Category Archive » Allgemein

Geld verdienen im Internet – Binnen Tagen zum Millionär

Geld verdienen im Internet – Das ist die Lösung aller Finanzierungsfragen; So oder so ähnlich liest man es auf tausenden Webseiten. Eine Google-Anfrage reicht in der Regel: Egal ob “Geld verdienen im Internet”, “Schnell Geld verdienen” oder “2000 Euro am Tag verdienen” – Die Aussagen sind häufig die gleichen. Nur schnell einen Newsletter abonnieren, ein Ebook kaufen oder einem VIP-Club beitreten und schon beginnt der Geldsegen. Und das bei gerade einmal 4 Stunden Arbeit pro Tag und maximal zwei Tagen Arbeit pro Woche.

[ad]

Wer’s glaubt wird seelig!

Man kann Geld im Internet verdienen

Grundsätzlich kann man auch im Internet Geld verdienen, das ist möglich. Doch anders als oftmals versprochen hat das mit Arbeit und Schweiß zutun. Die Luxusyacht wird nicht nach 3 Wochen gekauft und es ist ein steiniger und beschwerlicher Weg, bis man von seinem Nebenverdienst im Internet wirklich leben kann.

Arbeit, Zeit und Geld

Um wirklich erfolgreich Geld verdienen im Internet zu können, braucht man vor allem drei Dinge: Zeit, Geld und den Willen hart zu arbeiten.

Wer erfolgreich im Internet Geld verdienen will, der muss für den Aufbau des eigenen Business viel Zeit einplanen und investieren. Auch wenn ein WordPress-Blog heute in nicht einmal 5 Minuten installiert ist: Das Produzieren von Inhalten nimmt Zeit in Anspruch. Es ist nicht mit 5 Minuten Arbeit getan, denn immer wieder müssen neue Inhalte produziert werden. Gerade in der Anfangsphase werden da 3x 4 Stunden pro Woche nicht ausreichend sein.

[ad]

Ganz zu schweigen von Investitionen, die man tätigen muss: Zwar wird ein Rechner und Internet in jedem Haushalt schon verfügbar sein. Aber auch Hosting kostet etwas und Einnahmen müssen versteuert werden. Der dafür möglicherweise notwendige Steuerberater will auch bezahlt werden.

Wissen

Wie man dann ein Projekt erfolgreich umsetzt, das wird man durch Ebooks wohlmöglich nicht lernen. Doch all das Wissen gibt es im Internet. Das Problem nur: Dieses Wissen muss man sich aneignen. Und das kostet wieder Zeit.

Geld verdienen im Internet mit Ebooks?

Ebooks und Videoanleitungen gibt es im Internet viele und alle versprechen das Blaue vom Himmel. Selbst wenn der Zugang zu diesen Informationen nichts kostet, so ist der Informationsgehalt vieler Angebote doch gering. Entweder setzen die Ebooks bei Null an oder sie setzen Grundwissen voraus. Beides schlechte Möglichkeiten.

Und interessanterweise berichten immer nur die Ebook-Verkäufer selbst. wie viel tausend Euro sie dank dieser Anleitung gemacht haben. Die beigefügten Testimonials klingen meist nicht besonders vertrauenserweckend.

[ad]

Die Wahrheit über’s Geld verdienen im Internet

Die Wahrheit ist meistens, dass sich viele nur blenden lassen. Der schöne Schein ist zu verlockend und die Hoffnung einen bequemen Weg aus der Arbeitslosigkeit zu finden lässt leichtgläubig werden. Tatsache ist aber, dass niemand über Nacht zum Millionär wird und Ebooks den wenigsten Millionären geholfen haben. Wer Geld im Internet verdienen will, der sollte seine Erwartungen etwas herunterschrauben.

Übrigens: Christian Süllhöfer denkt ganz ähnlich wie ich.

flickr ist für Websites nicht geeignet

Ich muss eine häufig getroffene Aussage widerrufen: Entgegen meiner bisherigen Behauptungen muss ich jetzt feststellen, dass flickr als “kostenlose” Bildquelle für Websites und Blogs nicht geeignet ist.

