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Blogeinnahmen September 2011

Auch ich will hier nun regelmäßig meine Einnahmen veröffentlichen. Das hat einen dann doch sehr einfachen Grund: Wer über das Geld verdienen im Internet schreibt, sollte vielleicht auch zeigen, dass es tatsächlich geht. Beginnen soll das jetzt mit den Blogeinnahmen September 2011, aber auch in Zukunft wird es natürlich immer wieder Updates geben!

Aber eines vorweg: Ich bin nicht nur mit einem Angebot im Internet vertreten, sondern es sind gleich mehrere. Für diese ganz unterschiedlichen Angebote jeweils die Einnahmen getrennt zu erfassen, ist mir doch ein wenig viel Arbeit. Daher veröffentliche ich die Einnahmen zwar nach Kategorien, gehe jedoch nicht darauf ein, woher diese Einnahmen im Einzelnen stammen.

Blogeinnahmen September 2011

Blogeinnahmen September 2011

Blogeinnahmen September 2011

Der September 2011 war für mich trotz Sommerloch ein sehr erfolgreicher Monat. Das mag zum Einen am oft schlechten Wetter gelegen haben. Zum anderen konnte ich jedoch auch zwei langfristige Werbeverträge abschließen. Diese Verträge laufen zwar über mehrere Monate, die Zahlung erfolgte aber im September. Daher weise ich sie auch für den September aus.

Im Einzelnen konnte ich folgende Umsätze generieren:

  • Affiliate-Netzwerke: 194,02 Euro
  • Direktvermarktung: 386,50 Euro
  • Google Adsense: 40,61 Euro
  • Contaxe: 2,52 Euro
  • Sonstiges: 50,81 Euro

Die Einnahmen für den Monat September belaufen sich somit insgesamt auf ganze 674,46 Euro. Zieht man davon die langfristigen Verträge ab, bleibt mit 298,46 Euro ein Verdienst übrig, der für meine Verhältnisse im guten Mittelfeld angesiedelt ist.

Ausgaben im September 2011

Die Ausgaben im September 2011 sind recht übersichtlich:

  • Hosting und Domains: 57,21 Euro
  • gekaufte Texte: 79,97 Euro

Insgesamt musste ich somit Kosten von 137,18 Euro tragen. Auch hierbei gilt wieder zu beachten, dass die Domains (5 an der Zahl, die im September fällig wurden) natürlich jährlich laufen und diese Kosten daher in den nächsten 11 Monaten nicht anfallen.

Überschuss September 2011

Nimmt man auf langfristige Verträge keine Rücksicht, so ergibt sich ein ganz ordentlicher Überschuss von 537,28 Euro. Für meine Verhältnisse schon ganz gut, aber sicherlich ausbaufähig.

Notwendige Optimierungen

In den nächsten Tagen und Wochen wird zunächst einmal wichtig, die Anzeigen weiter zu optimieren. Viele der Anzeigenplätze weisen leider viel zu geringe Klickraten auf. Mit ein wenig Optimierung kann ich hier sicherlich noch ein paar Euro mehr in den nächsten Monaten generieren. Insbesondere das Weihnachtsgeschäft muss jetzt vorbereitet werden: Nachdem in vielen Supermärkten schon wieder Spekulatius und Marzipankartoffeln verkauft werden, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der Shopingwahn im Internet wieder beginnt. Zwar fehlt mir – aufgrund vieler Aufträge und bald beginnendem Semester – wieder einmal viel Zeit. Aber ein kleines, winziges Stück vom riesengroßen Kuchen möchte ich mir dann doch irgendwie sichern.

Auch in den nächsten Monaten will ich regelmäßig meine Blogeinnahmen veröffentlichen. Zunächst, um euch einen Anreiz zu geben, mehr mit euren Projekten zu machen. Auf der anderen Seite ist das eine ganz gute Dokumentationsform für mich und außerdem wird damit mein Ehrgeiz natürlich noch mehr geweckt. Übrigens: Bei selbststaendig-im-netz.de findet ihr auch regelmäßig die Einnahmen anderer deutscher und englischsprachiger Blogs, ein Blick lohnt sich!

Blogeinnahmen September 2011

Blogeinnahmen September 2011

Werbung in Blogs

Beim Webmasterfriday wurde in dieser Woche eine interessante Frage gestellt, die sich eigentlich eher an die Leser eines Blogs richtet: “Wie reagiert ihr auf Werbung in Blogs?” Dieses Thema ist jedoch nicht nur eines, dass direkt die Leser eines Blogs anspricht, sondern in seiner Konsequenz auch die Möglichkeiten und Grenzen der Vermarktung eines Blogs aufzeigt. Deshalb wollte auch ich mich einmal – wie auch schon andere Blogger – dieses Thema annehmen und will versuchen immer beide Seiten der Medaille abzubilden: Den Leser, der von Werbung wohlmöglich genervt ist und den Webseitenbetreiber, der auf die Werbeeinnahmen angewiesen ist.

Wann nervt Werbung?

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Die wohl wichtigste Frage ist, wann Werbung zu nerven beginnt. Die Antwort wird immer sehr subjektiv sein: Der Eine fühlt sich schon von einem winzigen Banner oder einem Referal-Link genervt, ein anderer flüchtet erst dann von einer Website, wenn die eigentlich nciht mehr als eine Bannerwüste ist. Die Antwort ist immer sehr subjektiv, alle haben jedoch eines gemein: Werbung nervt vor allem dann, wenn sie sehr aufdringlich ist und vom eigentlichen Inhalt der Seite ablenkt. Dafür kann es wiederum mehrere Faktoren und Beispiele geben; Einige möchte ich im Folgenden aufgreifen

Belästigende Werbung

Belästigend ist Werbung immer dann, wenn sie ohne Zutun des Webseitenbesuchers eine Aktion ausführt oder ihn daran hindert, etwas zutun. Beispiele dafür gibt es viele: Was früher vor allem die Popups sind, waren dann eine Zeit lang Layer-Werbung. Die Häufigkeit dieser Werbung hat in den letzten Jahren jedoch stark abgenommen und das liegt nur zum Teil an gut funktionierenden Popup-Blockern.

Jetzt jedoch gibt es nicht weniger stark belästigende Werbung. Ich zähle dazu vor allem Videobotschaften, die automatisch zu starten beginnen, oder Flash-Werbung, die plötzlich den ganzen Bildschirm einnimmt. Das ist extrem nervig und für mich häufig ein Grund, eine Seite direkt wieder zu verlassen. Ähnlich sieht es bei Intext-Werbung auf: Man vermutet hinter einer Markierung einen echten Link, ein Mouse-Over öffnet dann aber ein seltsames Werbefenster, dass man nur mit Mühe wieder wegbekommt. Nervig!

Werbung, die vom Inhalt ablenkt

Nicht weniger nervig, aber auch immer wieder gern genommen: Werbung die vom Inhalt ablenkt oder mich beim Lesefluss stört. Dazu zähle ich vor allem Webseiten, auf denen ich mehr als 5 Banner, teilweise an den unmöglichsten Stellen finde oder Werbung, die so blöd in einen Artikel integriert ist, dass ich diese durch viel scrollen überspringen muss.

Wann nervt Werbung also nicht?

Die Frage stellt sich also, wann Werbung nicht nervt. Und die Antworten darauf sind ziemlich eindeutig. Im Grunde sind es auch nur zwei.

Werbung muss sich dem Inhalt anpassen

Wichtig ist vor allem, dass sich die Werbung dem Content und der Webseitenstrukturierung unterordnet; Nicht anders herum. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Werbung nicht zu stark ablenkt. Das mag zwar kurzfristig für niedrigere Klickraten (und somit ggf. auch Umsätze) sorgen, führt langfristig jedoch dazu, dass  – wenn denn auch der Inhalt stimmt – Besucher auch ein zweites und drittes Mal wiederkommen oder gar zu Stammlesern werden.

Um dennoch Werbung einzubinden ohne den Lesefluss des Lesers zu unterbrechen, sind verschiedene Bereiche sinnvoll: In der Sidebar etwa stören Banner nur wenig, ein Header-Banner lenkt auch nicht ab und über und unter dem Artikel ist Werbung auch verkraftbar. Kritischer wird es, wenn Werbung innerhalb eines Artikels eingebunden werden soll. Dann kommt es vor allem darauf an, dass die Werbung richtig eingebunden ist. Diese richtige Einbindung wird von vielen Dingen beeinflusst, vor allem sollte man jedoch Werbegrößen wählen, die nicht zu groß sind und weiterhin dafür sorgen, dass der Text die Werbung umfließt (das float-Element ist dafür ziemlich geeignet).

