht anders.

Meine Bitte: Aufwand beim Namen nennen

Meine Hoffnung und Bitte an all die, die von einem passivem Einkommen schreiben, ist, dass sie die Dinge doch beim Namen nennen mögen. Wenn man unter dem Begriff “passive income” oder “passives Einkommen” all die Möglichkeiten aufzählen will, wie sich im Internet Geld verdienen lässt – Meinetwegen! Aber suggeriert dann doch bitte nicht, dass sich die Summe X durch Nichtstun erzielen lasse, nur um einen Lead zu generieren oder einen Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Das ist nicht besonders ehrlich!

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Meine Meinung – Eure Meinung?

Dieser Beitrag dient nicht dazu andere persönlich anzugreifen, überhaupt nicht. und ich hoffe Peer verzeiht mir, dass ich ihn als Beispiel gewählt habe. Ich habe das vor allem deshalb getan, da sein Erfolg ja durchaus ein Vorbild für andere sein kann. Also: Sorry, Peer! 😉

Ich möchte euch jedoch bitten, mir ein Feedback zu geben. Egal ob ihr denkt wie ich oder eine ganz andere Meinung habt: Raus damit! 🙂

Blogeinnahmen März 2012

Wie versprochen gibt es jetzt für den März wieder eine regelmäßige und vor allem etwas ausführlichere Situationsbeschreibung zu Blogeinnahmen und -ausgaben.

Nachdem Januar und Februar 2012 etwas schwächer als die Vormonate waren und im Dezember ein Wert erreicht war, der für mich nicht noch einmal zu erreichen schien, war direkt zu Beginn des Monats März gleich wieder alles anders: Bereits in den ersten Tagen des Monats zeichnete sich ab, dass die Einnahmen nicht die schlechtesten würden. Und das obwohl ich bis in die erste Märzwoche noch im Ausland war und auch die Wochen zuvor nicht wirklich etwas für die Projekte machen konnte. Besonders deutlich wurde das in den Bereichen Direktvermarktung und Affiliate-Marketing, die auch im Gesamtergebnis den (deutlich!) größten Anteil ausmachen.

Hingegen sind Werbeformen, die von Besuchern und deren Klicks abhängig sind (wie Google Adsense oder Contaxe) deutlich schlechter gefahren als im Vormonat. Doch auch das ist nicht überraschend: Es zählt die alte Weisheit “Wer nichts tut, der nichts gewinnt!”; Gibt es kaum neue Artikel, so gehen die Besucherzahlen massiv nach unten und damit auch die Views/Klicks, die dann zu Einnahmen führen.

Genug Vorrede, hier also das für mich sehr gute Ergebnis.

Blogeinnahmen März 2012

Quelle März Februar Veränderung
Affiliate-Netzwerke 183,53 € 193,92 € -6%
Direktvermarktung 382,92 € 144,90 € +164%
Google Adsense 69,87 € 81,65 € -15%
Contaxe 2,26 € 2,75 € -18%
Summe 638,58 € 423,22 € +51%

Ausgaben

Den Blogeinnahmen März 2012 standen natürlich auch Ausgaben gegenüber. Zum Einen sind dort normale Serverkosten. Insgesamt (für laufende und ein neues Projekt) sind dafür etwa 25 Euro angefallen. Zudem habe ich über Blogads nun auch das erste Mal Werbung gebucht, sehr günstig weil zum Ausprobieren. Dafür wurden noch einmal etwa 7,50 EUR fällig. Macht insgesamt Ausgaben von etwas mehr als 32,- EUR. Der “Gewinn” (ohne Berücksichtigung von Steuern, steuerlichen Abschreibungen, etc.) liegt damit im März bei etwa 600 Euro. Für die knapp 10 investierten Arbeitsstunden würde der Stundensatz dann bei etwa 60 Euro liegen, das ist in Ordnung.

Andere Blogs

Auch andere Blogs haben bereits Einnahmen veröffentlicht. Ohne Gewähr auf Vollständigkeit einfach mal eine kleine Linkliste von denen, die ich schon gefunden habe. 😉

Blogeinnahmen Januar/Februar 2012

Nachdem das letzte Jahr – aus finanzieller Sicht – für mich schon sehr erfolgreich zuende ging, fehlte im neuen Jahr vor allem eines: Zeit. Dieser fehlenden Zeit ist es auch geschuldet, dass die Einnahmenreports für die Monate Januar und Februar nicht zur gewohnten Zeit erstellt werden konnten. Diese sollen aber nun an dieser Stelle (zusammengefasst) nachgeholt werden. Für den Monat März und dann hoffentlich alle folgenden Monate gibt es die Blogeinnahmen aber wieder in gewohnter Form.

Eins vorweg: Ich habe die Kategorien etwas abgeändert und angepasst, damit die Erstellung der Einnahmenreports in Zukunft etwas flüssiger von der Hand geht!