Lizenzen bei flickr

flickr Lizenzen

flickr Lizenzen

Ich möchte auch kurz erklären, warum ich flickr für nicht mehr geeignet halte. Grund hierfür ist die Form der Lizensierung: Grundsätzlich stehen alle Bilder – soweit sie weiter freigegeben sind – und den verschiedenen Creative Commons. Das heißt, dass der Urheber je nach Lizenzart dem Nutzer eines Fotos die kostenfreie Nutzung bei Namensnennung gestattet, ihm ggf. sogar Änderungsrechte einräumt oder die Nutzung auf kommerziellen Plattformen gestattet. Jeweils unabhängig von der Zahlung einer Lizenzgebühr. Einzige Bedingung: Urheber und Lizenz müssen genannt und am besten verlinkt werden.

Denkste!

Lizenzierung über Getty notwendig

Bei flickr findet man zahlreiche Fotos, die zwar unter “CC BY 2.0” stehen (das gestattet eigentlich die Nutzung, Veränderung und kommerzielle Nutzung des Werkes), aber dennoch über Getty Images lizenziert werden müssen. Beauftragt man (über den von flickr gleich gelieferten Link) Getty zur Abwicklung einer Nutzungslizenz, so werden mindestens $5,- fällig, wer das Bild hochaufgelöst braucht, muss mit $300,- tiefer in die Tasche greifen.

Das an sich wäre ja nur ein eher kleines und ärgerliches Problem, bei dem man sich ärgern könnte, dass die Creative Commons – meines Erachtens – so unverstanden genutzt werden. (Aber hier lasse ich mich gern von einem rechtlich Bewanderten aufklären, wie das genau mit den CC und zusätzlichen Lizenzen ist.)

Änderung der Lizenz im Nachhinein

Richtig ärgerlich ist jedoch, dass man sich bei flickr auf die einmal ausgesprochenen Lizenz nicht mehr verlassen kann. Ein Bild, das am Tag x noch unter einer kostenlosen Creative Commons kommerziell genutzt werden kann, muss 3 Tage später schon über Getty lizenziert werden.

So etwa geschehen bei meiner “Versuchsplattform” artikelwissen.info: Dort habe ich in mühevoller Kleinarbeit über 150 Artikel überprüfen müssen, ob die einmal gewährten Lizenzen noch gültig sind. Ergebnis: Knapp 10% aller Fotos musste ich entfernen, weil sie mittlerweile über Getty Images lizenziert werden müssen. Eine Google-Suche nach “Getty Abmahnung” festigte meine Meinung, dass ich die Bilder besser entfernen sollte.

Fazit

flickr ist für mich gestorben. Selbstverständlich dürfen meine eigenen Bilder von flickr auch weiterhin kostenlos genutzt werden. Aber dass ich in Zukunft selbst noch einmal Bilder von flickr nutzen werde, ist ausgeschlossen.

Da gebe ich doch lieber bei Anbietern wie Photodune wenige Euro aus und habe dann lebenslang keien Probleme mehr, weil ich ja eine Nutzungslizenz erworben habe. Irgendwie schade um flickr…

flickr Lizenzen

flickr Lizenzen

Bild: gunnar3000, Photodune

Steuern für Selbstständige

Wer selbstständig Einkünfte – etwa im Internet – erzielt, der hat es aus steuerlicher Sicht nicht leicht. Grundsätzlich gilt jedoch: Statt die steuerlichen Pflichten zu vernachlässigen, sollte man seine Aufgaben frühzeitig erledigen.

Welche Steuern fallen für Selbstständige an?

Steuern für Selbstständige

Steuern für Selbstständige

Die Frage nach den Steuern für Selbstständige ist eine, für die das deutsche Steuerrecht keine eindeutige, dafür aber viele unterschiedliche Antworten bereithält. Wie immer: Es kommt drauf an! Einen Überblick über die wohl wichtigsten Steuern gebe ich hier einmal. Kapitalgesellschaften werden in dieser Auflistung aber mal nicht berücksichtigt, sonst würde es noch komplizierter.

Einkommensteuer

Klar ist: Wie jeder “normale” Arbeitnehmer oder Gewerbetreibende muss auch ein Selbstständiger natürlich Einkommensteuer entrichten. Die Höhe der Einkommensteuer richtet sich dabei ganz normal nach dem Steuertarif, zu finden in §32a Abs. 1 EStG. Das zu versteuernde Einkommen richtet sich dabei nach den ganz normalen Vorschriften, die für jeden Steuerpflichtigen im Sinne des EStG gelten.