Werbung muss einen Mehrwert bieten

Werbung wird auch dann immer als weniger störend empfunden, wenn sie dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Wer über Äpfel schreibt, aber Werbung zu Birnen einbindet, wird damit auf wenig Gegenliebe beim Leser stoßen. Passt sich die Werbung aber dem Inhalt insofern an, als dass sie den Nutzer bei dem Finden von Informationen unter die Arme greift, dann ist schon viel gewonnen. Das funktioniert manchmal gut, wenn man die Anpassung automatisiert Werbeformaten wie Google Adsense überlässt. Das funktioniert aber auch dann gut, wenn man auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website nur themenverwandte Werbung einbindet oder sich die Mühe macht zu jedem Artikel das passende Partnerprogramm zu finden.

Keine nervende Werbung: Zufriedene Leser

Die Ursprungsfrage war jedoch, wie Leser auf Werbung in Blogs reagieren. Und – das ist jetzt stark meine persönliche Meinung – grundsätzlich habe ich überhaupt nichts gegen solche Werbung: Werbung hilft dabei, eine lebendige Blogosphäre aufrecht zu erhalten. Denn schließlich sind die meisten Blogger auf die Werbeeinnahmen angewiesen um beispielsweise Serverkosten zu decken. Da ich genauso handle, habe ich gegen Werbung in Blogs: Nichts!

Werbung in Blogs stößt nur dann bei mir auf Missfallen, wenn mich die Werbung nervt, wenn durch die Werbung das verhindert wird, was ich auf dem Blog eigentlich wollte. Und ich glaube, dass es so vielen Surfern geht.

Konsequenzen für Webmaster

Diese Einstellungen vieler Surfer hat entscheidende Konsequenzen für Webmaster und Blogger, die mit ihrem Angebot mehr verdienen wollen als nur die monatlichen Hostinggebühren. Die Art und Weise wie man Werbung einbindet, hat extreme Auswirkungen darauf, wie sich die Leser verhalten. Entweder “nötigt” man sie zum Klick: Dann ist der Besucher nach wenigen Sekunden wieder weg. Oder aber man baut sich durch das behutsame Einbinden von Werbung einen Besucherstamm auf, der treu ist und gerne wieder kommt. Dann wird man nach einiger Zeit über die Direktvermarktung wahrscheinlich mehr Geld verdienen.

Mein Tipp daher: Behutsam vorgehen!

Werbung in Blogs

Werbung in Blogs

Blogads.de – Neue Chance für Blogger?

Die Direktvermarktung der eigenen Werbeplätze ist kein einfaches Los, gehört zum optimalen Werbemix der eigenen Website jedoch dazu. Um – vor allem, aber nicht ausschließlich – Blogger bei der Vermarktung ihrer Werbeplätze zu unterstützen, gibt es seit August 2011 den Dienst blogads.de

Was ist Blogads?

Blogads.de ist eine Plattform, die Blogger und Webseitenbetreiber bei der Vermarktung ihrer Werbeplätze unterstützen will. Der Clou dabei: Blogads.de bietet dabei nur die Plattform und das Abrechnungssystem, die tatsächlichen Preise für einen Werbeplatz legt der Blogger selbst fest. Somit soll gewährleistet sein, dass sich niemand unter Wert verkauft, sich aber dennoch reichlich Interessenten einfinden.

Kategorisierung nach Themengebieten

Denn: Alle verzeichneten Blogs werden gleichberechtigt nach Kategorien sortiert angezeigt. Sucht ein Interessent also Blogs, die das Themengebiet Apple bedienen, so findet er unter dieser Kategorie alle Blogs nebeneinander aufgelistet. Die weitere Auswahl erfolgt dann über eine Filterfunktion, in der Preis und Werbeformat ausgewählt werden können. Sortiert werden die Blogs auf Wunsch dann noch nach Impressions oder Preis.

Alle wichtigen Daten auf einen Blick

In der Detailübersicht erhält jeder Anzeigeninteressent dann auf einen Blick Informationen zu einigen SEO-Werten, sieht aber direkt auch die monatlichen Impressions des Werbeplatzes und den dafür fälligen Preis.

Anmeldung: Ganz einfach

Die Anmeldung eines neuen Blogs ist denkbar einfach: Kurz die wichtigsten Daten angegeben, die Website eingetragen und den Werbeplatz festgelegt. Das war’s. Über die Integration eines JavaScript-Schnipsels holt sich Blogads.de dann selbst alle weiteren Informationen und beginnt mit der Impression-Zählung.

Preis: Wird selbst festgelegt

Der unglaubliche Vorteil bei Blogads.de: Niemand anders entscheidet, wieviel ein Werbeplatz “wert” ist, das macht nur der Webseitenbetreiber selbst. Entscheidest du also, dass dein Werbeplatz mindestens 50,- EUR im Monat kosten soll, dann trägst du das so ein. Jeder, der dann Werbung bei dir schalten will, muss diesen Preis auch bezahlen. Blogads.de hält sich bei dieser Entscheidung raus. Und das ist auch gut so!

Kleine Einschränkung: Die Kosten

Eine erste kleine Einschränkung meiner Begeisterung ist jedoch das Abrechnungverfahren. Blogads.de behält 30% des Umsatzes ein, um damit die eigenen Kosten zu decken. Das ist soweit auch okay, schließlich wird dem Blogger dafür ja auch eine gute Plattform zur Direktvermarktung geboten. Nur finde ich diese Angaben dann doch etwas versteckt. Ich habe eine Zeit gebraucht, um zu verstehen, wie viel mich dieser Service jetzt kostet.

Eine andere Sache finde ich jedoch viel bedenklicher!

Die Sache mit JavaScript

Ärgerlich, aber nicht vermeidbar ist es, dass Werbeplätze nur über JavaScript “aktiviert” werden können. Jeder Besucher, der JavaScript deaktiviert hat, sieht die Werbung nicht und erscheint auch nicht in den Impressions. Und zudem weiß doch jeder, dass JavaScript nicht das Optimum ist, wenn es um schnelle Ladezeiten geht.

Hier sollte Blogads noch nachbessern und schleunigst auf PHP oder eine andere Auslieferungsart wechseln. JavaScript hält mich derzeit jedoch noch davon ab, noch mehr Blogs auf der Plattform zu vermarkten. Denn der JavaScript-Schnipsel muss auch dann eingebaut werden, wenn es gar keine Buchung gibt. Ärgerlich!

Warten auf die Freischaltung…

Und noch eine äußerst “blöde” Erfahrung musste ich bei meiner ersten Buchung machen: Ich wusste vom Werbetreibenden persönlich, dass er Werbung gebucht hatte. Eine Information per Mail gab es für mich aber nicht und auch im System konnte ich nichts freischalten. Nach Kontaktaufnahme mit dem Support gab es dann die Lösung: Jede gebuchte Anzeige wird erst noch von Blogads direkt freigeschaltet, bevor der Blogger entscheiden kann. Und das kann manchmal ein paar Stunden dauern.

Das System an sich finde ich gut und dass es längere Wartezeiten gibt, ist auch verständlich. Nur sollte man das auch offener kommunizieren, um Missverständnissen vorzubeugen. Spannend ist zudem auch, ob man als Blogger eine Info bekommen wird, wenn mal eine Anzeige von Blogads abgelehnt wird. Denn am Ende übernimmt ja doch irgendwie jemand Fremdes die Entscheidung darüber, welche Werbung ausgeliefert wird. Und das finde ich bedenklich.

Der Erfolg bleibt fraglich

Letztlich wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen, wie überzeugend das System ist. Erfolg oder Misserfolg werden auch maßgeblich davon abhängen, wie viele Blogger mitmachen und ob es Blogads schafft, das System bei wichtigen Werbetreibenden bekannt zu machen. Denn wenn die Blogger nur unter einander die Werbung austauschen, kann man’s auch gleich sein lassen.

