Bilder-SEO – Bilder für Google optimieren

In einen guten Artikel gehören Bilder, sie sind zudem für die Suchmaschinenoptimierung eines Artikels wichtiger Bestandteil. Und trotzdem kann man mehr tun: Bilder sind nicht nur nette Beigabe zu einem Artikel, nach ihnen wird auch bewusst gesucht; Die Google Bildersuche spielt für immer mehr Nutzer keine unerhebliche Rolle mehr. Weil auch dieser Markt immer umkämpfter ist, reicht es nicht mehr, ein Bild nur noch hochzuladen, auch Bilder müssen suchmaschinenoptimiert werden. Das Ganze nennt sich daher Bilder-SEO.

Ein echter Experte auf diesem Gebiet ist Martin Mißfeldt, der unlängst mit SimsalaSEO auch den ersten Bilder-SEO-Contest ins Leben gerufen hatte. Von ihm stammen die Tipps, auf die tausende deutsche SEOs vertrauen, die ich euch hier auch nicht vorenthalten will. Bei mir gibt es aber nur die Kurzcheckliste, die ich anwende. Wer alles ausführlich wissen will, der schaut am besten direkt auf dem tagseoblog.

Bilder-SEO: Die wichtigsten Tipps

Bilder-SEO

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Die folgenden 10 Tipps helfen mir immer wieder und sind so etwas wie Pflicht! Man kann zwar viel mehr machen, aber die folgenden 10 Hinweise sind ein guter Anfang!

  1. Keyword im Dateinamen
    Das wohl wichtigste: Das Keyword muss auch im Dateinamen vorhanden sein. Wer ein auf das Keyword “Pferd” optimieren will, der wird nicht weit kommen, wenn die Bilddatei dann (beispielsweise) “DSC1001_23.JPG” heißt. Um beim Beispiel zu bleiben: Die Datei muss dann natürlich “pferd.jpg” (oder vergleichbar) heißen!
  2. Keyword im umliegenden Text
    Klar sollte auch sein: Ein Bild, das inhaltlich offenbar nicht zum Artikel passt, wird nicht weit kommen. Deshalb muss das zu optimierende Keyword auch im umliegenden Text des Bildes (also im Artikel) mit einiger Häufigkeit vertreten sein!
  3. Keyword im Seitentitel
    Ebenfalls nichts Neues: Auch im Seitentitel muss das Keyword auftauchen. Sollte einleuchten.
  4. Keyword in ALT- und TITLE-Tag
    Ebenfalls wichtig und nicht zu vernachlässigen: Das Keyword muss auch im ALT-Tag des Bildes auftauchen und sollte besser auch im TITLE-Tag vorhanden sein.
  5. Keyword in der URL
    Auch schon ein Tipp, der sowieso zum “normalen” SEO gehört und daher nicht überraschen sollte: Dass das Keyword auch in der URL (also das, was dann in der Adresszeile steht) auftaucht, ist Pflicht!
  6. Bildgröße: 800×600 funktioniert gut
    Martin schreibt, dass ein Bild pro Seitenkante mindestens 320 Pixel pro Seitenkante, aber auch nicht mehr als 1280 Pixel pro Kante haben sollte. Das liegt wohl einfach daran, dass die Auflösungen dazwischen am meisten Sinn für die Nutzer haben.
    Ich persönlich mache mit der Standardauflösung 800×600 gute Erfahrungen, aber auch 1024×768 läuft gut.
  7. Bild im Querformat
    Unabhängig von der Auflösung sollte das Bild aber unbedingt im Querformat sein. Google scheint – vielleicht aus optischen Gründen – solche Bilder zu bevorzugen.
    Nur eine Ausnahme gibt es: Je mehr Bilder im Hochformat es schon gibt, umso schlechter scheinen Querformat-Bilder dann zu funktionieren. Googelt mal nach spezieller Kleidung (z.B. “Dirndl”): Kaum ein Bild ist dann in Querformat. Würde ja auch komisch aussehen und vom eigentlichen Inhalt ablenken.
  8. Bildformat: JPG oder PNG
    Normale Fotos sollten im JPG-Format gespeichert werden, Grafiken besser in PNG (Achtung: An Besucher mit alten Versionen des Internet Explorers denken, der unterstützt PNG nicht von Haus aus!). Da beim GIF-Format irgendwelchen alten Rechte missbraucht werden, sollte man im Web grundsätzlich auf dieses Dateiformat verzichten.
  9. Dateigröße: Möglichst klein, aber ohne sichtbaren Qualitätsverlust!
    Komprimiert die Bilder soweit wie möglich. Dafür gibt es viele kleine Helferlein (etwa ImageOptim für Mac). Aber immer darauf achten: Es darf keinen sichtbaren Qualitätsverlust durch die Komprimierung geben. Insbesondere bei JPG ist das immer noch ein Problem.
  10. Originalität des Bildes!
    Es empfiehlt sich immer ein besonders originelles Bild zu verwenden, Google liebt Abwechslung. Statt also der Hundertste zu sein, der ein bestimmtes flickr-Bild verwendet, sollte man sich vielleicht besser die Mühe machen und selbst ein Foto schießen oder eine Grafik erstellen!

Ich habe bei diesen komprimierten Tipps bewusst auf allzu ausführliche Erklärungen verzichtet. Wichtig ist in meinen Augen die Einhaltung dieser Tipps. Die sind zwar längst nicht alles, aber sicherlich die wichtigsten Faktoren. Damit mache ich grundsätzlich gute Erfahrung!

Bilder-SEO

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Grafik: Mit Unterstützung durch Premiumpixels.com und designmoo.com

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