Monthly Archive » November 2011

Analytics Link Builder: Kampagnen verfolgen

Wer Google Analytics nutzt und mehr Informationen über seine Kampagnen – egal ob Werbekampagnen, twitter-Links oder Facebook-Veröffentlichungen – erhalten möchte, der sollte einmal den Analytics Link Builder verwenden.

Was ist der Analytics Link Builder

Analytics Link Builder

Analytics Link Builder

Analytics bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Kampagnen gezielt zu überwachen. Das macht etwa dann Sinn, wenn man auf unterschiedlichen Blogs und Webseiten selbst Werbung bucht und den genauen Überblick darüber behalten möchte, auf welcher Website die Buchung die meisten Klicks bringt oder von welcher Buchung die aktivsten Besucher kommen.

Doch bringen die Kampagnen auch in Zeiten des “Social Web” auch einen echten Mehrwert. So kann man etwa gezielt überwachen, welchen Erfolg eigene twitter- oder Facebook-Kampagnen erfolgreich sind, man kann etwa sehr gezielt überprüfen, wann ein Tweet zeitlich am besten abgesetzt wird, oder welche Formulierung den größten Erfolg hatte.

Für den Fall, dass man die eigenen sozialen Aktivitäten näher beleuchten will, möchte ich an dieser Stelle mal ein kleines Tutorial liefern. Das nutzt zwar nicht alle Möglichkeiten des Analytics Link Builder, ist aber ein bestimmt hilfreicher Leitfaden für Anfänger.

Analytics Link Builder – Tutorial

Um den Analytics Link Builder zu nutzen, muss man die Seite des “Tool zur URL-Erstellung” nutzen. Das dort sichtbare Formular hat nun verschiedene Werte, die ausgefüllt werden können, bzw. müssen. Ich beschränke mich hierbei auf die Pflichtwerte (das sind die mit einem Sternchen versehenen), die für die meisten Zwecke schon vollkommen ausreichend sind. Das sind:

  • Website-URL
  • Kampagne Quelle
  • Kampagnenmedium
  • Kampagnenname
Link Builder Werte

Link Builder Werte

Diese vier Werte werde ich im Folgenden etwas näher beleuchten.

Website-URL

Die Website-URL ist der wohl einfachste Wert. Hier wird einfach das Linkziel der Kampagne (also möglicherweise ein einzelner Beitrag, eine Seite oder die Startseite) angegeben. Auf diese URL wird dann “weitergeleitet”.

Kampagne Quelle

Die Kampagnenquelle ist – geht man von der sozialen Verbreitung von Inhalten aus – meistens der Dienst, über den ein Link geteilt wurde. Also etwa Facebook, twitter und Google+. Auch diese Einstellung ist nicht besonders schwer: Teilt man einen Link über Facebook, so sollte in “Kampagne Quelle” der Wert “Facebook” oder “fb” eingetragen werden. Für twitter und andere Netzwerke vergleichbar.

Kampagnenmedium

Schwieriger wird das Ausfüllen des Wertes “Kampagnenmedium”bei sozialen Kampagnen. Bei klassischer Werbung mag die Unterscheidung von Textlinks, Bannern und Newslettern sinnvoll sein. In diesem speziellen Fall bräuchte man den Wert m.E. eigentlich nicht.

Deshalb trage ich persönlich hier auch nur die Art und Form der Verbreitung ein. Wird der Link über Facebook geteilt, ist das ein “post”, bei twitter-Kampagnen trage ich persönlich “tweet” ein usw.

Kampagnenname

Wichtiger ist die Zuteilung eines sinnvollen Kampagnennamens. Ich selbst wähle bei einzelnen Blogposts immer ein Schlüsselwort, das den Inhalt kurz, aber präzise erklärt. Bei meinem Beitrag zum Thema “flickr und die Getty-Lizenzen” habe ich etwa das Schlüsselwort “flickr” genutzt.

Hat man diese vier Werte eingetragen, so reicht ein Klick auf den Button “URL erstellen” und der passende Link wird im darunter befindlichen Formularfeld ausgespuckt. Der muss nur noch kopiert werden und steht dann zum Teilen bereit.