Weiterführende Links
Blogads.de

Blogads.de

Die richtige Werbeform

Wer im Netz Geld verdienen will, der kommt nicht umhin, ständig die eingesetzten Werbemittel zu optimieren. Aber bei dieser Optimierung bleibt es leider nicht: Auch die Form der eingesetzten Werbung selbst entscheidet über den (finanziellen) Erfolg oder Misserfolg eines Webprojekts. Wer das Maximum aus seiner Website rausholen will, der muss vor dem Start und während dem Betrieb ständig die eigenen Werbeplätze optimieren.

Welche Werbeformen gibt es?

Geld verdienen im Internet

Geld verdienen im Internet

Grundsätzlich gibt es verschiedene Werbeformen und Möglichkeiten, mit denen der Ertrag der eigenen Werbeplätze optimiert werden können:

  • Content-sensitive Werbung
  • Affiliate-Netzwerke
  • Direktvermarktung
  • Verkauf von Textlinks
  • Sponsored Posts

Aus diesen unterschiedlichen Formen muss – und nicht selten muss das bei jedem Artikel auf’s Neue geprüft werden – die richtige Form herausgesucht werden. Die Entscheidung für eine Werbe- und Vermarktungsform hängt allerdings von ganz verschiedenen Formen ab.

Content-sensitive Werbung

Content-sensitive Werbung hat einen entscheidenden Vorteil: Ist der Codeschnipsel einmal eingearbeitet, übernimmt der Anbieter dahinter die volle Vermarktung des Werbeplatzes und wählt immer die passende Werbung aus. Das sind meistens Textanzeigen, manchmal Mouseover-Anzeigen, ganz selten auch Bildanzeigen. Der wohl beliebteste dieser Anbieter ist Google mit dem Programm “Adsense”.

Content-sensitive Werbung hat aber auch einen entscheidenden Nachteil und dieser Nachteil kann nicht wegdiskutiert werden. Die Vergütung für den Werbeplatz erfolgt i.d.R. nach dem CPC-Prinzip (oder auch Pay-per-Click, Cash-per-Click, etc. Die Bezeichnung sind vielfältig): Für jeden Klick gibt es eine bestimmte Vergütung, die meistens im Cent-Bereich liegt, bei sehr beliebten, umkämpften und hochpreisigen Bereichen (vor allem Finanzen) kann ein Klick manchmal aber auch mit mehreren Euro vergütet werden. Das Problem: Auf diesen Klickpreis hat der Webseitenbetreiber keinen Einfluss, er muss sich auf den Anbieter verlassen. Und der Anbieter “versteigert” Anzeigenplätze wie in einer Auktion: Je beliebter eine Anzeige, umso höher die Klickpreise. Der Webseitenbetreiber erfährt den Klickpreis aber erst dann, wenn der Klick erst geschehen ist; Eine Planung monatlicher Einnahmen ist damit unmöglich.

Und zudem: Gibt es zu einem Keyword gar keine Anzeigeninteressenten, so wird Ersatzwerbung oder auch mal gar nichts ausgegeben. Der Werbeplatz liegt brach und bringt keine Einnahmen. Das kommt zwar selten vor, aber es kommt vor. Und wird der Inhalt nicht richtig verfasst und der Werbeplatz nicht richtig optimiert, so wird auch Werbung ausgeliefert, die vollkommen unpassend ist; Die Klickraten sinken ins Bodenlose. Außerdem glaube ich persönlich – weil Werbung wie die von Adsense bald auf jeder Website zu finden ist -, dass auch die Besucher mittlerweile sehr ermüdet sind. Die haben verstanden, dass mit den Anzeigen Geld verdient wird und nur selten weitergehende Informationen liefern. Keine gute Voraussetzung, um im Internet Geld zu verdienen.

Affiliate-Netzwerke

Die in Affiliate-Netzwerken gelisteten Programme können daher häufig ein Ausweg aus dieser Misere sein: Unter einem Affiliate-Netzwerk werden immer ganz verschiedene Partnerprogramme ganz verschiedener Anbieter gelistet, die Gesamtabrechnung erfolg jedoch über das Netzwerk.

Das Gute. Für beinahe jedes Thema – so speziell es auch sein mag – gibt es das passende Partnerprogramm. Weil die Partnerprogramm selbst an hohen Umsätzen interessiert sind, stellen sie häufig viele und sehr gute Werbemittel zur Verfügung, mit denen ein Programm dann beworben werden kann. Der weitere Vorteil: Der Affiliate (bzw. Webseitenbetreiber) weiß schon bei der Anmeldung zum Partnerprogramm, welche Umsatzbeteiligung er einmal erhalten wird. Mal sind das 1€ pro Anmeldung, ein anderes Mal erhält man 4% vom Gesamtumsatz des Neukunden, mal gibt es für jeden Vertragsabschluss 20€. So unterschiedlich die Vergütungen auch sind: Man kennt sie bereits dann, wenn die Werbemittel noch gar nicht eingebunden sind.

Wer also ein sehr spezielles Thema auf der eigenen Website aufgreift oder mit niedrigen Klickpreisen bei Adsense und Co. zu kämpfen hat, der ist gut beraten, direkt Partnerprogramme zu bewerben. Ich habe damit gute Erfahrungen z.B. bei der Auflistung der iPad Tarife gemacht: Die Klickpreise waren bescheiden, die Klickraten fürchterlich. Bei der Vermarktung über Partnerprogramme sind die Klickraten zwar immer noch schlecht, aber die Leads sprechen für sich. Und ich weiß, dass ich für jede Vermittlung eines neuen Vertrags die Summe X erhalte.

Doch auch die Vermarktung über Partnerprogramme hat ihre Grenzen: Dann nämlich, wenn es zum Thema der Website oder des Artikels überhaupt keine Partnerprogramme gibt oder die vorhandenen Partnerprogramme überhaupt keine Zustimmung bei den potenziellen Neukunden finden.

Direktvermarktung

Einfacher ist das bei der Direktvermarktung: Statt auf Klicks oder Leads anderer angewiesen zu sein, verkauft man seine Werbeplätze zu einem festen Preis. Besonders häufig anzutreffen sind hierbei die Vergütungen “pro Monat” oder das klassische “TKP” (Tausender-Kontakt-Preis, also der Preis für 1000 Einblendungen des Werbemittels).

Der Vorteil der Direktvermarktung: Schon bevor die Buchung beginnt, weiß man als Webseitenbetreiber ziemlich genau, wie viel Geld man am Ende des Monats bekommen wird. Keine Unsicherheit mehr durch niedrige Klickraten oder ungewisse Klickpreise, keine schwanken Einnahmen durch fehlende oder schlecht laufende Partnerprogramme.

Doch das Problem: Bis man erst einmal einen Kunden gefunden ist, der bereit ist für einen Werbeplatz die Summe X im Monat zu bezahlen, können viele Wochen ins Land gehen. Ist man bei der Suche nach Werbepartnern eher passiv (legt man z.B. nur eine Seite für Werbebuchungen an und wartet dann), so geht viel Zeit ins Land, bis sich mal jemand meldet. Bewirbt man die eigene Website sehr aktiv und offensiv, wird man unter Umständen viele Absagen hinnehmen müssen.

Vielleicht wird in Zukunft vieles einfacher: Mit Blogads.de ist vor Kurzem erst eine Plattform gestartet, die Blogger bei der Vermarktung ihrer Werbeplätze unterstützen will. Zwar sind die Provisionen hierfür schon ganz schön happig, da ich aber die erste Werbebuchung bereits vermelden kann, blicke ich zuversichtlich in die Zukunft. Mal schauen.

Verkauf von Textlinks

Das böse Wort mit T ist – auch wenn Google das nicht gern hören wird – wohl eine der lukrativsten Einnahmequellen für Blogger. Denn: Textlinks werden primär vom Werbetreibenden nicht gekauft um kurzfristig höhere Umsätze zu generieren, sondern meistens deshalb um langfristig mehr Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung zu haben. Das bedeutet meistens: Langfristige Buchungen über mehrere Monate oder hohe Einmalzahlugen für Textlinks ohne “begrenzte Lebensdauer”. Und außerdem: Prinzipiell kann jedes Keyword “verkauft” oder vermietet werden und nicht nur ein bestimmter Werbeplatz.