Aber wie immer bestätigen Ausnahmen die Regeln.

Steuer-Freibetrag

Eine Ausnahme, die insbesondere für junge Erwachsene interessant sein dürfte, ist die des Steuerfreibetrags. Denn: Wer (seit dem Veranlagungszeitraum 2010) weniger als 8.004 Euro zu versteuerndes Einkommen erzielt hat,  für den gilt der Steuertarif Nummer 1 (§32a Abs. 1 Nr. 1 EStG): Für den Grundfreibetrag in Höhe von derzeit 8.004 Euro fallen keine Steuern an.

Gewerbesteuer

Komplizierter ist es bei der Gewerbesteuer. Gewerbesteuer muss gemäß §2 GewStG jeder Gewerbebetrieb abführen. Wer ein Gewerbe führt, geht aus §15 EStG hervor, Befreiungen findet man in §3 GewStG.

Die Gewerbesteuer wird von den Gemeinden erhoben. Grundlage der Besteuerung ist der sogenannte Gewerbeertrag (§7 GewStG), erweitert um Hinzurechnungen (§8 GewStG) und Kürzungen (§9 GewStG). Zudem kann gem. §11 Abs.1 Nr. 1 GewStG ein Freibetrag von 24.500 Euro (bei natürlichen Personen und Personengesellschaften) geltend gemacht werden. Dieser Gewerbeertrag wird mit der Steuermesszahl (§11 Abs. 2 GewStG) und dem Hebesatz (§16 Abs. 1 GewStG, festzusetzen von der jeweiligen Gemeinde) multipliziert. Das Ergebnis ist die zu entrichtende Gewerbesteuer.

Wer also etwa einen Gewinn (i.S.d. Gewerbesteuergesetzes) von 100.000 Euro erzielt hat und seinen Betrieb in Kassel führt (derzeitiger Hebesatz: 440%), für den ergibt sich folgende Gewerbesteuerschuld: 100.000 Euro x 3,5% x 440% = 15.400 Euro.

Selbstständige Arbeit

Leichter wird es, wenn kein Gewerbe geführt werden muss. Das ist dann der Fall, wenn das Finanzamt die Arbeiten als selbstständige Tätigkeit ansieht. Eine ausführliche, aber nicht abschließende Auflistung (die sogenannten Katalogberufe) solcher Berufe liefert §18 Abs. 1 Nr. 1 EStG. In diesen Bereich fallen dann etwa Berufe wie Journalist, Bildberichterstatter oder Dolmetscher. Weil aber dieser Katalog nicht umfassend ist, ergeben sich weitere Anerkennnungen aus der Rechtsprechung. Und die Rechtsprechung ist mehr als unverständlich. So ist etwa eine Hebamme immer Freiberuflerin, ein Kükensortierer betreibt aber ein Gewerbe. Ein Fußballspieler ist ebenso wie ein Modell auch Gewerbetreibender.

Bei der Auslegung selbstständiger Arbeit kommt es darauf an, wie sehr das eigene Wissen und Vermögen der Einkommenserzielung dienlich ist. Aber: Die Rechtsprechung ist da manchmal sehr unterschiedlich in der Bewertung.

Hat man das Glück als Selbstständiger im Sinne des EStG anerkannt zu werden, so entfällt auch die Gewerbepflicht. Es ist dann nur Einkommensteuer zu entrichten.

Umsatzsteuer

Was umgangssprachlich als Mehrwertsteuer (MwSt) bezeichnet wird, ist viel komplexer, als die meisten Verbraucher es denken würden. Die Umsatzsteuer (USt) ist eine sogenannte “Endverbrauchersteuer”, sie soll immer den letzten Verbraucher in einer Wertschöpfungskette treffen. Daher können sich selbstständige die gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückholen, müssen aber die empfangene Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. In der Regel geschieht das quartalsweise über die sogenannte Vorsteuer; Am Ende des Jahres werden dann alle Erstattungen und Zahlungen summiert, es ergibt sich das Geld, das man zurückbekommt oder noch ans Finanzamt zahlen muss. Im Sinne dieser Vorsteuer darf dann aber auch ein Vorsteuerabzug durchgeführt werden, bei dem eigene Zahlungen mit der Schuld ans Finanzamt verrechnet werden dürfen.