Auswertung des Kampagnen-Traffics

Besucherübersicht Google Analytics

Besucherübersicht Google Analytics

Hat man das Kampagnen-Tool für soziale Aktivitäten genutzt, so wird die Auswertung des Traffics in Google Analytics spannend!

Zunächst einmal werden alle Kampagnen gemeinsam aufgeführt und neben Verweisen, Direktaufrufen oder Suchmaschinentraffic in der Übersicht der Besucherquellen ausgewiesen. Doch diese summierten Zugriffe über Kampagnen lassen sich dann noch weiter unterscheiden, jetzt werden die zuvor festgesetzten Werte wichtig.

Auswahl der Werte

Auswahl der Werte

Denn – wählt man in der Navigation – nun nur die Besucher über Kampagnen aus, so können diese Besucher nach Kampagne, Quelle, Medium usw. noch weiter differenziert werden. Und noch mehr: Auch die Verknüpfung einzelner Werte ist möglich. So kann ich beispielsweise ganz genau ermittelt, welcher der flickr-Besucher über twitter gekommen ist und wer meinen Hinweis auf Facebook angeklickt hat.

Ich kann also mit Leichtigkeit ermitteln, in welchem sozialen Netzwerk meine Empfehlung die größte Aufmerksamkeit erfahren hat. Doch rein theoretisch könnte ich nun noch weiter gehen: Ich könnte auch auswerten, zu welcher Uhrzeit meine Leser über twitter und Co. am aktivisten waren, ich könnte einzelne Formulierungen auf Erfolg überprüfen.

Fazit

Der Google Analytics Link Builder ist eine prima Möglichkeit, um die eigenen Erfolge in sozialen Netzen auf den Prüfstand zu stellen und so weit zu optimieren, dass der Traffic maximiert wird. Diese Analyse-Hilfe ist also auch Grundlage dafür, wie erfolgreich eigene Aktivitäten im Netz – auch hinsichtlich der Verdienste natürlich – sind. Wer Google Analytics einsetzt und eigene Beiträge, etc. über die verschiedenen sozialen Kanäle bewirbt, der sollte auch das “Tool zur URL-Erstellung” viel nutzen.

Doch klar ist auch: Freiwillige soziale Aktionen von Besuchern und Lesern können mit diesem Tool nicht abgebildet werden.

iTunes Partnerprogramm

den Erfolg, den Apple mit seinen Produkten feiert, kann man auch als Affiliate gut nutzen. Doch mehr als den Verkauf von Apple Computern, Tablets und Smartphones voranzutreiben, lohnt es sich, das iTunes Partnerprogramm zu bewerben: Neben prozentual relativ hohen Vergütungen (derzeit 4% PPS) kann man durch das umfangreiche Produktportfolio von iTunes Store, Mac App Store, App Store und iBookstore gute Beteiligungen abgreifen.

Angebotene Produkte im iTunes Partnerprogramm

iTunes Partnerprogramm

iTunes Partnerprogramm

Das iTunes Partnerprogramm umfasst das Produktangebot von iTunes (Musik und Filme), App Store (Apps für iPhone und iPod touch), Mac App Store (Programme für Mac) und iBookstore (Bücher und Zeitschriften für iPhone, iPad und iPod) in einem Partnerprogramm. Affiliates können so durch eine Partnerprogramm-Anmeldung tausende Produkte aus unterschiedlichen Bereichen bewerben.

Vergütung im iTunes Partnerprogramm

Affiliates erhalten für jeden Verkauf über das iTunes Partnerprogramm eine Umsatzbeteiligung von 4%. Diese relativ hohe Zahl ist bei Verkäufen im Cent-Bereich (etwa im App Store) dann doch wenig lohnenswert; Gerade aber bei hohen Produktwerten winken satte Provisionen.

Einige Rechenbeispiele:

  • Der Verkauf einer iPhone App für 0,79 EUR bringt eine Provision von etwa 3 Cent
  • Der Verkauf einer iPhone App für 2,29 EUR bringt eine Provision von etwa 9 Cent
  • Der Verkauf eines Musikalbums für 12,99 EUR bringt eine Provision von etwa 52 Cent
  • Der Verkauf eines Programm aus dem Mac App Store für 69 EUR bringt eine Provision von 2,76 EUR

iTunes Partnerprogramm bei Tradedoubler

Das iTunes Partnerprogramm wird im Affiliate-Netzwerk Tradedoubler angeboten, die Anmeldung erfolgt gewohnt schnell und unproblematisch. Allerdings erfolgt keine Auto-Freigabe, Bewerber beim iTunes Partnerprogramm werden erst noch manuell überprüft.