Die Einnahmen sind hoch, das Risiko auch: Wer beim Kauf oder Verkauf von Textlinks erwischt wird, riskiert sein Ranking. Um die eigenen Suchergebnisse zu verbessern, geht Google nicht gerade zimperlich mit Link-Käufern und -Verkäufern um. Also: Behutsam vorgehen und nicht jeder Mail sofort trauen. Ich selbst musste bei einem meiner liebsten Projekte schon einen Absturz betrauern. Und nur deshalb, weil ich den Verkauf von Links überhaupt erst angeboten haben. Verdient hatte ich damit bis zum Absturz noch keinen Cent.

Doch auch beim Verkauf von Textlinks ist der Aufwand nicht ganz unerheblich und Werbekunden lassen manchmal auf sich warten. Es gibt aber zahlreiche Anbieter, die Blogger und Webseitenbetreiber beim Verkauf von Textlinks unterstützen.

Sponsored Posts

Bezahlte Beiträge sind ein Thema, dem ich sehr kritisch gegenüber stehe. Das hat ganz verschiedene Gründe.

Zum Einen – und die Haltung habe ich, obwohl die meistens Anbieter eine Kennzeichnung der Sponsored Posts verlangen – glaube ich, dass man bei einem bezahlten Beitrag nie seine wirkliche Meinung vertreten wird könne. Auch wenn man besonders offen und unvoreingenommen schreiben soll, so bleibt im Hinterkopf doch immer die Hoffnung auf Folgeaufträge. Und das beeinflusst dann doch irgendwie. Bei reinen Affiliate-Projekten mag das noch okay sein. Wenn man aber – etwa mit einem Blog – eine Leserschaft hat, die der eigenen Meinung auch blind vertrauen würde, dann wäre ein voreingenommener Beitrag nicht fair und würde vermutlich wenigstens kurzfristig auch für Verärgerung sorgen; Den berühmten Schuss nach hinten eben.

Zum Anderen – und auch diese Erfahrung musste ich schon machen – ist die Bezahlung manchmal nicht besonders fair: Für einige Euro soll man dann den Content erstellen (der wohlmöglich noch abgenommen wird) und auch bitte noch drei Deeplinks setzen, Anchor- und Title-Texte sind vorformuliert.

Wer mit diesen Einschränkungen leben kann, der kann – je nach Auftragslage – dann aber durchaus etwas Geld verdienen: Durchschnittlich 20-50 Euro pro Beitrag sind drin, manchmal gibt es aber auch nur das zu beschreibende Produkt umsonst. Das hat man dann, aber Server lassen sich davon nicht bezahlen. Der einzige Ausweg: Nicht auf Vermittler vertrauen, sondern diesen Service selbst offensiv anbieten. Dann bestimmt man nämlich auch die Preise.

Und abermals gilt auch hier die Formel: Je attraktiver und beliebter ein Angebot ist, umso mehr Sponsored Posts finden sich auf diesem. Die wohl bekanntesten Vermittler für solche Aufträge sind Hallimash und ebuzzing (ehemals Trigami). Ich bin nirgends angemeldet…

Die Mischung macht’s

Wer tatsächlich erfolgreich im Internet Geld verdienen will, der muss auch bei der Vermarktung seiner Werbeplätze viel Geduld und Arbeit investieren. Letztlich gibt es keine Strategie X, die zu jedem Blog und sonstigen Angebot passt; Die Mischung macht’s!

Mal wirft ein spezielles Partnerprogramm in einem bestimmten Beitrag mehr ab, als Google Adsense es jemals täte. Mal vermietet man den Werbebanner im Header lieber langfristig direkt. Da gehen vielleicht ein paar Euro flöten, aber man weiß für eine bestimmte Zeit, wie viel Geld man bekommt. Manchmal verkauft man auch ein paar Links, um die Serverkosten tragen zu können und ein anderes mal nimmt man einen sehr attraktiven Auftrag für einen bezahlten Beitrag an. Rechenbeispiele gibt es viele. Aber wirklich Geld verdient man eben nur dann, wenn man täglich oder wenigstens wöchentlich alle Werbeplätze optimiert um wirklich den letzten Tropfen aus ihnen herauszupressen.

Geld verdienen im Internet

Geld verdienen im Internet

Bild: Images of Money (flickr, Lizenz)

Lizenzfreie Fotos für Websites

Wer auf der Suche nach guten Bildern ist, der sucht wahrscheinlich häufig nach lizenzfreien Fotos. Doch was genau sind diese lizenzfreien Fotos überhaupt und was für Alternativen gibt es möglicherweise? Denn: Lizenzfreie Fotos sind nicht  automatisch kostenlos!

Lizenzfreie Fotos: Begriffsklärung

Oftmals ist nicht ganz klar, mit welchem Begriff welcher Lizenzumfang gemeint ist, was kostenfreie Fotos wirklich sind und was das Ganze mit lizenzfreien Fotos zutun hat. Daher zunächst einige Begriffsklärungen.

Royalty Free (lizenzfrei)

Lizenzfreie Fotos

Lizenzfreie Fotos

“Lizenzfrei” – Das klingt nach einem unbeschränkten, kostenlosen Dienst, den man jederzeit in Anspruch nehmen kann. Falsch! Lizenzfrei bedeutet nicht kostenlos!

Lizenzfreie Fotos sind solche, für die der Nutzer einmalig eine Gebühr entrichtet und das Foto dann meist zeitlich und örtlich unbeschränkt verwenden darf. Diese Pauschale richtet sich häufig nach der Auflösung eines Bildes, nicht aber nach der Verwendung selbst. Weil “lizenzfrei” so sehr nach kostenlos klingt, denken immer wieder Webseitenbetreiber, dass die Verwendung dann auch kostenlos ist. Dem ist nicht so, ein nicht-genehmigtes Verwenden kann teure Folgen haben (Stichwort Abmahnung). Wer mehr über den rechtlichen Hintergrund erfahren will, wird hier einige Infos finden!

lizenzpflichtige Fotos

Beim Kauf lizenzpflichtiger Fotos erhält man kein unbeschränktes Nutzungsrecht: Hier ergibt sich die Nutzungsgebühr vor allem durch Faktoren wie der Bildauflösung und der geplanten Auslieferung eines Fotos (beispielsweise die Auflage bei einer Zeitschrift). Und dieses Nutzungsrecht muss vor jeder Verwendung neu ausgehandelt werden.

kostenfreie Bilder

Anders sieht es bei kostenfreien Bildern aus: Diese kostenfreien Bilder kann man ohne die Zahlung einer Gebühr verwenden. Dafür gibt es jedoch – je nach Lizenz -Nutzungseinschränkungen. Eine beliebte Form der Lizenzierung ist “Creative Commons”, doch auch vollkommen eigene Lizenzen sind möglich. In diesen Lizenzen ist beschrieben, unter welchen Umständen ein Foto ohne Zahlung einer Gebühr verwendet werden darf und welche Pflichten mit der Verwendung verbunden sind.

So kann man Fotos unter Creative Commons zwar häufig für die Verwendung auf Websites nutzen, manchmal ist die kommerzielle Nutzung jedoch ausgeschlossen. Und fast immer muss man bei der Verwendung den Urheber und die Lizenz angeben.

Quellen für lizenzfreie Fotos

Lizenzfreie Fotos sind in aller Regel mit der Zahlung einer Nutzungsgebühr verbunden. Diese Nutzungsgebühren liegen mittlerweile aber auch für Betreiber kleiner Blogs im erschwinglichen Bereich. Einige dieser Dienste möchte ich im Folgenden kurz vorstellen.

Photodune

Mein derzeit liebstes Projekt ist Photodune und kommt von den Themeforest-Machern. Das Besondere: Dort gibt es Bilder ab bereits 1$, die Auswahl ist dabei riesig und wächst ständig.

[button url=”http://www.photodune.de” color=”red” text=”Photodune*”]

Fotolia

Gleich danach kommt das deutlich ältere und bekanntere Fotolia. Fotolia ist um einiges umfangreicher als Photodune, ist dafür aber auch teurer. Bei Fotolia zahlt man mit sogenannten “Credits”, die man vorher käuflich erwerben muss. Der Preis eines einzelnen Credits richtet sich danach, wie viele Credits man auf einmal kauft. In der teuersten “Version” kostet ein Credit 1,20 €. Ein Bild in ordnetlicher Auflösung kostet dann mindestens 2 Credits, also mindestens 2,40 €. Das ist deutlich teurer als bei Photodune, gibt es dort Bilder in ordentlicher Auflösung doch bereits für 2$.

