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Smava: Provisionen bis 1.000 EUR

Im letzten veröffentlichten Einnahmenreport – der ja nicht so gut ausfiel – wies ich daraufhin, dass ich noch auf die Freigabe einer Provision in Höhe von 530 EUR warte, bzw. hoffe. Auch wenn diese Provision bis heute noch nicht freigegeben wurde und ich daher immer noch hoffe, möchte ich nun einmal sagen, womit sich durch einen einzigen Sale eine solche Provision erzielen lässt. Denn genau an dieser Frage gab es Interesse; Sowohl von Peer Wandiger, als auch direkt hier im Blog.

Die Antwort auf die Frage, mit welchen Partnerprogramm sich solch fantastische Provisionen erzielen lässt, lautet: Smava.

Smava – Kreditmarktplatz mit 2% Sale-Provisionen

2% Provision bei Smava

2% Provision bei Smava (Screenshot)

Smava ist auf den ersten Blick nichts anderes, als ein Kreditanbieter: Kreditinteressierte können sich mehr oder weniger hohe Kreditsummen zu relativ attraktiven Zinsen leihen. Auf den ersten Blick wie gesagt nichts Spannendes. Auf den zweiten aber umso mehr: Denn statt einer Bank stecken hinter Smava viele Kleinanleger. Smava ist ein Kredit-Marktplatz.

Immer dann, wenn ein Interessent einen Kredit beantragt, können tausende Kleinanleger in dieses Projekt investieren. Ab 250 EUR sind sie dabei, sie können dem Kreditnehmer aber auch höhere Summen anvertrauen. Dafür erhalten die Anleger dann einen Zinssatz, der sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt, etwa dem Angebot des Kreditnehmers, seiner Bonität und der Laufzeit des Kreditvertrags. Kreditnehmer mit schlechter Bonität zahlen als Risikoaufschlag dann höhere Zinsen und Kredite mit kurzer Laufzeit können günstiger ausgelöst werden.

Das klingt auf den ersten Blick relativ unsicher, schließlich kann es bei Krediten immer zu Zahlungsausfällen kommen. Smava sorgt mit einem ausgeklügelten Rückzahlungssystem aber dafür, dass am Ende kein Anleger leer ausgeht, sondern alle Anleger aller Projekte in gewissem Maße für nicht getilgte Projekte geradestehen. Ich habe das hier mal etwas ausführlicher erklärt.

Kredite auch für Selbstständige

Spannend an Smava ist zudem auch, dass aufgrund des komplett anders gelösten System grundsätzlich jeder einen Kredit aufnehmen kann. Dazu zählen dann etwa auch Selbstständige: Während die bei Banken in der Regel nicht oder nur sehr schwer an frisches Geld für dringende Investionen kommen, so können die bei Smava vollkommen problemlos Geld leihen. Doch auch Studenten, Beamte oder Arbeitslose können sich grundsätzlich Geld über Smava leihen.

Attraktive 2% Provision

Für jeden vermittelten Kredit gibt es bei Smava 2% Provision. Bedeutet: Ein Kredit über 1.000 Euro bringt “nur” 20 Euro, ein Kredit über 30.000 Euro aber dann 600 Euro. Ein solcher Kredit war es übrigens auch bei mir. Das Besondere: Ein Projekt muss nicht vollkommen finanziert werden, um als Kredit zustande zu kommen. Fragt ein Selbstständiger etwa 20.000 Euro nach und es kommen (weil der Zinssatz für manchen Anleger beispielsweise zu uninteressant ist) nur 15.000 Euro zusammen, so können auch diese 15.000 Euro als Kredit angenommen werden. Smava passt die Provision dann an: Standen anfangs noch 400 Euro Provision an, so sind bei dieser exemplarischen Teilfinanzierung dann immerhin noch 150 Euro für den Affilaze drin.

Das Partnerprogramm von Smava wird übrigens bei affili.net gelistet!

Affiliate-Netzwerk ADindex

Ein weiteres Affiliate-Netzwerk, das ich im Rahmen meiner kleinen Artikelserie vorstellen möchte, ist ADindex.de*. Denn: Eine Anmeldung bei dem eher kleinen Netzwerk kann sich lohnen. Das zeigt sich insbesondere beim Vergleich von Provisionen, sowie bei der Suche nach besonderen Partnerprogrammen.

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Was ist ADindex?