[button link=”http://clkde.tradedoubler.com/click?p(82)a(2037768)g(11705314)url(http://www.tradedoubler.com/pan/program_info?program_id=23761)” size=”xl”]Beim iTunes Partnerprogramm anmelden[/button]

Auszahlung

Die Auszahlung findet nach den üblichen Tradedoubler-Richtlinien statt und wird ab 25 Euro Guthaben angewiesen.

Das Erfassen der Leads/Sales aus dem iTunes Partnerprogramm findet jedoch nicht in Echtzeit statt, sondern erst mit einer Verzögerung von einigen Tagen. Daher kann es vorkommen, dass Sales nicht gleich am Folgetag sichtbar sind.

iTunes Partnerprogramm

iTunes Partnerprogramm

flickr ist für Websites nicht geeignet

Ich muss eine häufig getroffene Aussage widerrufen: Entgegen meiner bisherigen Behauptungen muss ich jetzt feststellen, dass flickr als “kostenlose” Bildquelle für Websites und Blogs nicht geeignet ist.

Lizenzen bei flickr

flickr Lizenzen

flickr Lizenzen

Ich möchte auch kurz erklären, warum ich flickr für nicht mehr geeignet halte. Grund hierfür ist die Form der Lizensierung: Grundsätzlich stehen alle Bilder – soweit sie weiter freigegeben sind – und den verschiedenen Creative Commons. Das heißt, dass der Urheber je nach Lizenzart dem Nutzer eines Fotos die kostenfreie Nutzung bei Namensnennung gestattet, ihm ggf. sogar Änderungsrechte einräumt oder die Nutzung auf kommerziellen Plattformen gestattet. Jeweils unabhängig von der Zahlung einer Lizenzgebühr. Einzige Bedingung: Urheber und Lizenz müssen genannt und am besten verlinkt werden.

Denkste!

Lizenzierung über Getty notwendig

Bei flickr findet man zahlreiche Fotos, die zwar unter “CC BY 2.0” stehen (das gestattet eigentlich die Nutzung, Veränderung und kommerzielle Nutzung des Werkes), aber dennoch über Getty Images lizenziert werden müssen. Beauftragt man (über den von flickr gleich gelieferten Link) Getty zur Abwicklung einer Nutzungslizenz, so werden mindestens $5,- fällig, wer das Bild hochaufgelöst braucht, muss mit $300,- tiefer in die Tasche greifen.

Das an sich wäre ja nur ein eher kleines und ärgerliches Problem, bei dem man sich ärgern könnte, dass die Creative Commons – meines Erachtens – so unverstanden genutzt werden. (Aber hier lasse ich mich gern von einem rechtlich Bewanderten aufklären, wie das genau mit den CC und zusätzlichen Lizenzen ist.)

Änderung der Lizenz im Nachhinein

Richtig ärgerlich ist jedoch, dass man sich bei flickr auf die einmal ausgesprochenen Lizenz nicht mehr verlassen kann. Ein Bild, das am Tag x noch unter einer kostenlosen Creative Commons kommerziell genutzt werden kann, muss 3 Tage später schon über Getty lizenziert werden.

So etwa geschehen bei meiner “Versuchsplattform” artikelwissen.info: Dort habe ich in mühevoller Kleinarbeit über 150 Artikel überprüfen müssen, ob die einmal gewährten Lizenzen noch gültig sind. Ergebnis: Knapp 10% aller Fotos musste ich entfernen, weil sie mittlerweile über Getty Images lizenziert werden müssen. Eine Google-Suche nach “Getty Abmahnung” festigte meine Meinung, dass ich die Bilder besser entfernen sollte.

Fazit

flickr ist für mich gestorben. Selbstverständlich dürfen meine eigenen Bilder von flickr auch weiterhin kostenlos genutzt werden. Aber dass ich in Zukunft selbst noch einmal Bilder von flickr nutzen werde, ist ausgeschlossen.