[button url=”http://de.fotolia.com/partner/200573230″ color=”red” text=”Fotolia*”]

iStockphoto

Auch teuer, dafür mit vielen einzigartigen Bildern ist iStockphoto. Auch hierbei zahlt man mit Credits, die vor dem Kauf aufgeladen werden müssen. Ein Foto in -für das Web – ordentlicher Auflösung kann dann aber schnell mal bis zu 10 Euro oder mehr kosten. Ich halte den Anbieter also nur für solche Webseiten-Betreiber sinnvoll, die wirklich hohen Wert auf perfekte und außergewöhnliche Fotos legen müssen.

[button url=”http://deutsch.istockphoto.com/” color=”red” text=”iStockphoto”]

Getty Images

Mehr auf den professionellen Bereich hat sich Getty eingeschossen. So findet man dort neben “normalen” Fotos auch Bilder von Prominenten und Personen des öffentlichen Lebens. Die Preise von Getty dürften für die meisten Blogger und Website-Betreiber aber über der Schmerzgrenze liegen: Ein Bild in einer Auflösung, die für’s Web Sinn macht, kostet mindestens 10,- EUR. Da muss man schon viel Geld mit der eigenen Website verdienen, wenn man sich das leisten möchte.

[button url=”http://www.gettyimages.de/” color=”red” text=”Getty”]

Shutterstock

Shutterstock hat sich mehr auf den Vertrieb von Abos spezialisiert. So kann man dort Pakete für eine bestimmte Anzahl von Bildern oder Monatsverträge kaufen. Dieses Geschäftssystem ist wahrscheinlich für sehr große Seiten interessant: Sinn macht ein solches Abo erst dann, wenn man wirklich einen Artikel nach dem anderen “raushaut” und dafür jeweils ein professionelles Bild nutzen will. Dafür kann man bei Shutterstock dann auch auf mehr als 16 Millionen Bilder zurückgreifen.

[button url=”http://www.shutterstock.com/” color=”red” text=”Shutterstock”]

Quellen für kostenfreie Bilder

Kostenfreie Bilder – und das ist wichtig! – sind meist nicht lizenzfrei! Daher: Wenn du ein Bild auf deiner Website verwenden willst, dann lese dir vorher ganz genau die Lizenz des Bildes durch und tue das Erforderliche, um diese Lizenz auch zu erfüllen! So müssen bei Fotos unter Creative Commons meistens der Urheber und die Lizenz selbst genannt und manchmal verlinkt werden. Aber: Jede Lizenz ist da anders; Also genau lesen!

Weil es bei kostenfreien Bilder nicht auf die Kosten ankommt, sind diese Seiten hier nur einmal in einer Liste genannt:

Ein netter Helfer bei der Suche nach kostenfreien Bildern ist zudem auch everystockphoto.com. Der Dienst durchsucht das Angebot vieler verschiedener Bilddatenbanken, dabei kann die Suche auch nach Bildern unter kostenfreier Lizenz eingeschränkt werden. Findet man zu einem Thema partout kein Foto, so kann der Dienst dann noch einmal eine große Hilfe sein.

Lizenzfreie Fotos

Lizenzfreie Fotos

Bilder-SEO – Bilder für Google optimieren

In einen guten Artikel gehören Bilder, sie sind zudem für die Suchmaschinenoptimierung eines Artikels wichtiger Bestandteil. Und trotzdem kann man mehr tun: Bilder sind nicht nur nette Beigabe zu einem Artikel, nach ihnen wird auch bewusst gesucht; Die Google Bildersuche spielt für immer mehr Nutzer keine unerhebliche Rolle mehr. Weil auch dieser Markt immer umkämpfter ist, reicht es nicht mehr, ein Bild nur noch hochzuladen, auch Bilder müssen suchmaschinenoptimiert werden. Das Ganze nennt sich daher Bilder-SEO.

Ein echter Experte auf diesem Gebiet ist Martin Mißfeldt, der unlängst mit SimsalaSEO auch den ersten Bilder-SEO-Contest ins Leben gerufen hatte. Von ihm stammen die Tipps, auf die tausende deutsche SEOs vertrauen, die ich euch hier auch nicht vorenthalten will. Bei mir gibt es aber nur die Kurzcheckliste, die ich anwende. Wer alles ausführlich wissen will, der schaut am besten direkt auf dem tagseoblog.

Bilder-SEO: Die wichtigsten Tipps

Bilder-SEO

Bilder-SEO

Die folgenden 10 Tipps helfen mir immer wieder und sind so etwas wie Pflicht! Man kann zwar viel mehr machen, aber die folgenden 10 Hinweise sind ein guter Anfang!

  1. Keyword im Dateinamen
    Das wohl wichtigste: Das Keyword muss auch im Dateinamen vorhanden sein. Wer ein auf das Keyword “Pferd” optimieren will, der wird nicht weit kommen, wenn die Bilddatei dann (beispielsweise) “DSC1001_23.JPG” heißt. Um beim Beispiel zu bleiben: Die Datei muss dann natürlich “pferd.jpg” (oder vergleichbar) heißen!
  2. Keyword im umliegenden Text
    Klar sollte auch sein: Ein Bild, das inhaltlich offenbar nicht zum Artikel passt, wird nicht weit kommen. Deshalb muss das zu optimierende Keyword auch im umliegenden Text des Bildes (also im Artikel) mit einiger Häufigkeit vertreten sein!
  3. Keyword im Seitentitel
    Ebenfalls nichts Neues: Auch im Seitentitel muss das Keyword auftauchen. Sollte einleuchten.
  4. Keyword in ALT- und TITLE-Tag
    Ebenfalls wichtig und nicht zu vernachlässigen: Das Keyword muss auch im ALT-Tag des Bildes auftauchen und sollte besser auch im TITLE-Tag vorhanden sein.
  5. Keyword in der URL
    Auch schon ein Tipp, der sowieso zum “normalen” SEO gehört und daher nicht überraschen sollte: Dass das Keyword auch in der URL (also das, was dann in der Adresszeile steht) auftaucht, ist Pflicht!
  6. Bildgröße: 800×600 funktioniert gut
    Martin schreibt, dass ein Bild pro Seitenkante mindestens 320 Pixel pro Seitenkante, aber auch nicht mehr als 1280 Pixel pro Kante haben sollte. Das liegt wohl einfach daran, dass die Auflösungen dazwischen am meisten Sinn für die Nutzer haben.
    Ich persönlich mache mit der Standardauflösung 800×600 gute Erfahrungen, aber auch 1024×768 läuft gut.
  7. Bild im Querformat
    Unabhängig von der Auflösung sollte das Bild aber unbedingt im Querformat sein. Google scheint – vielleicht aus optischen Gründen – solche Bilder zu bevorzugen.
    Nur eine Ausnahme gibt es: Je mehr Bilder im Hochformat es schon gibt, umso schlechter scheinen Querformat-Bilder dann zu funktionieren. Googelt mal nach spezieller Kleidung (z.B. “Dirndl”): Kaum ein Bild ist dann in Querformat. Würde ja auch komisch aussehen und vom eigentlichen Inhalt ablenken.
  8. Bildformat: JPG oder PNG
    Normale Fotos sollten im JPG-Format gespeichert werden, Grafiken besser in PNG (Achtung: An Besucher mit alten Versionen des Internet Explorers denken, der unterstützt PNG nicht von Haus aus!). Da beim GIF-Format irgendwelchen alten Rechte missbraucht werden, sollte man im Web grundsätzlich auf dieses Dateiformat verzichten.
  9. Dateigröße: Möglichst klein, aber ohne sichtbaren Qualitätsverlust!
    Komprimiert die Bilder soweit wie möglich. Dafür gibt es viele kleine Helferlein (etwa ImageOptim für Mac). Aber immer darauf achten: Es darf keinen sichtbaren Qualitätsverlust durch die Komprimierung geben. Insbesondere bei JPG ist das immer noch ein Problem.
  10. Originalität des Bildes!
    Es empfiehlt sich immer ein besonders originelles Bild zu verwenden, Google liebt Abwechslung. Statt also der Hundertste zu sein, der ein bestimmtes flickr-Bild verwendet, sollte man sich vielleicht besser die Mühe machen und selbst ein Foto schießen oder eine Grafik erstellen!