Affiliate-Netzwerk ADindex

Affiliate-Netzwerk ADindex

ADindex ist – wie etwa ADCELL oder affilinet auch – ein Affiliate-Netzwerk. Im Gegensatz zu vielen anderen Netzwerken ist ADindex aber wohl eher zu den kleinen Netzwerken zu rechnen: Ich komme auf knapp 50 gelistete Partnerprogramme (Stand: 02.08.2012). In der ADindex-Beschreibung wird das jedoch auch als Besonderheit verstanden, auf den man offenbar den Fokus legen will. Dort heißt es:

ADindex versteht sich nicht als Alternative zu etablierten Affiliate-Netzwerken, sondern stellt eine sinnvolle Ergänzung dieser Netzwerke dar. Bei ADindex ist Ihre Kampagne nicht eine von mehreren hundert, sondern eine von maximal 50 aktiven Kampagnen.

Und weiter:

Aus diesem Grund können wir jede Kampagne individuell betreuen und die richtigen Affiliates für Ihre Kampagne ansprechen. Auf diese Weise werden Sie deutlich mehr Affiliates und somit Endkunden erreichen, als wenn Sie Ihre Kampagne exklusiv in einem großen Netzwerk platzieren.

Was zunächst wie ein Vorteil für Merchants klingt, bringt aus meiner Sicht jedoch auch Vorteile für Publisher mit: ADindex listet zum Teil Programme, die es in den anderen Netzwerken gar nicht gibt (dazu zählt etwa das Programm der “o2 Freikarte“) oder zahlt z.T. erheblich bessere Provisionen.

Zu Vor- und Nachteilen von ADindex aber später mehr.

Auszahlungsgrenze bei ADindex

Ich selbst kenne kein anderes Affiliate-Netzwerk, das so früh die erzielten Provisionen auszahlt wie ADindex: Bereits ab 10 Euro kann man eine Auszahlung auf das Bankkonto veranlassen. Kostenfrei und relativ zügig (das wird zumindest versprochen, selbst austesten konnte ich es noch nicht).

Die niedrige Auszahlungsgrenze ist vielleicht einem noch sehr kleinen Stamm von Affiliates geschuldet; Ich konnte zumindest keine Angaben zur Anzahl der aktiven Affiliates oder Statistiken zur Werbemittelauslieferung finden. Vielleicht wird die Auszahlungsgrenze aus Verwaltungsgründen später einmal steigen. Derzeit gibt es dafür jedoch keine Anzeichen.

10 Euro Auszahlungsgrenze bei ADindex bedeuten somit aber auch, dass bereits wenige Leads (durchschnittlich wohl so etwa 10) pro Monat ausreichen, um die Auszahlungsgrenze zu erreichen. Deshalb ist ADindex auch vor allem für Publisher mit kleinen Websites und geringen Zugriffszahlen eine durchaus gute Wahl.

Anmeldeprozess bei ADindex

ADindex Anmeldung

ADindex Anmeldung

Die Anmeldung bei ADindex ist mehr als einfach und binnen weniger Sekunden erledigt: Es muss lediglich die Adresse eingetragen werden, eine E-Mail-Adresse angegeben und die AGB bestätigt werden. Schon ist man Affiliate bei ADindex. Um dann aber auch Kampagnen aktiv bewerben zu können, muss mindestens eine Website angelegt werden, angereichert mit Informationen zu Zugriffszahlen und Zielgruppe. Aber auch das dauert im Normalfall nur wenige Sekunden.

Leider hat man erst nach einer Anmeldung Zugriff auf alle angebotenen Kampagnen. Vor der Regisitrierung werden immer nur 10 zufällig ausgewählte in einer Übersicht angezeigt. Das ist etwas ärgerlich: Man kauft zwar keine Katze im Sack (die Anmeldung ist schließlich kostenfrei), kann aber vor der Anmeldung überhaupt nicht beurteilen, ob sich die Mitgliedschaft, bzw. Anmeldung eigentlich lohnt. Bei 50 Partnerprogrammen insgesamt ist eben nicht für jeden Publisher etwas dabei.

Vorteile von ADindex

ADindex* ist ein kleines Affiliate-Netzwerk. Das bringt – wie bereits angesprochen – sowohl für Merchants, als auch für Publisher Vorteile mit sich. Die für Publisher liegen klar auf der Hand: Hohe Provisionen, exklusive Programme, niedrige Auszahlungsgrenze.

Insbesondere die exklusiven sind ein echter Grund für eine Anmeldung: Regelmäßig laufen bei ADindex Partnerprogramme, die es so bei anderen Netzwerken nicht gibt und die damit exklusiv über ADindex beworben werden können. Bei diesen Partnerprogrammen warten dann hohe Leadraten, weil sie – aufgrund ihrer Exklusivität – eben von weniger Publishern beworben werden.

Bei anderen Partnerprogrammen überzeugt zudem der Vergleich von Provisionen: Diese liegen bei ADindex nicht selten über den Vergütungen, die in anderen Netzwerken an die Publisher ausgeschüttet werden. Ich vermute hier, dass ADindex für die Merchants günstiger ist und sie daher höhere Provisionen ausschütten können.