Da gebe ich doch lieber bei Anbietern wie Photodune wenige Euro aus und habe dann lebenslang keien Probleme mehr, weil ich ja eine Nutzungslizenz erworben habe. Irgendwie schade um flickr…

flickr Lizenzen

flickr Lizenzen

Bild: gunnar3000, Photodune

Steuern für Selbstständige

Wer selbstständig Einkünfte – etwa im Internet – erzielt, der hat es aus steuerlicher Sicht nicht leicht. Grundsätzlich gilt jedoch: Statt die steuerlichen Pflichten zu vernachlässigen, sollte man seine Aufgaben frühzeitig erledigen.

Welche Steuern fallen für Selbstständige an?

Steuern für Selbstständige

Steuern für Selbstständige

Die Frage nach den Steuern für Selbstständige ist eine, für die das deutsche Steuerrecht keine eindeutige, dafür aber viele unterschiedliche Antworten bereithält. Wie immer: Es kommt drauf an! Einen Überblick über die wohl wichtigsten Steuern gebe ich hier einmal. Kapitalgesellschaften werden in dieser Auflistung aber mal nicht berücksichtigt, sonst würde es noch komplizierter.

Einkommensteuer

Klar ist: Wie jeder “normale” Arbeitnehmer oder Gewerbetreibende muss auch ein Selbstständiger natürlich Einkommensteuer entrichten. Die Höhe der Einkommensteuer richtet sich dabei ganz normal nach dem Steuertarif, zu finden in §32a Abs. 1 EStG. Das zu versteuernde Einkommen richtet sich dabei nach den ganz normalen Vorschriften, die für jeden Steuerpflichtigen im Sinne des EStG gelten.

Aber wie immer bestätigen Ausnahmen die Regeln.

Steuer-Freibetrag

Eine Ausnahme, die insbesondere für junge Erwachsene interessant sein dürfte, ist die des Steuerfreibetrags. Denn: Wer (seit dem Veranlagungszeitraum 2010) weniger als 8.004 Euro zu versteuerndes Einkommen erzielt hat,  für den gilt der Steuertarif Nummer 1 (§32a Abs. 1 Nr. 1 EStG): Für den Grundfreibetrag in Höhe von derzeit 8.004 Euro fallen keine Steuern an.

Gewerbesteuer

Komplizierter ist es bei der Gewerbesteuer. Gewerbesteuer muss gemäß §2 GewStG jeder Gewerbebetrieb abführen. Wer ein Gewerbe führt, geht aus §15 EStG hervor, Befreiungen findet man in §3 GewStG.

Die Gewerbesteuer wird von den Gemeinden erhoben. Grundlage der Besteuerung ist der sogenannte Gewerbeertrag (§7 GewStG), erweitert um Hinzurechnungen (§8 GewStG) und Kürzungen (§9 GewStG). Zudem kann gem. §11 Abs.1 Nr. 1 GewStG ein Freibetrag von 24.500 Euro (bei natürlichen Personen und Personengesellschaften) geltend gemacht werden. Dieser Gewerbeertrag wird mit der Steuermesszahl (§11 Abs. 2 GewStG) und dem Hebesatz (§16 Abs. 1 GewStG, festzusetzen von der jeweiligen Gemeinde) multipliziert. Das Ergebnis ist die zu entrichtende Gewerbesteuer.

Wer also etwa einen Gewinn (i.S.d. Gewerbesteuergesetzes) von 100.000 Euro erzielt hat und seinen Betrieb in Kassel führt (derzeitiger Hebesatz: 440%), für den ergibt sich folgende Gewerbesteuerschuld: 100.000 Euro x 3,5% x 440% = 15.400 Euro.

Selbstständige Arbeit

Leichter wird es, wenn kein Gewerbe geführt werden muss. Das ist dann der Fall, wenn das Finanzamt die Arbeiten als selbstständige Tätigkeit ansieht. Eine ausführliche, aber nicht abschließende Auflistung (die sogenannten Katalogberufe) solcher Berufe liefert §18 Abs. 1 Nr. 1 EStG. In diesen Bereich fallen dann etwa Berufe wie Journalist, Bildberichterstatter oder Dolmetscher. Weil aber dieser Katalog nicht umfassend ist, ergeben sich weitere Anerkennnungen aus der Rechtsprechung. Und die Rechtsprechung ist mehr als unverständlich. So ist etwa eine Hebamme immer Freiberuflerin, ein Kükensortierer betreibt aber ein Gewerbe. Ein Fußballspieler ist ebenso wie ein Modell auch Gewerbetreibender.