Ich habe bei diesen komprimierten Tipps bewusst auf allzu ausführliche Erklärungen verzichtet. Wichtig ist in meinen Augen die Einhaltung dieser Tipps. Die sind zwar längst nicht alles, aber sicherlich die wichtigsten Faktoren. Damit mache ich grundsätzlich gute Erfahrung!

Bilder-SEO

Bilder-SEO

Grafik: Mit Unterstützung durch Premiumpixels.com und designmoo.com

Keyword(s) wählen

Am Anfang war das Keyword. Oder es sollte zumindest an dieser zeitlichen Stelle stehen. Denn was die meisten Anfänger – aber nicht nur die – vergessen: Vor dem Start eines neuen Angebots muss mit einer sehr genauen Analyse beobachtet werden, welche Keywords sich überhaupt zur Bearbeitung lohnen. Denn das Internet ist groß!

Überlaufene Keywords wohin das Auge reicht

Keywords finden

Keywords finden

Nicht selten hatte ich schon Anfragen für SEO-Jobs, die mir Kopfzerbrechen bereitet haben. Da gab es beispielsweise mal die Anforderung, mit einer komplett neuen Webseite beim Keyword “KFZ Versicherung” irgendwo auf der ersten Seite der entsprechenden Google-Suchergebnisse zu landen. Keine Frage: Diesen Auftrag habe ich abgelehnt. Er hätte mich zwar für lange Zeit beschäftigt, die Kosten hätten allerdings das Budget des Auftraggebers gesprengt und der Erfolg wäre fraglich gewesen.

Denn: Es gibt Keywords, die umkämpft sind. Um bei diesen Keywords Erfolg zu haben, reicht meist nicht nur viel Ausdauer. Gerade wenn ein neues Angebot gestartet werden soll, steht man dann vor der Frage, welche Keywords man auswählt. Diese Frage lässt sich nur mit einer tiefgehenden Konkurrenz- und Ist-Analyse beantworten.

Keyword-Auswahl: Vorab zu klärende Fragen

Um nicht böse auf die Nase zu fallen, müssen vorab einige Fragen geklärt werden. Für die Beantwortung dieser Fragen gibt es im Netz reichlich Hilfsmittel, die zu unterschiedlichen hohen Kosten genutzt werden können. Das meiste und einen ersten Überblick kann man aber auch ohne diese Tools meistern. Konkret muss man zunächst wissen:

  • Bei welchen Keywords will ich gut ranken?
  • Welche Synonyme für diese Keywords gibt es zusätzlich noch?
  • Nach was suchen tatsächlich die Benutzer einer Suchmaschine?
  • Wie viele Suchergebnisse gibt es zu diesem Keyword bereits?
  • Was machen meine schärfsten Konkurrenten?

Im Detail müssen dabei also eine ganze Menge Faktoren berücksichtigt werden. Etwas konkreter also…

Bei welchen Keywords will ich gut ranken?

Diese Frage ist zunächst eine sehr entscheidende. Sie hängt vor allem davon ab, über was auf dem neuen Angebot berichtet werden soll. Wer einen Blog zum Thema “Katzen” eröffnet, wird wohl Keywords wie “Katzen”, “Katzenbabys” oder “Kätzchen” wählen. Ein Finanzblog sollte wohl besser unter Keywords wie “Versicherung”, Girokonto” oder “Kredit” ranken. Und genau da liegt aber schon das Problem: Mit einigen Stunden des Nachdenkens wird man für jedes Thema wahrscheinlich hundert Keywords finden und in Schritt 2 wird es dann noch einmal mehr.

Keyword-Synonyme

Für jedes Keyword gibt es dann nämlich noch Synonyme. Und auch die gilt es zu finden.

Während zudem Rechtschreibfehler früher noch eine Rolle spielten und nicht wenige sich darauf fixierten, auf eben solche Vertipper zu optimieren, dürfte das heute kaum noch eine Rolle spielen: Google verbessert beim Eintippen einer Suchanfrage automatisch Rechtschreibfehler (wenigstens in den meisten Fällen) und liefert daher auch primär solche Ergebnisse aus, auf denen das Keyword richtig geschrieben ist.

Am Ende der Synonym-Suche dürfe man jedenfalls eine Menge unterschiedlicher Keywords haben. Hier kommt nun der erste Aussortierungsschritt. Denn wer glaubt auf alle diese Keywords zu optimieren mache Sinn, der irrt; Gewaltig!

Nach was suchen echte Nutzer?

Von den Massen aller Keywords werden nämlich längst nicht alle gleichhäufig gesucht. Während das eine Keyword tausendmal am Tag gesucht wird, schafft ein anderes Keyword vielleicht nur tausend Suchen im Jahr. Hier kann und muss dann aussortiert werden. Das Zauberwort dabei heißt “Suchvolumen“. Hierfür bietet Google ein nettes Tool an, mit dem man – kostenlos – prüfen kann, welches der gesammelten Keywords eigentlich wie häufig gesucht wird. Zwar ist das Tool eigentlich für den Google-Werbedienst “AdWords” gedacht, kann aber auch wunderbar für SEO-Zwecke “missbraucht” werden: Google Suchvolumen.

Suchergebnisse zu einem Keyword

Weiß man dann, was die Nutzer überhaupt suchen, muss man ermitteln, wie viele Suchergebnisse es zu einem Keyword schon gibt. Mit einer neuen Seite gegen 2 Millionen bereits existierende Seite zu kämpfen macht beispielsweise weniger Sinn, als wenn es nur 200.000 potenzielle Konkurrenten gibt. Das einfachste, die Suchergebniss-Anzahl zu ermitteln ist die Suche mit Google. Der Wert, der über den Suchergebnissen angezeigt wird, ist relativ genau und ein guter erster Schritt.

Mit diesen zwei Möglichkeiten sollte die Liste an Keywords jetzt schon geschrumpft sein. Bei allen verbleibenden Keywords gilt es nun zu schauen, was die Konkurrenz so macht

Konkurrenzanalyse: Was machen die anderen?

Wenn man selbst Erfolg haben will, ist es nicht verboten zu schauen, mit was andere Erfolg haben. Dazu zählen vor allem die harten Fakten. Wie sind die Konkurrenz-Websites aufgebaut, wie alt ist der Content und wie häufig gibt es neuen? Wie viele Backlinks hat die Website und woher kommen die? Wie sind die Keywords markiert und vertreten (siehe hierzu auch die SEO-Faktoren)? Und welche Synonyme werden zudem noch benutzt?

All diese Punkte liefern gute Anhaltspunkte für die eigene Arbeit. Sie sollten aber nicht Maß aller Dinge sein. Nur weil der Konkurrent gut rankt, muss das ja nicht heißen, dass er alles perfekt macht. Man erhält aber einen guten Einblick dafür, warum der Konkurrenz schon Erfolg hat. Betrachtet man beispielsweise die Backlinks, so wird man feststellen können, dass der Konkurrent vielleicht viele und besonders alte und vertrauenswürdige davon hat. Die wird man selbst in kurzer Zeit nicht generieren können. Deswegen bleibt die Konkurrenzanalyse Pflicht für jeden Anfänger!

Die Sache mit der Nische

Immer wieder hört man – weil es bei schwer umkämpften Keywords so schwierig ist mit einem neuen Angebot an die Spitze zu kommen -, dass man sich möglichst eine Nische, bzw. ein Nischenthema suchen sollte, um im Netz Geld zu verdienen.

Unter einem Nischenthema versteht man ja häufig ein Thema, dass noch nicht “abgegrast” ist, zudem es noch nicht viele Ergebnisse bei Google gibt, dass ganz neu ist oder auf dessen Gebiet man selbst Experte ist. Die Krux an der Sache: Die Idee ein solches Thema zu bedienen hatten schon andere und eine echte Nische wird – weil das Thema eben so speziell ist – manchmal von echten Benutzern auch nicht sonderlich häufig gesucht. Eine Nische funktioniert m.E. nur mit viel Glück. Dann nämlich, wenn es wirklich ein Thema gibt, das noch unbekannt ist (Netbooks waren so etwas mal) oder einfach noch niemand auf die Idee gekommen ist, darüber zu schreiben (elektrische Zahnbürsten waren hier mal ein Beispiel). Ein solches Thema zu finden, wo es dann auch noch etwas zu verkaufen gibt (denn nur so verdient man als Affiliate ja sein Geld), ist nicht ganz einfach.

Leichter geht es da auf eine andere Weise.