Blogeinnahmen Januar 2012

Quelle Januar Dezember Veränderung
Affiliate-Netzwerke 155,38 € 304,89 € -49%
Direktvermarktung 105,13 € 66,48 € +59%
Google Adsense 116,29 € 53,67 € +116%
Contaxe 4,35 € 3,75 € +16%
Summe 380,15 € 428,79 € -11%

Zwar konnte ich in den meisten Bereichen gut zulegen, aber insbesondere der für mich so wichtige Bereich des klassischen Affiliate-Marketings hat doch stark nachgelassen. Das schiebe ich vor allem auf ein gutes Weihnachtsgeschäft, nachdem bekanntermaßen die Umsätze ja immer zurückgehen.

Insgesamt ist der Rückgang aber verkraftbar. Den Einnahmen von etwa 380 Euro standen Ausgaben für Hosting und Textarbeiten in Höhe von etwa 100 Euro gegenüber.

Blogeinnahmen Februar 2012

Quelle Februar Januar Veränderung
Affiliate-Netzwerke 193,92 € 155,38 € +25%
Direktvermarktung 144,90 € 105,13 € +38%
Google Adsense 81,65 € 116,29 € -30%
Contaxe 2,75 € 4,35 € -37%
Summe 423,22 € 380,15 € +11%

Die in einigen Bereichen (vor allem bei Werbung, die per Klick vergütet wird) negative Veränderung im Februar hat mich so nicht überrascht: Da ich mehr als die Hälfte des Monats im Ausland war und in dieser Zeit nichts für meine Projekte tun konnte, sind die Besucherzahlen stark nach unten gegangen. Umso erfreulicher war dann, dass dort “fehlendes” Geld durch Direktvermarktung und Verkaufsprovisionen wieder ausgeglichen werden konnte.

Die richtige Werbeform

Wer im Netz Geld verdienen will, der kommt nicht umhin, ständig die eingesetzten Werbemittel zu optimieren. Aber bei dieser Optimierung bleibt es leider nicht: Auch die Form der eingesetzten Werbung selbst entscheidet über den (finanziellen) Erfolg oder Misserfolg eines Webprojekts. Wer das Maximum aus seiner Website rausholen will, der muss vor dem Start und während dem Betrieb ständig die eigenen Werbeplätze optimieren.

Welche Werbeformen gibt es?

Geld verdienen im Internet

Geld verdienen im Internet

Grundsätzlich gibt es verschiedene Werbeformen und Möglichkeiten, mit denen der Ertrag der eigenen Werbeplätze optimiert werden können:

  • Content-sensitive Werbung
  • Affiliate-Netzwerke
  • Direktvermarktung
  • Verkauf von Textlinks
  • Sponsored Posts

Aus diesen unterschiedlichen Formen muss – und nicht selten muss das bei jedem Artikel auf’s Neue geprüft werden – die richtige Form herausgesucht werden. Die Entscheidung für eine Werbe- und Vermarktungsform hängt allerdings von ganz verschiedenen Formen ab.

Content-sensitive Werbung

Content-sensitive Werbung hat einen entscheidenden Vorteil: Ist der Codeschnipsel einmal eingearbeitet, übernimmt der Anbieter dahinter die volle Vermarktung des Werbeplatzes und wählt immer die passende Werbung aus. Das sind meistens Textanzeigen, manchmal Mouseover-Anzeigen, ganz selten auch Bildanzeigen. Der wohl beliebteste dieser Anbieter ist Google mit dem Programm “Adsense”.

Content-sensitive Werbung hat aber auch einen entscheidenden Nachteil und dieser Nachteil kann nicht wegdiskutiert werden. Die Vergütung für den Werbeplatz erfolgt i.d.R. nach dem CPC-Prinzip (oder auch Pay-per-Click, Cash-per-Click, etc. Die Bezeichnung sind vielfältig): Für jeden Klick gibt es eine bestimmte Vergütung, die meistens im Cent-Bereich liegt, bei sehr beliebten, umkämpften und hochpreisigen Bereichen (vor allem Finanzen) kann ein Klick manchmal aber auch mit mehreren Euro vergütet werden. Das Problem: Auf diesen Klickpreis hat der Webseitenbetreiber keinen Einfluss, er muss sich auf den Anbieter verlassen. Und der Anbieter “versteigert” Anzeigenplätze wie in einer Auktion: Je beliebter eine Anzeige, umso höher die Klickpreise. Der Webseitenbetreiber erfährt den Klickpreis aber erst dann, wenn der Klick erst geschehen ist; Eine Planung monatlicher Einnahmen ist damit unmöglich.