Bei der Auslegung selbstständiger Arbeit kommt es darauf an, wie sehr das eigene Wissen und Vermögen der Einkommenserzielung dienlich ist. Aber: Die Rechtsprechung ist da manchmal sehr unterschiedlich in der Bewertung.

Hat man das Glück als Selbstständiger im Sinne des EStG anerkannt zu werden, so entfällt auch die Gewerbepflicht. Es ist dann nur Einkommensteuer zu entrichten.

Umsatzsteuer

Was umgangssprachlich als Mehrwertsteuer (MwSt) bezeichnet wird, ist viel komplexer, als die meisten Verbraucher es denken würden. Die Umsatzsteuer (USt) ist eine sogenannte “Endverbrauchersteuer”, sie soll immer den letzten Verbraucher in einer Wertschöpfungskette treffen. Daher können sich selbstständige die gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückholen, müssen aber die empfangene Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. In der Regel geschieht das quartalsweise über die sogenannte Vorsteuer; Am Ende des Jahres werden dann alle Erstattungen und Zahlungen summiert, es ergibt sich das Geld, das man zurückbekommt oder noch ans Finanzamt zahlen muss. Im Sinne dieser Vorsteuer darf dann aber auch ein Vorsteuerabzug durchgeführt werden, bei dem eigene Zahlungen mit der Schuld ans Finanzamt verrechnet werden dürfen.

Beträgt der derzeitige USt-Satz 19%, werden bei Lebensmitteln, etc. nur 7% erhoben. Ein Gastronomiebetrieb etwa zahlt für Lebensmitteleinkäufe nur 7% USt (die er vom Finanzamt zurückbekommt), muss slebst aber 19% abführen. Auch das UStG und die Rechtsprechung dazu treibt einige seltsame Blüten: Wer bei einer Fastfood-Kette ein Gericht zum Mitnehmen kauft, zahlt nur 7% USt; Wer aber im Restaurant ist, muss 19% zahlen. Das Blöde für den Verbraucher in diesem Fall: Die tatsächlich gezahlte Summe bleibt immer gleich hoch. In dem einen Fall verdient halt das Unternehmen mehr am Kundenbesuch.

Kleinunternehmer

Umsatzsteuer zahlt nur, wer auch den entsprechenden Umsatz hat. Gerade Berufseinsteiger und geringverdienende Selbstständige sind von der Umsatzsteuerpflicht und dem damit einhergehenden Papierkram befreit: Gemäß §19 UStG sind die Unternehmer von der Umsatzsteuer befreit, die im vorangegangenen Jahr einen Umsatz von derzeit 17.500 Euro nicht überschritten haben und im laufenden Jahr 50.000 Euro Umsatz nicht erreichen werden. Die Befreiung von der Umsatzsteuer muss dann aber auch auf ausgestellten Rechnungen angegeben werden. Ein Satz: “Tätig als Kleinunternehmer i.S.d. $19 UStG und daher von der Umsatzsteuer befreit” reicht meistens aus.

Andere Steuern

Zu der Einkommensteuer kommen dann noch andere Steuern hinzu. Dazu gehört etwa immer der Solidaritätszuschlag (SolZ) oder in manchen Fällen die Kirchensteuer.

Sicher: Steuerberater hinzuziehen

Wer als Selbstständiger sichergehen will und Probleme vermeiden möchte, der sollte unbedingt einen Steuerberater bei der Ermittlung der Steuerschuld hinzuziehen. Nicht ohne Grund zählt das deutsche Steuersystem als das komplizierteste weltweit. Das Ausfüllen der eigenen Steuererklärung wird meistens eine langwierige und nervige Sache. Zudem gibt es tausende Einzelvorschriften zur Absetzbarkeit von Anschaffungen (Computer etwa), die unbedingt berücksichtigt werden sollten, damit nicht “zu viel” Steuern gezahlt werden.