Die Sache mit dem langen Schwanz: Longtail

Einfacher, schneller und nachhaltiger geht es oft mit der Optimierung auf Longtail-Suchbegriffe. Ein Beispiel (wenn auch nicht das beste, weil sehr umkämpft) ist beispielsweise das Thema “Kredite”. Statt alle Artikel und die komplette Website auf das Thema “Kredite” zu optimieren, ist es vielleicht einfacher auf das Thema “Kredite ohne SCHUFA” zu optimieren. Damit bekommt man zwar längst nicht alle Nutzer auf die eigene Seite, die Informationen zu Krediten suchen. Man bekommt aber – und das mit geringerem Aufwand – die Nutzer, die Kredite suchen, für die keine SCHUFA-Abfrage notwendig ist.

Und gleich ein weiterer Vorteil ist bei diesem und vielen anderen Themen vorhanden: Jemand, der gezielt nach besonders vielen zusammenhängenden Informationen sucht, ist in seinem Entscheidungsprozess schon einen Schritt weitergegangen. Um beim Thema zu bleiben: Wer einen “Kredit ohne SCHUFA” sucht, der hat sich vorab schon über Kredite allgemein informiert. Jetzt sucht er den passenden Kredit und ist mit großer Wahrscheinlichkeit gewillter, einen solchen Kredit gleich online abzuschließen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Nicht selten lassen sich mit Longtail-Artikeln mehr Leads, Klicks und Sales erzeugen.

Ein Angebot entwickelt sich

Hat man am Anfang Schwierigkeiten die passenden Keywords zu finden, so muss man trotzdem die grundsätzliche Frage des Themenbereichs klären. Das ist eine deutlich leichtere Aufgabe. Denn ein Angebot – so zumindest meine bisherigen Erfahrungen – entwickelt sich immer weiter, Longtail-Artikel entstehen automatisch, ja fast ungewollt. Man sollte sich nur an den Zustand gewöhnen, dass man in den ersten Wochen meist nicht so viel wird reißen können. Und auch das ist normal.

Zu jedem Artikel gehört auch ein Bild

Zu einem perfekten Artikel gehören ganz verschiedene Dinge: Er muss gut durchdacht und strukturiert sein; Er sollte so gut geschrieben sein, dass Rechtschreib- und Grammatikfehler eine Seltenheit sind und die Leser den Text verstehen; Beim Schreiben des Artikel sollten für Suchmaschinen eine ganze Reihe von SEO-Faktoren beachtet werden. Was aber der ein oder andere häufig mal vergisst: Zu einem richtig guten Artikel gehört auch ein aussagekräftiges Bild!

Bilder in Artikeln: Das Salz in der Suppe

Ein Bild in einem Artikel ist das sprichwörtliche Salz in der Suppe eines guten Artikels. Bilder sorgen nicht nur für eine optische Aufwertung des Artikels; Sie sorgen in aller Regel auch dafür, dass die wichtigen Kennzahlen eines Angebots verbessert werden.

Längere Besuchsdauer dank Bild

Bilder in Artikeln

Bilder in Artikeln

Ich selbst habe den Test gemacht, im Prinzip war das eine einfache Form eines A/B-Tests: Der gleiche Artikel wurde erst eine Zeit ohne Bilder im Netz bereitgestellt und danach durch Bilder aufgewertet. Der Test wurde allerdings erst begonnen, nachdem sich die Suchergebnisposition des Wunsch-Keywords bereits etwas gefestigt hatte.

Das Erstaunliche: Die Version des Artikels mit Bildern konnte nicht nur die durchschnittliche Besuchsdauer mehr als verdoppeln und die Besucher dazu animieren sich auch andere Artikel desselben Angebots anschauen. Nein, auch die Position des Artikels in den Suchergebnissen wurde davon positiv beeinflusst: Um durchschnittlich 6 Plätze verbesserte sich die Position; Bei gleichem Keyword und sonst gleichen Grundvoraussetzungen (Linkbuilding, etc. wurde nicht betrieben).

Wie viele Bilder pro Artikel?

Nun stellt sich die Frage, ob nur ein oder gleich mehrere Bilder pro Artikel verwendet werden sollte. Und wie immer kommt es darauf an. Es kommt darauf an, wie lang der Artikel ist, wie viele Bilder sinnvoll erscheinen (etwa wie viele Unterabschnitte der Artikel hat) und natürlich auch, wie viele Bilder das Web lizenzfrei (bzw. frei nutzbar) überhaupt zugänglich macht.

Ich selbst setze in der Regel 1 bis 5 Bilder pro Artikel ein, im Durchschnitt sind es etwa 3 Bilder.

Aussagekraft der Bilder

Ein gutes Bild ist eines, das sich eigentlich so gut wie selbst erklärt. Dazu einige Beispiele:

  • Mit einem Fotoapparat assoziiert man Bilder
  • Mit einem Gewehr assoziiert man Gewalt
  • Mit einem Stift assoziiert man das Schreiben und vielleicht auch eine gedankliche Leistung
  • Mit einer Menschenmasse assoziiert man eine Demonstration
  • Mit dem Bild einer Speise assoziiert man Genuss, Hunger, etc.
  • usw.

Es kommt bei der Wahl des Bildes immer darauf an, was der Besucher wohl am ehesten mit diesem Bild verbindet. Sieht man selbst eine besonders starke Verknüpfung, dann ist das Bild gut geeignet und wird dann nur noch von ästhetischen Faktoren beeinflusst. Ein ästhetisch schönes Bild ist dann immer noch besser geeignet, als ein verwackelter Schnappschuss. Meistens zumindest.

Richtige Anordnung der Bilder im Artikel

Es kommt jedoch nicht nur auf die Anzahl und die Wahl der Bilder an. Es kommt auch darauf an, wie diese in den Artikel eingebunden sind. Als besonders sinnig erweist sich hier das abwechselnde Einbinden auf linker und rechter Seite; Also im Zickzack.

Das hat einen ganz einfachen Grund: Das menschliche Auge – bzw. ist es wahrscheinlich das Gehirn – sucht beim Lesen stets Fixpunkte. Gelesen wird (in der westlichen Welt) von links nach rechts. Die Bilder liegen durch die Abwechslung also stets im Fokus des Lesers und vereinfachen so seinen Lesefluss.

Anordnung der Bilder

Anordnung der Bilder

Ich habe diese Zickzack-Bewegung auf dem Bild fälschlicherweise rechts beginnen lassen. Besser wäre links, aber das ist nur eine kleine Feinheit. Entscheidend ist tatsächlich die sinnvolle Reihenfolge und Abwechslung der Bilder. Diese sollten zudem nicht zu dicht aufeinander folgen, gleichzeitig aber auch nicht zu weit von einander entfernt sein. Hierbei kommt es auf das eigene Fingerspitzengefühl an.

Angepasst an den thematischen Fluss

Klar ist auch, dass die Bilder jeweils in den passenden thematischen Abschnitt eingefügt werden müssen. Geht es beispielsweise im ersten Abschnitt um Äpfel und im zweiten Abschnitt um Birnen, dann muss natürlich zunächst auch das Apfelbild sichtbar werden und erst im zweiten Abschnitt das Birnenbild eingebunden werden.

Wo findet man Bilder im Netz?

Das Beste und Einfachste ist es natürlich immer, wenn man für jedes Thema selbst die passenden Motive fotografiert hat oder Symbolbilder schnell mit einem Grafikprogramm erstellen kann. Dann muss man sich nämlich nicht um irgendwelche Lizenzen kümmern oder im Vorhinein Lizensierungsgebühren zahlen; Man ist einfach auf der sicheren Seite.

Weil das aber nicht immer möglich ist und die passenden Bilder nicht immer schon auf der heimischen Festplatte liegen, muss man manchmal auf Ressourcen im Netz zurückgreifen. Das Stichwort hierfür ist “Royalty free”, auf deutsch spricht man gern von lizenzfreien Fotos, auch wenn das etwas missverständlich ist. Fakt ist jedoch: Man findet im Internet zum Einen kostenpflichtige Fotos. Für eine geringe Gebühr kann man die dann bedenkenlos einsetzen. Oder man vertraut auf Fotos, die unter freien Lizenzen stehen (etwa Creative Commons). Die kosten zwar nichts, man muss aber häufig auf den Urheber verweisen.