Beträgt der derzeitige USt-Satz 19%, werden bei Lebensmitteln, etc. nur 7% erhoben. Ein Gastronomiebetrieb etwa zahlt für Lebensmitteleinkäufe nur 7% USt (die er vom Finanzamt zurückbekommt), muss slebst aber 19% abführen. Auch das UStG und die Rechtsprechung dazu treibt einige seltsame Blüten: Wer bei einer Fastfood-Kette ein Gericht zum Mitnehmen kauft, zahlt nur 7% USt; Wer aber im Restaurant ist, muss 19% zahlen. Das Blöde für den Verbraucher in diesem Fall: Die tatsächlich gezahlte Summe bleibt immer gleich hoch. In dem einen Fall verdient halt das Unternehmen mehr am Kundenbesuch.

Kleinunternehmer

Umsatzsteuer zahlt nur, wer auch den entsprechenden Umsatz hat. Gerade Berufseinsteiger und geringverdienende Selbstständige sind von der Umsatzsteuerpflicht und dem damit einhergehenden Papierkram befreit: Gemäß §19 UStG sind die Unternehmer von der Umsatzsteuer befreit, die im vorangegangenen Jahr einen Umsatz von derzeit 17.500 Euro nicht überschritten haben und im laufenden Jahr 50.000 Euro Umsatz nicht erreichen werden. Die Befreiung von der Umsatzsteuer muss dann aber auch auf ausgestellten Rechnungen angegeben werden. Ein Satz: “Tätig als Kleinunternehmer i.S.d. $19 UStG und daher von der Umsatzsteuer befreit” reicht meistens aus.

Andere Steuern

Zu der Einkommensteuer kommen dann noch andere Steuern hinzu. Dazu gehört etwa immer der Solidaritätszuschlag (SolZ) oder in manchen Fällen die Kirchensteuer.

Sicher: Steuerberater hinzuziehen

Wer als Selbstständiger sichergehen will und Probleme vermeiden möchte, der sollte unbedingt einen Steuerberater bei der Ermittlung der Steuerschuld hinzuziehen. Nicht ohne Grund zählt das deutsche Steuersystem als das komplizierteste weltweit. Das Ausfüllen der eigenen Steuererklärung wird meistens eine langwierige und nervige Sache. Zudem gibt es tausende Einzelvorschriften zur Absetzbarkeit von Anschaffungen (Computer etwa), die unbedingt berücksichtigt werden sollten, damit nicht “zu viel” Steuern gezahlt werden.

Steuern für Selbstständige

Steuern für Selbstständige

Keyword(s) wählen

Am Anfang war das Keyword. Oder es sollte zumindest an dieser zeitlichen Stelle stehen. Denn was die meisten Anfänger – aber nicht nur die – vergessen: Vor dem Start eines neuen Angebots muss mit einer sehr genauen Analyse beobachtet werden, welche Keywords sich überhaupt zur Bearbeitung lohnen. Denn das Internet ist groß!

Überlaufene Keywords wohin das Auge reicht

Keywords finden

Keywords finden

Nicht selten hatte ich schon Anfragen für SEO-Jobs, die mir Kopfzerbrechen bereitet haben. Da gab es beispielsweise mal die Anforderung, mit einer komplett neuen Webseite beim Keyword “KFZ Versicherung” irgendwo auf der ersten Seite der entsprechenden Google-Suchergebnisse zu landen. Keine Frage: Diesen Auftrag habe ich abgelehnt. Er hätte mich zwar für lange Zeit beschäftigt, die Kosten hätten allerdings das Budget des Auftraggebers gesprengt und der Erfolg wäre fraglich gewesen.

Denn: Es gibt Keywords, die umkämpft sind. Um bei diesen Keywords Erfolg zu haben, reicht meist nicht nur viel Ausdauer. Gerade wenn ein neues Angebot gestartet werden soll, steht man dann vor der Frage, welche Keywords man auswählt. Diese Frage lässt sich nur mit einer tiefgehenden Konkurrenz- und Ist-Analyse beantworten.