Nachteile von ADindex

Insbesondere die exklusiven Partnerprogramme machen ADindex interessant. Es gibt aber dennoch Stellen, an denen das Netzwerk noch arbeiten muss.

Dazu zählt vor allem das Statistik-Tool: Das ist ein wahrer Graus. Die fehlende Intuivität, die ich bereits bei der Statisitk von ADCELL bemängelt habe, setzt sich leider auch hier fort. Das Arbeiten macht keinen Spaß, das Suchen von bestimmten Werten ist teilweise so kompliziert, dass zumindest ich die Suche nach kurzer Zeit aufgebe.

Ebenso mir ein Dorn im Auge: Das Design. Wieder ein Punkt eher geringer Relevanz, aber für den Eindruck, den man behält eben nicht ganz unwichtig.

Viel wichtiger ist aber auch, dass die Einschränkung aktueller Kampagnen auch so ihre Tücken hat: Was auf der einen Seite von Vorteil ist, ist für Publisher aber auch ein Nachteil. Ein echter Ersatz für große Affiliate-Netzwerke kann ADindex mit nur 50 Partnerprogrammen nicht werden, viele wichtige Partnerprogramme fehlen einfach komplett. Dessen muss man sich bewusst sein, nur auf ADindex zu setzen wird wohl eher nicht zu langfristigem Erfolg führen.

Fazit

Trotz mancher Einschränkungen lohnt sich meines Erachtes eine Anmeldung bei ADindex unbedingt. Interessante und exklusive Programme sowie eine Auszahlung ab 10 Euro machen das kleine Affiliate-Netzwerk gerade auch für junge und kleine Websites sowie eher unerfahrene Publisher interessant.

Wenn ADindex* sich noch ein wenig verbessert und die Nachteile zu überbrücken schafft, dass sehe ich für das Netzwerk eine gute Zukunft voraus!

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Blogeinnahmen Juli 2012

Nun ist wieder ein Monat rum, Zeit also etwas zu den Blogeinnahmen Juli 2012 zu sagen.

Zwar war der Juli ziemlich verregnet und sollte daher allen “Webworkern” gut gefallen haben. Ich aber konnte aus den Regentagen keinen Vorteil ziehen und die guten Sonnentage haben ihr Übriges getan: Die Einnahmen im Juli liegen abermals deutlich niedriger und kommen selbst an den schlechten Wert aus dem Juni nicht heran.

Einziges Trostpflaster: Ich konnte einen Sale generieren, der allein 530 Euro Provision bringen dürfte. Da dieser Sale vom Programmbetreiber aber noch nicht freigegeben ist, werde ich ihn nun auch erst einmal nicht in der Verdienstübersicht auflisten. Sobald über Freigabe oder Storno entschieden ist, wird die Angabe hier erweitert.

Blogeinnahmen im Juli 2012

Insgesamt zeichnet sich folgendes Bild ab:

Quelle Juli Juni Veränderung
Affiliate-Netzwerke 37,61 € (ggf. +530,00 €) 211,32 € -82%
Direktvermarktung 66,00 € 52,00 € +27%
Google Adsense 6,54 € 13,68 € -52%
Summe 110,15 € (ggf. +530,00 €) 342,98 € -68%

Ich habe mich übrigens jetzt ganz dazu entschlossen, Contaxe als eigenständige Quelle zu löschen: Nach 28 Cent im Vormonat sind jetzt noch einmal unglaubliche 31 Cent angelaufen. Contaxe spielt in meinen Augen überhaupt keine Rolle mehr, ich warte nun nur noch auf das erneute Erreichen der Auszahlungsgrenze (ohne die Einnahmen aktiv zu protokollieren) und werde danach wohl alle Werbemittel entfernen.

Da ich im Juli insgesamt viel getan habe (allein beim 13-Wochen-Projekt), sind insgesamt etwa 25 Stunden Arbeit angefallen. Das ergibt (wenn man den hohen Sale rausrechnet) einen mageren Stundenlohn von nur etwa 4,40 Euro.

Neben üblichen Hosting-Ausgaben von knapp 7,50 EUR ist im Juli wenigstens auf der Ausgabenseite nichts Nennenswertes passiert.

Fazit

Der Monat Juli hat sich bei mir eigentlich überhaupt nicht gelohnt. Zumindest dann nicht, wenn man Arbeitszeit in einem Monat und Einnahmen in diesem Monat in einen Zusammenhang stellt. Ich hoffe nur, dass sich der Aufwand jetzt für spätere Zeiten rentiert und die Einnahmen dann auch ohne Zutun weiter steigen werden.

Wie war der Monat bei euch? Konntet ihr vom Regenwetter profitieren oder regiert auch bei euch das Sommerloch?