Steuern für Selbstständige

Steuern für Selbstständige

Photodune: 50% Rabatt

Photodune-Rabatt

Photodune-Rabatt

Wer auf der Suche nach lizenzfreien und günstigen Fotos für eigene Webprojekte ist, der sollte sich sowieso einmal bei Photodune umschauen!

Im November gilt das aber ganz besonders: Auf alle Einkäufe bei Photodune gibt es im November 50% Rabatt! Um genauer zu sein: Auf alle Einkäufe gibt es eine Rückerstattung in Höhe von 50%. Wer also etwa 5 Fotos à 3 Dollar kauft, zahlt 15$, bekommt aber auch 7,50$ auf dem eigenen Benutzerkonto gutgeschrieben und kann dieses Geld für weitere Einkäufe verwenden!

Also nicht lang zögern, sondern bereits jetzt im November einen Foto-Vorrat für das kommende Jahr anlegen! Es gelten übrigens die ganz normalen Lizenzen, mit Einschränkungen irgendwelcher Art muss man nicht leben!

Blogeinnahmen Oktober 2011

Auch wenn es hier im Oktober sehr ruhig war, so möchte ich dennoch auch die Blogeinnahmen Oktober 2011 hier veröffentlichen. Diesmal sogar mit deutlich mehr Informationen: Bei Selbständig-im-Netz wurden die wenigen Informationen zu meiner Statistik bemängelt. Das soll sich ab heute ändern.

Blogeinnahmen Oktober 2011

Blogeinnahmen Oktober 2011

Blogeinnahmen Oktober 2011

Zunächst aber einmal die harten Fakten. Heißt genau: Zum einen die Blogeinnahmen Oktober 2011, natürlich aber auch wieder die Ausgaben, die mit diesen Einnahmen in direkter Verbindung stehen.

Einnahmen

Auf der Einnahmenseite war der Oktober gar nicht so schlecht, auch wenn er deutlich unter dem September liegt. Die Blogeinnahmen September 2011 waren – wir erinnern uns – aber nur so hoch, weil ich zwei Jahresverträge abschließen konnte. Diese Einnahmen werden nun natürlich nicht noch einmal gelistet.

Betrachtet man die Statistik jedoch genauer, so fallen in vielen Bereichen extreme Einbrüche auf. Das hat verschiedene Gründe, dazu weiter unten mehr.

Quelle Oktober September Veränderung
Affiliate-Netzwerke 176,14 € 194,02 € -9%
Direktvermarktung 0 € 386,50 € -100%
Google Adsense 22,34 € 40,61 € -45%
Contaxe 2,49 € 2,51 € -1%
Sonstiges 145,73 € 50,81 € +286%
Summe 346,70 € 674,46 € -49%

Da mehr Informationen gewünscht waren, soll es die natürlich geben:

  • Affiliate-Netzwerke: Die Einnahmen der Affiliate-Netzwerke stammen aus insgesamt vier Quellen. Hier sei zunächst ADCELL genannt: Insgesamt 164,90 Euro stammen nur von diesem Netzwerk. Die restlichen Einnahmen verteilen sich gleichermaßen auf affilinet, Tradedoubler und Fotolia.
  • Sonstiges: In der Einnahmenkategorie “Sonstiges” verbirgen sich diejenigen Quellen, über die ich nicht so gerne spreche. Eine sei aber genannt: Der Großteil der Einnahmen stammt aus dem relativ neuen “Netzwerk” ranksider.

Wie bereits bei den September-Einnahmen erwähnt, werden in meiner Einnahmenrechnung insgesamt mehrere Blogs und Websites zusammengefasst. Eine Auflistung dieser Quellen findet sich im Folgenden, die Höhe der Einzeleinnahmen wird jedoch nicht berücksichtigt (mir liegen diese Daten schlichtweg nicht vor):

  • ArtikelWissen.info: Mein etwa 1 Jahr altes Portal zu ganz verschiedenen Themen. Das Projekt ist für mich eine gute Möglichkeit, meine SEO-Kenntnisse zu testen und auszubauen.
  • blog.akpix.de: Mein privates Blog. Ist zwar seit einiger Zeit eingestellt, das Projekt wirft aber nach wie vor hohe Einnahmen ab.
  • beste-partnerprogramme.de: Eher unbedeutend bei der Einnahmengenerierung und zudem für den Verkauf vorbereitet.
  • affili-lexikon.de: Eher eine kleine SEO-Spielerei.
  • wpLove.de: wpLove.de ist meine WordPress-Ressource, die mehr der Befriedigung meiner Interessen, als der Einnahmengenerierung geschuldet ist. Dankenswerterweise gibt es einen Sponsor, der die jährlichen Kosten übernimmt und noch ein bisschen Luft für kleinere Anschaffungen lässt.