Keyword-Auswahl: Vorab zu klärende Fragen

Um nicht böse auf die Nase zu fallen, müssen vorab einige Fragen geklärt werden. Für die Beantwortung dieser Fragen gibt es im Netz reichlich Hilfsmittel, die zu unterschiedlichen hohen Kosten genutzt werden können. Das meiste und einen ersten Überblick kann man aber auch ohne diese Tools meistern. Konkret muss man zunächst wissen:

  • Bei welchen Keywords will ich gut ranken?
  • Welche Synonyme für diese Keywords gibt es zusätzlich noch?
  • Nach was suchen tatsächlich die Benutzer einer Suchmaschine?
  • Wie viele Suchergebnisse gibt es zu diesem Keyword bereits?
  • Was machen meine schärfsten Konkurrenten?

Im Detail müssen dabei also eine ganze Menge Faktoren berücksichtigt werden. Etwas konkreter also…

Bei welchen Keywords will ich gut ranken?

Diese Frage ist zunächst eine sehr entscheidende. Sie hängt vor allem davon ab, über was auf dem neuen Angebot berichtet werden soll. Wer einen Blog zum Thema “Katzen” eröffnet, wird wohl Keywords wie “Katzen”, “Katzenbabys” oder “Kätzchen” wählen. Ein Finanzblog sollte wohl besser unter Keywords wie “Versicherung”, Girokonto” oder “Kredit” ranken. Und genau da liegt aber schon das Problem: Mit einigen Stunden des Nachdenkens wird man für jedes Thema wahrscheinlich hundert Keywords finden und in Schritt 2 wird es dann noch einmal mehr.

Keyword-Synonyme

Für jedes Keyword gibt es dann nämlich noch Synonyme. Und auch die gilt es zu finden.

Während zudem Rechtschreibfehler früher noch eine Rolle spielten und nicht wenige sich darauf fixierten, auf eben solche Vertipper zu optimieren, dürfte das heute kaum noch eine Rolle spielen: Google verbessert beim Eintippen einer Suchanfrage automatisch Rechtschreibfehler (wenigstens in den meisten Fällen) und liefert daher auch primär solche Ergebnisse aus, auf denen das Keyword richtig geschrieben ist.

Am Ende der Synonym-Suche dürfe man jedenfalls eine Menge unterschiedlicher Keywords haben. Hier kommt nun der erste Aussortierungsschritt. Denn wer glaubt auf alle diese Keywords zu optimieren mache Sinn, der irrt; Gewaltig!

Nach was suchen echte Nutzer?

Von den Massen aller Keywords werden nämlich längst nicht alle gleichhäufig gesucht. Während das eine Keyword tausendmal am Tag gesucht wird, schafft ein anderes Keyword vielleicht nur tausend Suchen im Jahr. Hier kann und muss dann aussortiert werden. Das Zauberwort dabei heißt “Suchvolumen“. Hierfür bietet Google ein nettes Tool an, mit dem man – kostenlos – prüfen kann, welches der gesammelten Keywords eigentlich wie häufig gesucht wird. Zwar ist das Tool eigentlich für den Google-Werbedienst “AdWords” gedacht, kann aber auch wunderbar für SEO-Zwecke “missbraucht” werden: Google Suchvolumen.

Suchergebnisse zu einem Keyword

Weiß man dann, was die Nutzer überhaupt suchen, muss man ermitteln, wie viele Suchergebnisse es zu einem Keyword schon gibt. Mit einer neuen Seite gegen 2 Millionen bereits existierende Seite zu kämpfen macht beispielsweise weniger Sinn, als wenn es nur 200.000 potenzielle Konkurrenten gibt. Das einfachste, die Suchergebniss-Anzahl zu ermitteln ist die Suche mit Google. Der Wert, der über den Suchergebnissen angezeigt wird, ist relativ genau und ein guter erster Schritt.

Mit diesen zwei Möglichkeiten sollte die Liste an Keywords jetzt schon geschrumpft sein. Bei allen verbleibenden Keywords gilt es nun zu schauen, was die Konkurrenz so macht

Konkurrenzanalyse: Was machen die anderen?

Wenn man selbst Erfolg haben will, ist es nicht verboten zu schauen, mit was andere Erfolg haben. Dazu zählen vor allem die harten Fakten. Wie sind die Konkurrenz-Websites aufgebaut, wie alt ist der Content und wie häufig gibt es neuen? Wie viele Backlinks hat die Website und woher kommen die? Wie sind die Keywords markiert und vertreten (siehe hierzu auch die SEO-Faktoren)? Und welche Synonyme werden zudem noch benutzt?