Und zudem: Gibt es zu einem Keyword gar keine Anzeigeninteressenten, so wird Ersatzwerbung oder auch mal gar nichts ausgegeben. Der Werbeplatz liegt brach und bringt keine Einnahmen. Das kommt zwar selten vor, aber es kommt vor. Und wird der Inhalt nicht richtig verfasst und der Werbeplatz nicht richtig optimiert, so wird auch Werbung ausgeliefert, die vollkommen unpassend ist; Die Klickraten sinken ins Bodenlose. Außerdem glaube ich persönlich – weil Werbung wie die von Adsense bald auf jeder Website zu finden ist -, dass auch die Besucher mittlerweile sehr ermüdet sind. Die haben verstanden, dass mit den Anzeigen Geld verdient wird und nur selten weitergehende Informationen liefern. Keine gute Voraussetzung, um im Internet Geld zu verdienen.

Affiliate-Netzwerke

Die in Affiliate-Netzwerken gelisteten Programme können daher häufig ein Ausweg aus dieser Misere sein: Unter einem Affiliate-Netzwerk werden immer ganz verschiedene Partnerprogramme ganz verschiedener Anbieter gelistet, die Gesamtabrechnung erfolg jedoch über das Netzwerk.

Das Gute. Für beinahe jedes Thema – so speziell es auch sein mag – gibt es das passende Partnerprogramm. Weil die Partnerprogramm selbst an hohen Umsätzen interessiert sind, stellen sie häufig viele und sehr gute Werbemittel zur Verfügung, mit denen ein Programm dann beworben werden kann. Der weitere Vorteil: Der Affiliate (bzw. Webseitenbetreiber) weiß schon bei der Anmeldung zum Partnerprogramm, welche Umsatzbeteiligung er einmal erhalten wird. Mal sind das 1€ pro Anmeldung, ein anderes Mal erhält man 4% vom Gesamtumsatz des Neukunden, mal gibt es für jeden Vertragsabschluss 20€. So unterschiedlich die Vergütungen auch sind: Man kennt sie bereits dann, wenn die Werbemittel noch gar nicht eingebunden sind.

Wer also ein sehr spezielles Thema auf der eigenen Website aufgreift oder mit niedrigen Klickpreisen bei Adsense und Co. zu kämpfen hat, der ist gut beraten, direkt Partnerprogramme zu bewerben. Ich habe damit gute Erfahrungen z.B. bei der Auflistung der iPad Tarife gemacht: Die Klickpreise waren bescheiden, die Klickraten fürchterlich. Bei der Vermarktung über Partnerprogramme sind die Klickraten zwar immer noch schlecht, aber die Leads sprechen für sich. Und ich weiß, dass ich für jede Vermittlung eines neuen Vertrags die Summe X erhalte.

Doch auch die Vermarktung über Partnerprogramme hat ihre Grenzen: Dann nämlich, wenn es zum Thema der Website oder des Artikels überhaupt keine Partnerprogramme gibt oder die vorhandenen Partnerprogramme überhaupt keine Zustimmung bei den potenziellen Neukunden finden.

Direktvermarktung

Einfacher ist das bei der Direktvermarktung: Statt auf Klicks oder Leads anderer angewiesen zu sein, verkauft man seine Werbeplätze zu einem festen Preis. Besonders häufig anzutreffen sind hierbei die Vergütungen “pro Monat” oder das klassische “TKP” (Tausender-Kontakt-Preis, also der Preis für 1000 Einblendungen des Werbemittels).

Der Vorteil der Direktvermarktung: Schon bevor die Buchung beginnt, weiß man als Webseitenbetreiber ziemlich genau, wie viel Geld man am Ende des Monats bekommen wird. Keine Unsicherheit mehr durch niedrige Klickraten oder ungewisse Klickpreise, keine schwanken Einnahmen durch fehlende oder schlecht laufende Partnerprogramme.

Doch das Problem: Bis man erst einmal einen Kunden gefunden ist, der bereit ist für einen Werbeplatz die Summe X im Monat zu bezahlen, können viele Wochen ins Land gehen. Ist man bei der Suche nach Werbepartnern eher passiv (legt man z.B. nur eine Seite für Werbebuchungen an und wartet dann), so geht viel Zeit ins Land, bis sich mal jemand meldet. Bewirbt man die eigene Website sehr aktiv und offensiv, wird man unter Umständen viele Absagen hinnehmen müssen.

Vielleicht wird in Zukunft vieles einfacher: Mit Blogads.de ist vor Kurzem erst eine Plattform gestartet, die Blogger bei der Vermarktung ihrer Werbeplätze unterstützen will. Zwar sind die Provisionen hierfür schon ganz schön happig, da ich aber die erste Werbebuchung bereits vermelden kann, blicke ich zuversichtlich in die Zukunft. Mal schauen.