Mit Bildmaterial von premiumpixels.com

Content 101 – SEO-Faktoren

“Content is King”. Jaja, das stimmt schon. Doch wer Erfolg im Web haben will, der kann sich – so gern das auch Google hätte – leider nicht nur an Besucher richten. Optimale Texte für’s Internet müssen sich auch anhand einer Reihe von SEO-Faktoren orientieren.

Diese SEO-Faktoren – die zum Teil meiner eigenen Erfahrung entsprechen, zum Teil aber auch in SEO-Ratgebern und -Foren zu finden sind – habe ich hier einmal niedergeschrieben. Trotz steter Änderungen des Google-Algorithmus halte ich diese Faktoren nach wie vor immer noch geeignet, um über Suchmaschinen Besucher auf die eigene Website zu locken.

SEO-Faktoren im Überblick

9 dieser Faktoren habe ich hier zusammengeschrieben. Bei Änderungen oder Erweiterungen werde ich diese Liste natürlich noch anpassen und ergänzen. Für alle die, die nur eine kurze Liste wollen, gibt es alle Infos hier noch einmal komprimiert. Zudem habe ich auch eine PDF-Checkliste zur freien Verwendung erstellt!

SEO Faktoren

SEO Faktoren

1 – Keyword in den Überschriften

Das Keyword, auf das optimiert werden soll, muss auch in den Überschriften vertreten sein. Dazu zählt nicht nur die Überschrift der Ordnung “H1”. Vielmehr muss das Keyword auch in den Überschriften “H2” und “H3”, besser sogar bis zu “H6” vertreten sein. Wichtig ist hierbei jedoch, dass diese Ordnung inhaltlich auch Sinn macht. Die Überschriften mit dem Keyword zu erzwingen, scheint mir nicht sinnvoll.

Bitte beachten – und das ist auf den ersten Blick ein Widerspruch: Die H1-Überschrift sollte weiterhin nur einmal auf jeder Seite vertreten sein. Wird sie schon für den Blogtitel im Header verwendet, kann man im Artikel selbst auch getrost darauf verzichten. Das ist allemal besser, als wenn es zweimal H1 gibt!

2 – Keyword in der Artikelüberschrift

Eigentlich selbsterklärend, aber immer noch ein häufiger Anfängerfehler: Das Keyword sollte natürlich auch in der Artikelüberschrift vertreten sein!

3 – Keyword in der Artikel-URL

Aus diesem Hinweis – nämlich das Keyword auch in der Artikelüberschrift zu verwenden – ergibt sich (zumindest in den allermeisten Fällen) gleich das Ergebnis für den nächsten Tipp: Das Keyword, auf das optimiert wird, sollte natürlich auch in der URL zum Artikel vertreten sein. Dazu müssen die URLs per .htaccess umgeschrieben werden können; Bei WordPress kann man das etwa in den Permalink-Einstellungen vornehmen. Doch anstatt die gesamte Artikelüberschrift in der URL zu verwenden, sollte man den Link soweit wie möglich einkürzen. Ein Beispiel kann man etwa in diesem Artikel selbst sehen: Alles Überflüssige wurde bei der URL ausgelassen, das Keyword ist aber vorhanden.

4 – Keywords markieren

Im Text selbst muss das gewählte Keyword auf gleich zwei Arten markiert werden: Einmal fett (<strong>), einmal kursiv (<em>). Es kann aber zudem auch durchaus Sinn machen, auch Synonyme und verwandte Begriffe einmal auf diese Weisen zu markieren.

5 – Keyworddichte

Ein Faktor, von dem ich selbst nicht so recht überzeugt bin, ist die Keyworddichte. Glaubt man anderen, so sollte die irgendwo zwischen 2% und 5% liegen; Die Angaben unterscheiden sich hier aber. Ich bin von diesem Kriterium nicht ganz so überzeugt, weil man eine gewissen Prozentzahl m.E. nicht erzwingen wollte. Dass das gewählte Keyword automatisch in einer bestimmten Häufigkeit im Artikel auftaucht, ist klar. Hier aber immer einen relativ fixen Wert einhalten zu wollen, sieht dann doch irgendwie sehr unnatürlich aus. Ich persönlich schreibe daher lieber so, dass es sich gut anhört. Das funktioniert auch.

6 – Optimale Artikellänge

Anders sieht es bei der optimalen Artikellänge aus. Zwar findet man in diversen Foren und Ratgebern ganz unterschiedliche Angaben. Eine Schnittmenge gibt es aber immer: Zu kurz sollte es nicht sein.

Gute Erfahrungen mache ich mit Artikeln, die etwa 500 Wörter haben. Auf der anderen Seite gibt es bei mir auch kürzere Artikel, die gut besucht werden. Auf der anderen Seite muss man zu bestimmten Themen auch mehr schreiben. Dann werden es schnell mal über 2.000 Wörter.

Das Wichtigste dürfte wohl sein, dass alles erklärt ist, aber nicht ausführlich in die Länge gezogen wird. Etwa 350-500 Wörter pro Artikel sind da wahrscheinlich ganz gut geeignet.

7 – Interne Links

Über diesen Punkt lässt sich nicht streiten: Google liebt Links. Auch solche, die innerhalb einer Website auf verwandte Artikel verweisen. Diese Liebe solltest du nutzen und daher immer wenn möglich, verwandte Artikel in deinem neuen Artikel verlinken. Ein Hinweis am Rande: WordPress bietet dafür seit einiger Zeit ein internes Tool, das man verwenden sollte.

Verwandte Artikel automatisch anzeigen

Sinn kann es zudem auch machen, verwandte Artikel automatisch unter deinem neuen Artikel anzeigen zu lassen. Diese verwandten Artikel werden dann etwa anhand der Tags oder Kategorien ausgewählt; Ohne zusätzliche Arbeit verbesserst du die interne Linkstruktur deiner Website. Noch ein WordPress-Hinweis: Mit etwas Programmieraufwand kann man bei WordPress automatisch verwandte Artikel anzeigen lassen.

8 – Bilder optimieren

SimsalaSEO

SimsalaSEO - Bilder-SEO-Wettbewerb

Bilder optimieren – Das ist ein ganz eigenes Thema über das schon viel geschrieben wurde und zudem es auch bereits den ersten SEO-Wettbewerb gab. Daher möchte ich hier gar nicht so sehr auf die Bilder-SEO-Faktoren eingehen, sondern eher die Auswirkungen der Bilder auf den Text beleuchten. Hierbei gibt es zwei wichtige Faktoren

Keyword im Dateinamen

Wenn du ein passendes Bild für deinen Artikel gefunden hast und das auf deinem Rechner bearbeitet hast, dann benenne dieses Bild auch um und beachte, dass das von dir gewählte Keyword auch im Dateinamen auftaucht!

Keyword im ALT- und TITLE-Tag

Wenn du dieses Bild dann in den Artikel einbindest, dann achte zudem darauf, dass das Keyword auch im ALT- und TITLE-Tag des Bildes auftaucht. Gleiches gilt, wenn du das Bild verlinkst. Auch im TITLE-Tag des Links sollte dann das Keyword auftauchen.

SEO-Faktoren

Für alle, für die das hier zu lang war, noch einmal alle SEO-Faktoren in der Kurzübersicht:

  1. Keyword in den Überschriften verwenden (H1-H6 sinnvoll)
  2. Keyword in der Artikelüberschrift verwenden
  3. Keyword in der Artikel-URL verwenden
  4. Keywords markieren (<strong> und <em>)
  5. Keyworddichte etwa 3-5%
  6. Artikellänge etwa zwischen 350 und 500 Wörtern
  7. Interne Links setzen
  8. Keyword in den Dateinamen der eingebundenen Bilder verwenden
  9. Keyword in ALT- und TITLE-Tags der eingebundenen Bilder verwenden

SEO-Faktoren: PDF-Checkliste

Wer sich nicht jedes Mal beim Schreiben eines neuen Artikels diese Checkliste anschauen will, der kann auch gern auf meine PDF-Checkliste zurückgreifen: Ausgedruckt können hier dann alle Punkte nach Erledigung abgehakt werden.

Die Checkliste darf frei verwendet und auch weitergegeben werden. Einzige Bedingung: Wer sie selbst zum Download anbietet, lädt sie bitte auf seinen eigenen Server hoch. 😉

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SEO Faktoren

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Bild: photosteve101 (flickr, Lizenz)