All diese Punkte liefern gute Anhaltspunkte für die eigene Arbeit. Sie sollten aber nicht Maß aller Dinge sein. Nur weil der Konkurrent gut rankt, muss das ja nicht heißen, dass er alles perfekt macht. Man erhält aber einen guten Einblick dafür, warum der Konkurrenz schon Erfolg hat. Betrachtet man beispielsweise die Backlinks, so wird man feststellen können, dass der Konkurrent vielleicht viele und besonders alte und vertrauenswürdige davon hat. Die wird man selbst in kurzer Zeit nicht generieren können. Deswegen bleibt die Konkurrenzanalyse Pflicht für jeden Anfänger!

Die Sache mit der Nische

Immer wieder hört man – weil es bei schwer umkämpften Keywords so schwierig ist mit einem neuen Angebot an die Spitze zu kommen -, dass man sich möglichst eine Nische, bzw. ein Nischenthema suchen sollte, um im Netz Geld zu verdienen.

Unter einem Nischenthema versteht man ja häufig ein Thema, dass noch nicht “abgegrast” ist, zudem es noch nicht viele Ergebnisse bei Google gibt, dass ganz neu ist oder auf dessen Gebiet man selbst Experte ist. Die Krux an der Sache: Die Idee ein solches Thema zu bedienen hatten schon andere und eine echte Nische wird – weil das Thema eben so speziell ist – manchmal von echten Benutzern auch nicht sonderlich häufig gesucht. Eine Nische funktioniert m.E. nur mit viel Glück. Dann nämlich, wenn es wirklich ein Thema gibt, das noch unbekannt ist (Netbooks waren so etwas mal) oder einfach noch niemand auf die Idee gekommen ist, darüber zu schreiben (elektrische Zahnbürsten waren hier mal ein Beispiel). Ein solches Thema zu finden, wo es dann auch noch etwas zu verkaufen gibt (denn nur so verdient man als Affiliate ja sein Geld), ist nicht ganz einfach.

Leichter geht es da auf eine andere Weise.

Die Sache mit dem langen Schwanz: Longtail

Einfacher, schneller und nachhaltiger geht es oft mit der Optimierung auf Longtail-Suchbegriffe. Ein Beispiel (wenn auch nicht das beste, weil sehr umkämpft) ist beispielsweise das Thema “Kredite”. Statt alle Artikel und die komplette Website auf das Thema “Kredite” zu optimieren, ist es vielleicht einfacher auf das Thema “Kredite ohne SCHUFA” zu optimieren. Damit bekommt man zwar längst nicht alle Nutzer auf die eigene Seite, die Informationen zu Krediten suchen. Man bekommt aber – und das mit geringerem Aufwand – die Nutzer, die Kredite suchen, für die keine SCHUFA-Abfrage notwendig ist.

Und gleich ein weiterer Vorteil ist bei diesem und vielen anderen Themen vorhanden: Jemand, der gezielt nach besonders vielen zusammenhängenden Informationen sucht, ist in seinem Entscheidungsprozess schon einen Schritt weitergegangen. Um beim Thema zu bleiben: Wer einen “Kredit ohne SCHUFA” sucht, der hat sich vorab schon über Kredite allgemein informiert. Jetzt sucht er den passenden Kredit und ist mit großer Wahrscheinlichkeit gewillter, einen solchen Kredit gleich online abzuschließen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Nicht selten lassen sich mit Longtail-Artikeln mehr Leads, Klicks und Sales erzeugen.

Ein Angebot entwickelt sich

Hat man am Anfang Schwierigkeiten die passenden Keywords zu finden, so muss man trotzdem die grundsätzliche Frage des Themenbereichs klären. Das ist eine deutlich leichtere Aufgabe. Denn ein Angebot – so zumindest meine bisherigen Erfahrungen – entwickelt sich immer weiter, Longtail-Artikel entstehen automatisch, ja fast ungewollt. Man sollte sich nur an den Zustand gewöhnen, dass man in den ersten Wochen meist nicht so viel wird reißen können. Und auch das ist normal.