Verkauf von Textlinks

Das böse Wort mit T ist – auch wenn Google das nicht gern hören wird – wohl eine der lukrativsten Einnahmequellen für Blogger. Denn: Textlinks werden primär vom Werbetreibenden nicht gekauft um kurzfristig höhere Umsätze zu generieren, sondern meistens deshalb um langfristig mehr Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung zu haben. Das bedeutet meistens: Langfristige Buchungen über mehrere Monate oder hohe Einmalzahlugen für Textlinks ohne “begrenzte Lebensdauer”. Und außerdem: Prinzipiell kann jedes Keyword “verkauft” oder vermietet werden und nicht nur ein bestimmter Werbeplatz.

Die Einnahmen sind hoch, das Risiko auch: Wer beim Kauf oder Verkauf von Textlinks erwischt wird, riskiert sein Ranking. Um die eigenen Suchergebnisse zu verbessern, geht Google nicht gerade zimperlich mit Link-Käufern und -Verkäufern um. Also: Behutsam vorgehen und nicht jeder Mail sofort trauen. Ich selbst musste bei einem meiner liebsten Projekte schon einen Absturz betrauern. Und nur deshalb, weil ich den Verkauf von Links überhaupt erst angeboten haben. Verdient hatte ich damit bis zum Absturz noch keinen Cent.

Doch auch beim Verkauf von Textlinks ist der Aufwand nicht ganz unerheblich und Werbekunden lassen manchmal auf sich warten. Es gibt aber zahlreiche Anbieter, die Blogger und Webseitenbetreiber beim Verkauf von Textlinks unterstützen.

Sponsored Posts

Bezahlte Beiträge sind ein Thema, dem ich sehr kritisch gegenüber stehe. Das hat ganz verschiedene Gründe.

Zum Einen – und die Haltung habe ich, obwohl die meistens Anbieter eine Kennzeichnung der Sponsored Posts verlangen – glaube ich, dass man bei einem bezahlten Beitrag nie seine wirkliche Meinung vertreten wird könne. Auch wenn man besonders offen und unvoreingenommen schreiben soll, so bleibt im Hinterkopf doch immer die Hoffnung auf Folgeaufträge. Und das beeinflusst dann doch irgendwie. Bei reinen Affiliate-Projekten mag das noch okay sein. Wenn man aber – etwa mit einem Blog – eine Leserschaft hat, die der eigenen Meinung auch blind vertrauen würde, dann wäre ein voreingenommener Beitrag nicht fair und würde vermutlich wenigstens kurzfristig auch für Verärgerung sorgen; Den berühmten Schuss nach hinten eben.

Zum Anderen – und auch diese Erfahrung musste ich schon machen – ist die Bezahlung manchmal nicht besonders fair: Für einige Euro soll man dann den Content erstellen (der wohlmöglich noch abgenommen wird) und auch bitte noch drei Deeplinks setzen, Anchor- und Title-Texte sind vorformuliert.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, der kann – je nach Auftragslage – dann aber durchaus etwas Geld verdienen: Durchschnittlich 20-50 Euro pro Beitrag sind drin, manchmal gibt es aber auch nur das zu beschreibende Produkt umsonst. Das hat man dann, aber Server lassen sich davon nicht bezahlen. Der einzige Ausweg: Nicht auf Vermittler vertrauen, sondern diesen Service selbst offensiv anbieten. Dann bestimmt man nämlich auch die Preise.

Und abermals gilt auch hier die Formel: Je attraktiver und beliebter ein Angebot ist, umso mehr Sponsored Posts finden sich auf diesem. Die wohl bekanntesten Vermittler für solche Aufträge sind Hallimash und ebuzzing (ehemals Trigami). Ich bin nirgends angemeldet…

Die Mischung macht’s

Wer tatsächlich erfolgreich im Internet Geld verdienen will, der muss auch bei der Vermarktung seiner Werbeplätze viel Geduld und Arbeit investieren. Letztlich gibt es keine Strategie X, die zu jedem Blog und sonstigen Angebot passt; Die Mischung macht’s!

Mal wirft ein spezielles Partnerprogramm in einem bestimmten Beitrag mehr ab, als Google Adsense es jemals täte. Mal vermietet man den Werbebanner im Header lieber langfristig direkt. Da gehen vielleicht ein paar Euro flöten, aber man weiß für eine bestimmte Zeit, wie viel Geld man bekommt. Manchmal verkauft man auch ein paar Links, um die Serverkosten tragen zu können und ein anderes mal nimmt man einen sehr attraktiven Auftrag für einen bezahlten Beitrag an. Rechenbeispiele gibt es viele. Aber wirklich Geld verdient man eben nur dann, wenn man täglich oder wenigstens wöchentlich alle Werbeplätze optimiert um wirklich den letzten Tropfen aus ihnen herauszupressen.

Geld verdienen im Internet

Geld verdienen im Internet

Bild: Images of Money (flickr, Lizenz)