Gründe für eingebrochene Einnahmen

Es fällt auf, dass die Einnahmen im Oktober bei mir zum Teil heftig eingebrochen sind. Das hat verschiedene Gründe, einige konnte ich identifizieren:

  • Fehlende Zeit: Im Oktober fehlte mir vor allem die Zeit, um mich um die verschiedenen Projekte ausreichend zu kümmern. Das liegt zum einen am Uni-Beginn: Seit Mitte Oktober verlangt meine wissenschaftliche Ausbildung wieder viel Zeit. Zum anderen gab es – erfreulicherweise – im Oktober aber auch jede Menge Aufträge im Rahmen meiner Selbstständigkeit. Das bringt mehr Geld als die Vermarktung meiner Webprojekte, raubt aber natürlich auch Zeit.
  • Eingebrochene Besucherzahlen: Den Großteil meines Traffics auf ArtikelWissen.info habe ich über das Keyword “iPhone 5” generiert; Apple hat aber das iPhone 4S vorgestellt. Das Suchvolumen für das iPhone 5 ist daher extrem eingebrochen, ich habe einfach auf das falsche Pferd gesetzt. Das ist wohl der schwerwiegendste Grund, warum vor allem die Adsense-Einnahmen eingebrochen sind.
  • Adsense-Optimierung: Anfang Oktober wollte ich eigentlich versuchen, die Einnahmen über Adsense zu erhöhen und habe im Rahmen dessen eine ganze Menge von Optimierungsberichten gelesen und umgesetzt. Das Erstaunliche: Der Effekt war nicht der, den ich erwartet habe. Statt steigenden Einnahmen ist die Klickrate sogar noch gesunken. Da muss ich noch einiges tun.

Ausgaben im Oktober 2011

Meine Ausgaben im Oktober 2011 sind sehr übersichtlich: Für Hosting vielen 7,71 Euro an, das war’s. Der “Gewinn” bleibt somit bei knapp 339 Euro. Eigentlich ganz gut. Um es aber kurz zusammen zu fassen: Die Blogeinnahmen Oktober 2011 machen mich eigentlich gar nicht so unglücklich!

Nicht berücksichtigt werden bei diesen Ausgaben Dinge wie Abschreibungen, Büroausgaben oder Reisekosten. Streng genommen drücken diese Kosten (in nicht geringer Höhe) den Gewinn enorm, aber die Abrechnung dieser Kosten findet erst im Rahmen meiner Steuererklärung nächstes Frühjahr statt.

Weiter optimieren

Für mich heißt das Erkenntnis aus dem Oktober vor allem: Weiter optimieren!

Die Adsense-Anzeigen muss ich nun mal wirklich den Bedürfnissen meiner Besucher anpassen. Zudem werde ich nun mal wieder einiges an Content erstellen müssen, um die iPhone-Einbrüche zu kompensieren.

Neues WordPress-Theme

Und noch etwas muss ich ganz dringend tun: Ein eigenes WordPress-Theme entwickeln, dass meinen Anforderungen entspricht. Das hier eingesetzte Premium-Theme etwa sieht schön aus, ist für viele Dinge aber einfach nicht zu gebrauchen. Gerade in SEO-Sicht könnte man da noch viel tun.

Daher möchte ich bis zum Jahreswechsel ein eigenes Theme entwickeln, dass dann all meinen Anforderungen (gerade in den Bereichen SEO und Werbeplatzierung) gerecht wird. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Einnahmen anderer Blogs

Auch andere Blogs haben bereits ihre Einnahmen für Oktober 2011 aufgeführt. Hierfür eine kleine Übersicht:

Blogeinnahmen Oktober 2011

Blogeinnahmen Oktober 2011